Freitag, 18. August 2017

Höherer Freibetrag für Feuerwehr

7. Juli 2013 von  

Berlin – Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am Freitag einem höheren Freibetrag für Feuerwehrleute zugestimmt. Somit können Aktive nun 2.400 Euro jährlich an Aufwandsentschädigungen steuerfrei erhalten.

Damit wird der Freibetrag der Anfang des Jahres im Zuge des „Gesetzes zur Stärkung des Ehrenamtes“ eingeführten Übungsleiterpauschale angepasst. Die Steigerung beträgt 300 Euro. „Die Anhebung des Freibetrags erspart Tausenden ehrenamtlich engagierten Feuerwehrleuten zusätzlichen bürokratischen Aufwand, weil sie bis zu dieser Grenze keine Belege sammeln oder Fahrtenbücher führen müssen, um ihre Auslagen nachzuweisen“, meint der Präsident des Deutschen Feuerwehr-Verbandes (DFV), Hans-Peter Kröger.

Der DFV hatte sich zuvor für das Gesetz eingesetzt. Die neue Regelung gilt rückwirkend zum 1. Januar 2013.

Kommentare

10 Kommentare zu “Höherer Freibetrag für Feuerwehr”
  1. Thorben sagt:

    Ehrenamt muss auch Ehrenamt bleiben. Das es dafür kein Geld gibt hat jeder vor dem Eintritt gewusst.
    Und wer nur wegen dem Geld zur F kommt, sollte sich ein anders “Hobby“ suchen.

  2. Toni sagt:

    Sorry aber so ein politischer Schwachsinn.
    Ich denke mal das die ehrenamtlichen Kameraden diesen Freibetrag genauso verdienen wie die Funktionsträger. Und auch die Sache mit den Benzinkosten kann so nicht gelten. Wer kommt denn für die Fahrten zum / vom Übungsdienst, die ganzen Fahrten zum Gerätehaus bei Alarme usw. für die Spritkosten auf ?
    Ich sehe keinen Grund warum Funktionsträger diese teilweise erstattet bekommen und die „wichtigen“ Einsatzkräfte nicht. Auf diese Art kann man das Ehrenamt auf keinen Fall stärken. Welche Stadt würde ohne ehrenamtliche Kräfte den heutigen Standart noch halten können ??

    Eine Reform und Stärkung des Ehrenamtes muss dringend her.

  3. V.Clemens sagt:

    Es hat wohl keiner Verstanden: Dieser Freibetrag gilt für alle Ehrenamtler. Die größten Nutznießer dürften aber (Kommunal)Politiker wie Ortsbürgermeister und Gemeinderäte gehören. In einer Stadt wie unserer (100Tsd.Ew) kann man als Stadtrat locker auf 500- 1000 Eur/Monat kommen.

  4. rittersleut sagt:

    Ich bin rein aus idealistischen Gründen vor nunmehr 26 jahren in die FF eingetreten und seither als Maschinist, PA-Träger usw. voll aktiv.

    Für mich war und ist es nach wie vor kein Anspruch Geld für meine leistung zu bringen. Für mich war ein lachendes Gesicht oder ein „vergelts Gott“ von einem Geschädigten immer mehr als Genug.

    Ich kaufe z.B. mein Material für die Brandschutzerziehung inm Kindergarten oder Schule schon immer selbst.

    Das Kameraden, welche durch Ihre Funktionen Anschaffungen tätigen müssen auch dafür entschädigt werden halte ich für absolut fair.

    Für alle anderen gilt „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“

Kommentare

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