Innerhalb von 24 Stunden

Zwei Kleinflugzeugabstürze in NRW

Hamm/Hürtgenwald (NW) – Innerhalb von 24 Stunden sind in Nordrhein-Westfalen zwei motorisierte Kleinflugzeuge abgestürzt. In Hamm wurden zwei Insassen schwer bis lebensgefährlich verletzt, am Hürtgenwald kamen zwei Menschen ums Leben. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sicherten in beiden Fällen die Einsatzstellen.

In Hamm und am Hürtgenwald stürzten binnen 24 Stunden zwei Kleinflugzeuge ab. Zwei Menschen wurden verletzt, zwei weitere kamen ums Leben. (Bild: Polizei Hamm)

Innerhalb von rund 24 Stunden ist es in Nordrhein-Westfalen zu zwei schweren Unglücken mit Kleinflugzeugen gekommen. Die Einsätze für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei führten nach Hamm und in den Bereich der Wehebachtalsperre am Hürtgenwald.

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Am Mittwoch, 15. April, stürzte gegen 13.15 Uhr ein motorisiertes Kleinflugzeug auf dem Flugplatz an der Münsterstraße in Hamm auf einer Wiese nahe der Kläranlage Hamm-Mattenbecke ab. Nach Angaben der Polizei war die Ursache zunächst unklar. Der 67 Jahre alte Pilot aus Gütersloh war beim Eintreffen der Rettungskräfte in dem Flugzeug eingeklemmt, jedoch ansprechbar. Ein Rettungshubschrauber flog ihn mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der 73-jährige Co-Pilot aus Hamm konnte das Flugzeug selbstständig verlassen und kam mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein örtliches Krankenhaus.

Während des Einsatzes stoppten die Verantwortlichen den Flugverkehr. Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab. Die Feuerwehr kümmerte sich um ausgelaufene Flüssigkeiten. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nahm die Ermittlungen vor Ort auf. Das Flugzeug wurde stark beschädigt.

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Bereits am Dienstagnachmittag, 14. April, war gegen 16.40 Uhr im Bereich der Wehebachtalsperre am Hürtgenwald ebenfalls ein Kleinflugzeug abgestürzt. Dabei starben beide Insassen. Nach bisherigen Erkenntnissen handelte es sich um einen 56-jährigen Fluglehrer aus Lohmar und einen 22-jährigen Flugschüler aus Mönchengladbach. Das einmotorige Flugzeug war zu einem Trainingsflug vom Flugplatz Merzbrück gestartet und sollte dorthin zurückkehren.

Feuerwehr und Polizei sicherten nach dem Absturz die Unfallstelle. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung war ebenfalls vor Ort und setzte ihre Untersuchungen am Morgen des 15. April mit Tageslicht fort, nachdem diese in der Nacht wegen der örtlichen Gegebenheiten vorübergehend ausgesetzt worden waren. Die unmittelbare Absturzstelle blieb bis zur Bergung des Wracks abgesperrt.

Zu den Ursachen beider Abstürze lagen zunächst keine Angaben vor.

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