Große Plakate, markante Sprüche

Koblenz (RP) – Nun startet auch der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz eine große Werbekampagne, um neue Mitglieder zu gewinnen. Plakatmotive und Aufkleber mit markanten Sprüchen können die Feuerwehren für ihre Öffentlichkeitsarbeit einsetzen. Motto der Kampagne: “Deine Heimat, Deine Feuerwehr.”

Plakat des LFV Rheinland-Pfalz

„Auch in Rheinland-Pfalz sind in den letzten Monaten die ersten Ortsfeuerwehren geschlossen worden, weil keine Ehrenamtlichen mehr zum Dienst in der Feuerwehr zur Verfügung standen“, betont Frank Hachemer, Präsisdent des LFV. “Wenn wir trotz rückläufiger Bevölkerungszahlen und geänderter gesellschaftlicher Bedingungen unser herausragendes Feuerwehrwesen erhalten wollen, müssen wir jetzt an vielen Stellen handeln.” Das hat der LFV Rheinland-Pfalz nun getan. Zunächst sind Werbemotive für Plakate, Bauzaunbanner und Aufkleber entstanden. Sie sollen bewirken, dass die Feuerwehr in der Außendarstellung ein gemeinsames Gesicht bekommt. Außerdem ist vorgesehen, Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren mit Klebefolien als rollende Botschaft zu nutzen.

Plakat des LFV Rheinland-PfalzIn der Kampagne spielt der Begriff “Heimat” eine große Rolle.  Damit hofft der Verband, die Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Ortsfeuerwehr zu stärken. “So haben ja auch viele Menschen mit Migrationshintergrund in Rheinland-Pfalz eine neue Heimat gefunden. Ebenso viele Menschen, für die ein Mitmachen in der Feuerwehr bisher gar nicht als Möglichkeit bewusst war”, erklärt Hachemer. Die Zielgruppe der Kinder sprechen LFV und Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz bereits seit einigen Jahren intensiv an. Hier nehmen die Rheinland-Pfälzer eine Vorreiterrolle ein.

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42 Kommentare zu “Große Plakate, markante Sprüche”
  1. Plakate und Werbung alles schön und gut auch bei uns in Bayern aber damit lockt man keinen Menschen aus dem Haus es wird einfach nur noch mit Pflichtfeuerwehren gehen wo aus jedem Haushalt eine Person zwischen 18 und 60 Jahren mitmachen muss eigentlich steht das ganze ja im Gesetz aber alle Gemeinden und Politiker streuben sich davor und wollen das nicht durchziehen

  2. Habe gerade gestern im öff. Fernsehen eine Doku über Menschen gesehen, die sich ehrenamtlich betätigen. Es wurden Buftis gezeigt, die ein altes Schiff renovieren oder eine Frau, die bei der Münchner Tafel mithilft. Aber von den über 1 Mio ehrenamtlichen Feuerwehrleuten … kein Wort 🙁 Solange in der öffentlichkeit das als selbstverständlich angesehen wird und auch unsere Politiker nur bei Katastrophen mit uns fotografiert werden wollen, wird sich wohl wenig ändern.

  3. Habe gerade gestern im öff. Fernsehen eine Doku über Menschen gesehen, die sich ehrenamtlich betätigen. Es wurden Buftis gezeigt, die ein altes Schiff renovieren oder eine Frau, die bei der Münchner Tafel mithilft. Aber von den über 1 Mio ehrenamtlichen Feuerwehrleuten … kein Wort 🙁 Solange in der öffentlichkeit das als selbstverständlich angesehen wird und auch unsere Politiker nur bei Katastrophen mit uns fotografiert werden wollen, wird sich wohl wenig ändern.

  4. Habe gerade gestern im öff. Fernsehen eine Doku über Menschen gesehen, die sich ehrenamtlich betätigen. Es wurden Buftis gezeigt, die ein altes Schiff renovieren oder eine Frau, die bei der Münchner Tafel mithilft. Aber von den über 1 Mio ehrenamtlichen Feuerwehrleuten … kein Wort 🙁 Solange in der öffentlichkeit das als selbstverständlich angesehen wird und auch unsere Politiker nur bei Katastrophen mit uns fotografiert werden wollen, wird sich wohl wenig ändern.

  5. Habe gerade gestern im öff. Fernsehen eine Doku über Menschen gesehen, die sich ehrenamtlich betätigen. Es wurden Buftis gezeigt, die ein altes Schiff renovieren oder eine Frau, die bei der Münchner Tafel mithilft. Aber von den über 1 Mio ehrenamtlichen Feuerwehrleuten … kein Wort 🙁 Solange in der öffentlichkeit das als selbstverständlich angesehen wird und auch unsere Politiker nur bei Katastrophen mit uns fotografiert werden wollen, wird sich wohl wenig ändern.

  6. Und was sehe gerade im Fernsehen … das prof. gemachte Werbefilmchen für den Dienst bei Bundeswehr. Wieso gibt es eigentlich nicht nen cool gemachten Spot für die Feuerwehr zur besten Sendezeit? Ach ja, kostet Geld 🙁

  7. Das Hauptproblem ist meiner Meinung: das die Feuerwehr als selbstverständlich angesehen wird. Ich bin selber in Duisburg aktiv trotz ca. 600 freiwilligen Feuerwehrleuten wissen nicht viele das es überhaupt eine freiwillig Feuerwehr gibt. Man sieht einfach nur rote Autos

  8. Ich bin nach einem Umzug in die lokale FF eingetreten. Da ich arbeitslos war habe ich viel Zeit investiert, war bei jedem so gut wie Alarm da, meistens als Erster. Ich habe die Fahrzeuge gewaschen und alles moegliche andere erledigt, ich hatte ja Zeit. ALs die Wahl zum Fahrzeugwart anstand, wurde einer gewaehlt, der kaum da war. Ich habe mich natuerlich nicht mehr gekuemmert. Das LF und der Bulli sahen aus ‘wie Sau’. “Warum machst Du denn keine Fahrzeugpflege mehr?” – das ist doch eigentlich eine saubloede Frage – oder??

    Dann wurde mir von einem Gruppenfuehrer gesagt, keiner kann mich leiden aufgrund meiner “nonverbalen Kommunication”… Da war er wohl einer von zweien, aber ich habe dann festgestellt, das diese Wehr wohl doch nicht die richtige ist und bin ausgetreten.

    Mittlerweile lebe ich seit ueber 5 Jahren in Florida und bin US Buerger.

  9. Früher konnte man wählen zwischen Bundeswehr & Zivilen Dienst,warum ist der Beruf eigentlich keine Ausbildung wie Maler etc?Das wäre ne große Chance für alle die zur FF oder BF wollen.Gruß Holger

  10. Ein großes Problem in Deutschland ist die Gemeinden sind Pleite und geben für Ihre Feuerwehren kein Geld mehr aus. Wenn man ewig seiner Einsatzkleidung hinterher rennen muss und dem nötigsten weil die Damen und Herren der Politik nur an sich denken haben die Leute irgendwann keine Lust mehr. Besonders wenn dann noch Sprüche kommen wie kauf es dir doch selber….
    Ich würde erstmal da ansetzen das die Feuerwehren genug Geld zur Verfügung gestellt bekommen so das man als Mitglied nicht für alles mögliche selber Zahlen muss.

  11. Das problem ist doch einfach die fehlende akzeptanz, das fängt bei manchen freundInnen an mit “wir wollten doch ins kino gehn musst du denn jetzt zum einsatz” ich bin froh dass meine da nicht so ist, es geht weiter mit den bürgern die sich darüber beschweren dass wir mit alarm nachts durch die ortschaft fahren oder sich darüber beschweren dass man zu langsam kommt, dass die leute aber tagsüber von der arbeit weg müssen sehen sie nicht womit wir auch beim letzten punkt wären: die arbeitgeber sehen es gar nicht gerne wenn man los rennt während der arbeitszeit, viele sitzen dann hinterm schreibtisch und fragen sich “wie werden wir den schnell wieder los” solange sich das in der gesellschaft nicht ändert bleiben leute “wie wir” die ausnahme achja, nicht zu vergessen wie oben schon jemand gepostet hat interne machtspielchen und der nasenfaktor innerhalb der feuerwehren das kostet auch engagierte mitglieder in manchen fwen also: arbeiten wir dran sonst wirds nie was

  12. “Keiner da, der uns faehrt!”

    Koennte auch ein Hinweis auf die Fuehrerscheinprblematik sein ..

  13. V.Clemens

    Warum kommt denn keiner mehr? Womit steigere ich die Motivation und Anerkennung?
    Das sind doch die Schlüssel zu erfolgreicher Arbeit.
    In RLP gibt es noch sehr viele FW-Leute, die Autos aus den 70ern fahren Gummistiefel und Baumwolljacken als standart der PSA kennen. Wo Gemeinden um jede Stunde Entschädigung feilschen wie auf einem Basar, wo Lehrgänge an der LFS im Jahresurlaub genommen werden müssen.
    Wo lokale Löschfürsten dominieren.
    Aber im Ringland-Pfalz müssen ja Hochmoselübergänge, Flughäfen, Hotels und Rennstrecken gebaut und unterhalten werden.

  14. Auch sollte in der schule in sozialkunde, ethik oder was weiss ich für ein fach das thema ehrenamt behandelt werden. Nicht nur feuerwehr, auch andere ehrenämter. Hier muss der dienst für die öffentlichkeit mal klar gemacht werden…

  15. Christopher V

    V.clemens hat recht so ist es leider in rlp. Unser tsf ist 35 jahre alt u viele feuerwehren haben nur ein tsa…..ich bin bei uns mit anfang 30 der jüngste.!!

  16. Andre Stahl und Philip haben recht. Vielerseit ist a) das Geld knapp und b) die Akzeptanz sehr gering.
    Bei uns in der Region (Südostbayern) habe ich das Glück bei einer großen Chemie Firma zu Arbeiten und das mein Chef es begrüßt das ich mich für die Feuerwehr engagiere.

    Ein weiteres Problem das bei uns sehr vertreten ist: Ich habe schon oft von versch. Leuten gehört: “Ihr werdet ja eh dafür bezahlt…” und ähnliches. Viele denken das wir bezahlt werden oder zumindest eine Aufwandsentschädigung etc. bekommen. Wenn man den Leuten dann klar macht das das alles Ehrenamtlich und in unserer Freizeit läuft (abgesehen von bez. Freistellungen durch den Arbeitgeber) rückt das Ganze Thema plötzlich in ein ganz anderes Licht.
    Besonders stark war dieses Phänomen bei den Hochwassereinsätzen im Juni zu merken, als uns immer wieder vorgeworfen wurde wir würden ja “eh nix machen für unser Geld”, als dann die gegenfrage “Welches Geld?” kam blieben vielen auf einmal die Worte im Hals stecken oder sie waren plötzlich super freundlich.

  17. … der Witz ist, dass diese Kampagne weitgehend ehrenamtlich erstellt wurde, also kaum “rausgeworfenes Geld” dabei “geopfert” wurde. Außerdem: Die Kampagne ist eine prima Hilfe für alle, die einfach mal handeln wollen, statt nur zu jammern und zu unken. Dafür ist sie bestens geeignet. Und an die Adresse aller, die sagen: “Wozu braucht man so viele Feuerwehrleute?” die dringende Empfehlung, sich einmal zu informieren, wie das Feuerwehrwesen in Deutschland – das Weltspitze ist! – funktioniert. Ein wesentliches Standbein ist die Ehrenamtlichkeit; nur ein geringer Prozentsatz sind Berufsfeuerwehren! Und die Zahlen der Ehrenamtlichen sind rückläufig. Wie also das erfolgreiche Sytem weiter entwickeln, damit die Probleme nicht eskalieren? Dazu habe ich in den Kommentaren schon viele gute Beschreibungen von zu beseitigenden Misständen gelesen!

  18. Christian

    Also ich mus meinen vorschreibern Recht geben Missstände giebt es viel und die solten abgestelt werden um die Lage zu verbessern.

  19. Christian

    Also was auch Schuld ist an der mangelnden Motivation der Leute sind verschiedene Ursachen!!
    Zu einem wie meine Vorschreiber schon geschrieben haben geht es um Macht und Prästige
    ich Bezeichne es als Sonnenkönig Syndrom; in Rheinland-Pfalz werden Wehrleiter auf 10 Jahre Gewählt und unterliegen dann keiner Kontrolle und Einflussmöglichkeit von außen mehr den die Bürgermeister sind froh wenn sie einen Deppen finden der die Einsatzverantwortung übernimmt.
    In unser VG gibt es den „Löchkönig“ und die Einzelnen „Löchfürsten“wie es V.Clemens Schreibt. (Und das trieft zu Ich bin 10 Jahre im Amt und da kann mir keiner was).
    Ich selbst hab es erlebt in einer 150 Sellen Gemeinde im Hunsrück wir haben ca. 20 Feuerwehrleute
    bei denen nur Gerade mal 9 mehr oder weniger Regelmäsig zu den Übungen kommen.
    Junge Leute findet man kaum ich war mit 37 mit einer der Jüngsten; Ich wollte meine Ausbildung und meine Erfahrungen einbringen und wurde erst kalt gestellt und dann bekam ich eine Mail (vom WL) in der ich beschuldigt wurde gegen die Rangordnung verstoßen zu haben.
    Mein Wehrführer und der WL haben sich bis heute nicht zu der sache geäussert und nicht mal nach den genauen Grund Erkundigt warum ich nicht mehr bei der Feuerwehr bin .
    Solche Sachen sind mit ein Grund warum Junge Leute nicht mehr bereit sind ein Ehrenamt zu Begleiten. Teilweise der Führungsstiel Wie WL und WF mit den ihnen anvertrauten Personen umgehen.
    Außerdem ist es auch eine Frage der Ausbildung an den LFS der Länder den Menschen Führung findet dort kaum statt.

    Also sollten Die verantwortlichen erst einmal anfangen solche Probleme zu lösen bevor sie solche Kampagne starten

    ich Stimme V.Clemens und Philipp sehr recht den sie haben es genau geschrieben und mit dem Stimme ich völlig überein.

  20. Loos Holger

    Ich bin dafür Fiinanzielle Anreize für Aktive Feuerwehrleute zu schaffen, um dem Mitgliederschwund entgegen zu wirken. Als Beispiel könnte eine Anrechnung der Dienstzeit auf die Rente oder ein Erlass der Grundsteuer sein. Auf alle Fälle müsste es eine Bundeseinheitliche Regelung geben.

  21. M. Brodersen

    Ja,so ist das….
    Und dann gibt es da auch noch die guten alten”Zäune” und alte “Zöpfe”….
    Wollte mich gerne bei einer anderen FW engagieren, wenn ich auf der Arbeit bin,aber das war in der betreffenden Wehr nich gewollt, bin ja von “Außerhalb”…
    Zu den alten Zöpfen: nichts gegen Tradition, doch bei Sprüchen wie: “Das war immer so…” und “Das haben wir immer so gemacht…”, kann man neu ausgebildete junge Kameraden abschrecken…

  22. Frank Florian

    Es ist doch wohl ein Witz, da glaubt man ein paar Plakate aufzuhängen und schon werden die Gerätehäuser mit neuen Mitgliedern überschwemmt, haha.. wenn das doch so einfach wäre.
    Diese Ideenreiter müssen mal in die örtlichen Feuerwehren reinschauen, da herrscht doch meistens ein über Generationen gewachsene Vetternwirtschaft, Posten werden weiter vererbt, es werden nur die Kameraden gefördert die das selbe Lied singen, oder aus der gleichen Familie stammen wie die Vorgesetzten, Mobbing, Diskriminierung und falsches Rudelverhalten sind an der Tagesordnung. Selbst wenn neue Mitglieder gefunden werden, geben viele nach einiger Zeit frustriert auf.
    Hinzu kommt das gerade in RLP viele Feuerwehren doch sehr mäßig ausgerüstet sind, insbesondere in ländlichen Bereichen wie Westerwald, Hunsrück, Mosel, Eifel, wer hat schon Lust mit einem 20 Jahre alten TSF in oranger Baumwolljacke und gelben Gummistiefeln in den Einsatz zu fahren.

  23. “Keiner da, der uns fährt”
    Die Kampagne könnte auch ein Hinweis auf unsere Regierung sein, dass man nicht nur den Leuten nahe legt sich freiwillig zu engagieren sondern auch sich mal an die eigene Nase fasst und Investiert.
    Z.B. mit einem bezahlten oder Führerschein oder zumindest einem Zuschuss.
    Wenn ich unsere Wehr sehe… Die Autos sind im Schnitt über 20 Jahre alt. Wobei das neuste (BJ 2005) den Schnitt weit nach oben zieht… Hupfhosen? Wofür.
    Das Gerätehaus mehr als alt. Und das für eine Stützpunktwehr? Sorry, tut mir Leid. Aber bei so Voraussetzungen kann ich mich nicht beschweren, wenn keiner freiwillig in die Wehr kommt…

    Und noch dazu komme ich aus RLP…

  24. Christian

    @M. Brodersen @Frank Florian ich nmus euch vollkommen recht geben.
    bei uns in der VG Giebt es sogar noch TSA.
    Neue Fahrzeuge bekommen die die dem WL Genehm sind die anderen schauen in die röhre.
    Schade um das Papier

  25. Tja, wir verfügen über ein TSF-W und ein LF8…
    Das TSF-W ist recht neu , mit Überdrucklüfter…
    Unser LF-8 stammt aus den Mitte 70gern…
    So langsam denk man über eine Neubeschaffung nach….
    Wird langsam schwer, Ersatzteile zu bekommen…
    Einsatzkleidung nach Hupf haben wir, dazu neueste Atemschutzgeräte plus Drägerhelme mit “Klickmasken” und nun kommen die 2 Generation Schutzhandschuhe!
    Da haben wir Glück….
    Ich habe eine große Sammlung an Feuerwehrfahrzeugmodellen,die gerne auch mal Außerhalb ausstellen würde, aber trotzdem ich es bekannt gebe und überall rumerzähle, meldet sich kaum eine Wehr aus dem Umland unseres Amtes! Soviel zu den Zäunen….
    Zu dem anderen, ja, in der richtigen Familie oder Freundeskreis muss man bei uns auch sein, was 7Monate krank ,keiner kam mal vorbei…. Schade….
    Und das, obwohl ich da schon fast 15 Jahre in der Wehr war…
    Ob das damit zusammenhängen mag, das ich mir mehr unter “Feuerwehr” verstehe, als ab und zu zu einem Einsatz,oder zur Übung zu kommen?

  26. M. Brodersen

    Nun zum Punkt:
    Das weite Aufgabenspektrum, welches wir als Feuerwehr leisten ließe sich im und mit Modellen hervorragend darstellen! Ich habe nun schon viel Austelungen wärend Jubiläen und Tagen der offenen Tür gemacht(unendgeldlich, na klar…) und immer kam die Frage, wie macht ihr das alles und schon hat man einen Ansatz, das Personalproblem und auch andere Themen wie z.B. Rauchmelder u.s.w.anzusprechen…
    Leider habe ich das Gefühl, das ich manchmal der Zeit voraus bin…
    Die Wehr stellt sich dar und wirbt für sich mit ihren Fahrzeugen und Gerät,
    Ich hingegen könnte mit den Modellen und Dioramen das ganze ,was die Feuerwehre zu leisten haben zeigen und sogar die geschichtliche Entwicklung dazu und dann sieht man, wie personalintensiv “Feuerwehr” ist, scho kommen die Fragen der Besucher, war immer das Gleiche…
    Auch eine Art der Migliederwerbung! Nur halt für manche zu modern und wie schon erwähnt, bin ich dann ja nicht von der eigenen Wehr, sondern von Außen( nach dem Motto: Wir können das alleine)
    Hier müsste auch erstmal ein umdenken in der Köpfen stattfinden und man sollte solche Angebote ( wie das meinige) in Anspruch nehmen, sind wir von der Feuerwehr doch eigentlich eine “Familie” , die alle das gleiche Ziel haben, die Sicherheit unserer Mitmenschen…..

  27. Das mit den Finanzen ist ein großes Problem, auch ich kenne einige die mit uralter, teilweise kaputter Einsatz Kleidung in brennende Häuser rennen.
    Ich selbst habe das Glück in einer einigermaßen reichen Gemeinde zu wohnen (8000-9000 Einwohner).
    Für unsere 60 aktiven Mitglieder ist technisch alles top ausgerüstet, alles auf dem neusten Stand und viel Zusatzausrüstung, die das Leben leichter macht, sich aber viele Feuerwehren nicht leisten können. Die Kameraden auf der ersten Schleife haben alle 2 komplette Uniformen das was da ist was perfekt passt wenn mal was in die Reinigung muss.
    Wir versuchen sehr viele Kinder und Jugendliche für unsere Kinder- (ab 6) und Jugendfeuerwehr (10-18) zu begeistern. Mittlerweile stammen 2/3 der aktiven Mannschaft aus der JFW. Ich denke das ist der richtige Weg, schon früh Anfangen…

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