Spetzerfehn (NI) – Ein Trecker ist am Dienstagabend im Unterende Nord in Spetzerfehn (Kreis Aurich) in einen angrenzenden Kanal geraten. Der Fahrer konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen. Die Feuerwehr verhinderte mit Ölsperren und Ölbindekissen, dass sich ausgelaufene Betriebsstoffe weiter ausbreiteten.
Nach dem Unfall lag der Trecker im Kanal am Unterende Nord. Wegen auslaufender Betriebsstoffe brachten die Einsatzkräfte Ölsperren und Ölbindekissen aus, wie im Hintergrund zu sehen ist. (Bild: Feuerwehr Großefehn | Wiese)
Um 21:16 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr Spetzerfehn und den Rettungsdienst. Mit Unterstützung von Ersthelfern erreichte der Fahrer über eine Leiter die Kanalböschung. Anschließend untersuchte ihn der Rettungsdienst. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich.
Anzeige
Weil Betriebsstoffe aus dem Trecker austraten, sicherten die Einsatzkräfte den Kanal auf beiden Seiten ab. Dazu brachten sie Ölsperren und Ölbindekissen aus, um die Stoffe aufzunehmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Für die Bergung des Treckers forderte die Einsatzleitung die Feuerwehr Großefehn-Zentrum mit dem Gerätewagen-Logistik 2 (GW-L 2) nach. Ein Bergungsunternehmen hob das Fahrzeug mit einem Kran aus dem Wasser. Die Feuerwehr unterstützte die Arbeiten mit der Seilwinde des Gerätewagens.
Mit einem Kran hob ein Bergungsunternehmen den Trecker aus dem Kanal. Die Feuerwehr unterstützte die Bergung mit der Seilwinde des Gerätewagens. (Bild: Feuerwehr Großefehn | Wiese)
Nach vier Stunden endete der Einsatz. Neben den Feuerwehren waren Rettungsdienst, Polizei, Untere Wasserbehörde, ein Bergungsunternehmen sowie der Bauhof der Gemeinde Großefehn beteiligt. Die Einsatzkräfte bedankten sich ausdrücklich bei den Anwohnerinnen und Anwohnern, die während des gesamten Einsatzes Verpflegung bereitstellten.