Schwierige Brandbekämpfung: Brennende Boote treiben außer Reichweite auf dem Wasser

Berlin – Mehrere Boote brannten Donnerstag in der Rummelsburger Bucht in Berlin. Wie der Tagesspiegel berichtete, wurde die Berliner Feuerwehr um 4.26 Uhr alarmiert. Die ersten Einsatzkräfte konnten zunächst nur bedingt mit der Brandbekämpfung beginnen. Zwei brennende Boote trieben in Ufernähe, welche die Kräfte mit C-Rohren von Land aus erreichten. Ein Verbund aus mehreren brennenden Booten trieb aber etwa 150 Meter vom Ufer entfernt auf dem Wasser. Weil die Besatzung des nächsten Mehrzweckbootes (MZB) in einem anderen Einsatz gebunden war, unterstütze zunächst ein alarmiertes Boot der Wasserschutzpolizei die Brandbekämpfung vom Wasser aus. Als das MZB vor Ort war, schleppte es die restlichen Boote ans Ufer, wo sie abgelöscht werden konnten.

Hier geht´s zum Originalbeitrag: “Boote in Flammen – Feuerwehr kam nur schwer an den Brand” (Der Tagesspiegel, 23. März 2017)

Michael Rueffer
Das einzige Feuerlöschboot der Berliner Feuerwehr wäre zu den brennenden Booten in der Rummelsburger Bucht 2 Stunden unterwegs gewesen. Symbolfoto: M. Rüffer

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Ein Kommentar zu “Schwierige Brandbekämpfung: Brennende Boote treiben außer Reichweite auf dem Wasser”
  1. Das Bild zeigt kein Löschboot der Berliner Feuerwehr. Als damaliger Beauftragter der Berliner Feuerwehr für die Löschboot-Ausbildung hatte ich diese Einsatzszenarien bereits 2002 und 2003 beschrieben, als es um die Reduzierung der Löschboote ging! Leider war ich einer der Wenigen, der dagegen schriftlich remonstrierte.

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