Feuer durch Blitzeinschlag ausgelöst

3.000 Quadratmeter große Lagerhalle brennt

Weingarten (BW) – Zu einem Brand in einer 3.000 Quadratmeter großen Lagerhalle kam es in der Nacht zu Samstag gegen Mitternacht in Weingarten im Landkreis Karlsruhe. Während mehrerer heftiger Unwetterzellen schlug ein Blitz in die Halle eines ehemaligen Werkstattbetriebes ein. Kurz darauf stand die komplette Halle lichterloh in Vollbrand. Zeugen hatten dies beobachtet und riefen gegen 0.15 Uhr die Rettungsleitstelle an.

In Weingarten brennen nach einem Blitzschlag mehrere Gebäude auf einem Industriegelände. Die Feuerwehren setzen auch Wenderohre über Drehleitern ein. (Bild: Waldemar Gress/Einsatz-Report24)

Flammen schlugen meterhoch in den Nachthimmel. Die unterteilten Hallen eines ehemaligen holzverarbeitenden Betriebes werden als Kfz-Werkstatt, auch als sogenannte Schrauberwerkstätten, Lackiererei und Lager genutzt. In den Hallen gelagerte Fahrzeuge und auch Gasflaschen sorgten für reichlich Brennstoff. Mehrere der Flaschen explodierten. Die Einsatzkräfte hatten bereits Probleme bei der Anfahrt zur Brandstelle, da viele umliegende Straßenzüge überflutet waren. Immer wieder zogen schwere Unwetterzellen auf und entluden heftigen Starkregen. Das Feuer breitete sich dennoch auf den gesamten Hallenkomplex aus und bedrohte auch mehrere in der Nähe befindliche Wohngebäude. Insgesamt vier der Wohnhäuser mussten in der Nacht sicherheitshalber evakuiert werden. Deren Bewohner kamen teils bei Bekannten und Verwandten unter oder konnten von der Gemeinde im Feuerwehrhaus vorläufig untergebracht werden.

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Ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften aus Blankenloch, Bruchsal, Bretten, Eggenstein, Linkenheim-Hochstetten, Ettlingen, Walzbachtal, Waldbronn und Karlsbad mit über 300 Einsatzkräften war die ganze Nacht im Einsatz.  Die Rettungsdienste hatten rund 50 Kräfte vor Ort und die Polizei war mit 20 Beamtinnen und Beamten präsent. Verletzte gab es glücklicherweise nicht. Teils gab es laut Aussage der Polizei Karlsruhe jedoch Probleme mit Eigentümern von Wohnmobilen und Wohnwagen, die ihre Fahrzeuge in Sicherheit bringen wollten. Auch Schaulustige wurden zum Problem und störten die Einsatzmaßnahmen. Gegen zwei von ihnen mussten Platzverweise erteilt werden.

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