Hilfe für die Energieversorgung

THW liefert Stromerzeuger an die Ukraine

Bonn/Kiew – Das Technische Hilfswerk (THW) hat in den vergangenen Wochen 150 neu gekaufte Stromerzeuger an die Ukraine geliefert. 320 weitere Geräte stehen vor der Auslieferung durch die Hersteller, oder werden aktuell für den Versand vorbereitet. 70 weitere Geräte sollen an die Republik Moldau übergeben werden. Die Finanzierung der Hilfslieferungen erfolgt durch Mittel des THW und des Auswärtigen Amtes. 

Infolge der russischen Angriffe auf die kritische Infrastruktur der Ukraine – auch die Energieversorgung – seien zivile und staatliche Einrichtungen von Ausfällen betroffen. Das betrifft auch die benachbarte Republik Moldau. „Gerade im Winter hat es besondere Priorität, die Energieversorgung aufrecht zu erhalten. Dazu leisten wir als THW einen Beitrag,“ wird THW-Präsident Gerd Friedsam in einer Aussendung zitiert. Tausende Haushalte seien zeitweise ohne Stromversorgung und könnten nicht heizen. Auch Krankenhäuser und andere Einrichtungen sind demnach betroffen.

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Die Lieferung erfolgt teilweise an den größten ukrainischen Energieversorger Ukrenergo, teilte das THW mit. Dieser könne damit eine provisorische Stromversorgung wichtiger Einrichtungen sicherstellen. Andere Geräte sollen nach Odessa, Mykolajiw und in die Region Cherson gebracht werden.

Die Geräte entsprechen unterschiedlichen Leistungsklassen, von 200 bis 1.000 kVA. Der seit neun Monaten andauernde Logistikeinsatz habe derzeit ein Volumen von 70 Millionen Euro.

Das Technische Hilfswerk liefert Stromgeneratoren in die Ukraine und die Republik Moldau.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Guten Tag,

    Da kann ich dem Verfasser des Kommentar nur zustimmen. Ich finde es ebenfalls gut, humanitäre Hilfe in Krisengebieten zu leisten. Trotzdem wäre es auch Zeit die veraltete Technik im eigenen Land, gestützt durch Bundesmittel, zu erneuern. Viele Gemeinden sind heute nicht mehr in der Lage ihre Gefahrenabwehr auf den neusten Stand zu bringen und werden von Land und Bund im Stich gelassen. Irgendwann wird sich das bitter rächen, also wacht endlich auf liebe Politiker, egal wo ihr sitzt.

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  2. Ich finde es gut und richtig humanitäre Hilfe in Kriesengebieten zu leisten.

    Dennoch hätte ich gerne eine Erklärung, warum die deutschen Städte und Gemeinden keinerlei Unterstützung bei der Blackout-Vorsorge z. B. in Form von Beschaffungsunterstützung bei Notstromaggregaten oder digitalen Warnsirenen erhalten.

    In Sachen Warnsirenen wartet z. B. der bay. Innenminister seit einem Jahr auf eine Antwort der Bundesinnenministerin.

    Es wäre endlich Mal wieder an der Zeit den Kat-Schutz zeitgemäß aufzubauen und auszustatten.

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