Privater Crash-Test: ein Schwerverletzter

Fürstenhagen (NI) – Ein Unternehmer aus Uslar wollte ein neues Produkt testen. Dazu ließ er auf einem Feldweg einen Lkw gegen eine selbst entwickelte Fahrbahnsperre prallen, mit denen öffentliche Plätze im Fall eines Terrorangriffs gegen Lkw geschützt werden können. Ein 48-jähriger Bekannter steuerte den Lkw laut Zeugenangaben mit etwa 50 km/h auf das Hindernis. Das Fahrzeug wurde rund 4 Meter in die Höhe geschleudert. Obwohl in die Kabine ein Überrolkäfig eingebaut worden war, erlitt der Mann Verletzungen und musste, nachdem die Feuerwehr ihn aus dem Fahrerhaus gerettet hatte, mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Im Video stellt einer der Beobachter die berechtigte Frage: “Wer ist denn dafür verantwortlich, wenn da was is’?” Um diese Frage zu klären, hat die Staatsanwaltschaft Göttingen gegen den Unternehmer Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.

Hier geht es zum Original-Beitrag: “Crash-Test mit Anti-Terror-Sperre: Video zeigt Wucht des Aufpralls” (HNA, 05. Mai 2017)

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Ein Kommentar zu “Privater Crash-Test: ein Schwerverletzter”
  1. Christian G.

    Also ich als Fahrer wäre nie in diesen LKW eingestiegen, egal wie groß die Sicherheitsmaßnamen gewesen wären.
    Ich mein, überall, bei jedem Test, Versuch oder sonst was egal ob in Deutschland oder sonst wo, sind die LKWs ferngesteuert, und das aus gutem Grund!
    Wer hatte eigentlich diese beknackte Idee?

    Aber wenigstens waren sie klug genug von vorherherein die Feuerwehr da zu haben, das war ja schon mal was.

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