Zwei Kinder tödlich verletzt

Feuerwehr und Rettungsdienst nach Unfall stark belastet

Dinslaken (NW) – Nach dem schweren Verkehrsunfall mit zwei tödlich verletzten Kindern hat die Feuerwehr Dinslaken (Kreis Wesel) Details zum umfangreichen Einsatz und zur psychosozialen Betreuung von Betroffenen und Einsatzkräften veröffentlicht. Neben Rettungsdienst und Feuerwehr waren auch PSU-Team und Notfallseelsorge im Einsatz.

Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren nach dem schweren Verkehrsunfall in Dinslaken auch mit der Betreuung von Betroffenen und Zeugen beschäftigt. (Symbolbild: Feuerwehr Dinslaken)

Als die Feuerwehr am Mittwochmorgen um 7:38 Uhr zur Kreuzung Hagenstraße/Feldstraße alarmiert wurde, meldete die Leitstelle bereits zwei schwerverletzte Kinder. Daraufhin entsandte die Feuerwehr den gesamten hauptamtlichen Abmarsch zur Einsatzstelle. Vor Ort übernahm der Leiter der Feuerwehr die Einsatzleitung. Ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst sowie ein Leitender Notarzt koordinierten die medizinische Versorgung.

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Nach Angaben der Polizei hatte eine Autofahrerin zuvor mit ihrem Pkw drei Kinder auf Fahrrädern erfasst. Zwei Kinder erlitten lebensbedrohliche Verletzungen und starben später im Krankenhaus. Ein weiteres Kind blieb unverletzt. Die Fahrerin kam mit mittelschweren Verletzungen in eine Klinik.

Bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte hatten Ersthelfer mit Erste-Hilfe-Maßnahmen begonnen. Insgesamt waren neben zahlreichen Rettungsdienstkräften auch vier weitere Notärzte im Einsatz. Ein alarmierter Rettungshubschrauber konnte den Anflug abbrechen, weil sich die Patienten bereits auf dem Transport in umliegende Krankenhäuser befanden.

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Parallel richtete die Feuerwehr eine Betreuung für Augenzeugen und Ersthelfer ein. Zeugen wurden zunächst in einem nahegelegenen Kiosk versorgt und später zur psychosozialen Betreuung auf die Feuer- und Rettungswache gebracht. Zusätzlich unterstützten Einsatzkräfte im weiteren Tagesverlauf die Betreuung an zwei Schulen.

Auch für Feuerwehr und Rettungsdienst organisierte der Kreis Wesel eine psychosoziale Einsatznachsorge. Das PSU-Team (PSU = Psychosoziale Unterstützung) betreute die eingesetzten Kräfte auf der Feuer- und Rettungswache an der Hünxer Straße. Dienstfreie Kräfte übernahmen anschließend einzelne Wachbesetzungen.

Während die Nachbereitung des Einsatzes noch lief, unterstützten Kräfte aus Dinslaken außerdem die Evakuierung des Bethanien-Krankenhauses in Moers im Zusammenhang mit einer Kampfmittelentschärfung. Einige Einsatzkräfte kehrten laut Feuerwehr erst in den frühen Morgenstunden zurück.

Den Angehörigen, den Betroffenen und den eingesetzten Kräften wünschen wir viel Kraft für die kommende Zeit.

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