Mittwoch, 27. Juli 2016

Lkw-Fahrer über eine Stunde eingeklemmt

Göttingen (NI) – Bei einem schweren Lkw-Unfall auf der Autobahn 7 zwischen der Raststätte Göttingen und dem Dreieck Drammetal ist am Montagabend ein Lastwagen-Fahrer eingeklemmt und schwer verletzt worden. Die Feuerwehr benötigte rund eine Stunde, um das Unfallopfer zu befreien.

In den Unfall in Fahrtrichtung Süden waren zwei Lastwagen und ein Auto verwickelt. Der polnische Fahrer eines Sattelzuges prallte etwa 500 Meter vor dem Dreieck Drammetal nahezu ungebremst in das Heck eines anderen polnischen Sattelzuges, der mit Kunststoffrollen beladen war. Dabei wurde das Fahrerhaus so schwer gestaucht, dass die Rettung mit hydraulischem Gerät über eine Stunde dauerte. Währenddessen betreute eine Notärztin den Eingeklemmten. Die Fahrerin eines Pkw wurde ebenfalls verletzt, als ihr Wagen in den zweiten Lkw prallte. Auch ein Ersthelfer verletzte sich.

Vor Ort waren neben dem Göttinger Rettungshubschrauber „Christoph 44“ und zwei Rettungswagen die Freiwillige Feuerwehr Rosdorf sowie ein Rüstwagen der Berufsfeuerwehr Göttingen. Ein Pole aus dem ersten Lkw übersetzte während der Rettungsaktion zwischen Rettungskräften und dem eingeklemmten Fahrer.

Literatur-Tipp:

An der Unfallstelle liefen Betriebsstoffe aus, die von der Feuerwehr gebunden werden mussten. Der auffahrende Lkw hatte Papierrollen geladen. Die A7 war während der Rettungsarbeiten für mehrere Stunden in Richtung Süden voll gesperrt. Der Verkehr wurde bereits ab Göttingen umgeleitet. Es kam zu langen Rückstaus.

Lkw-Unfall auf der A 7 bei Göttingen: Foto: Rampfel

Lkw-Unfall auf der A 7 bei Göttingen: Foto: Rampfel

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