Schiffdorf (NI) – Nach einem schweren Verkehrsunfall zwischen Schiffdorf und Bramel ist ein 21-Jähriger in seinem Elektroauto gestorben. Die Feuerwehr sicherte das Fahrzeug, kühlte den Akku wegen wiederkehrender Rauchentwicklung und musste später zur Bergung erneut ausrücken.
Die Einsatzkräfte haben den qualmenden Akku des völlig demolierten Autos mit Löschschaum abgedeckt. (Bild: Feuerwehr Schiffdorf | Eriksen)
Am Abend des 13. April 2026 alarmierte die Leitstelle die Ortsfeuerwehren Schiffdorf und Geestenseth gegen 23.11 Uhr gemeinsam mit Rettungsdienst und Polizei zu einem schweren Verkehrsunfall auf der K60 zwischen Schiffdorf und Bramel. Nach ersten Meldungen sollte ein Pkw von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum geprallt und in Brand geraten sein. Zudem sollte der Fahrer im Fahrzeug eingeklemmt sein.
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Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Pkw nicht komplett in Flammen. Eine Rettungswagen-Besatzung und Ersthelfer hatten den Brand bereits mit Feuerlöschern klein gehalten. Bei der Erkundung stellte sich jedoch heraus, dass der 21 Jahre alte Fahrer noch im Fahrzeug und bereits verstorben war.
Weil es sich bei dem verunfallten Pkw um ein Elektrofahrzeug handelte, leitete die Feuerwehr umgehend die Brandbekämpfung mit einem Trupp unter Atemschutz ein. In Abstimmung mit Polizei und Rettungsdienst schufen die Einsatzkräfte anschließend eine Öffnung, um die Person zu bergen.
Da es am Akku des E-Fahrzeugs immer wieder zu Rauchentwicklungen kam, legte die Feuerwehr einen Löschschaumteppich darüber. Damit sollten der Akku gekühlt und ein Fahrzeugbrand verhindert werden.
Im weiteren Verlauf unterstützten die Einsatzkräfte die Polizei bei der Unfallaufnahme mit Beleuchtungsmaßnahmen und Aufräumarbeiten. Die Kreisstraße 60, die Brameler Straße, blieb mit Unterbrechungen bis 6.30 Uhr voll gesperrt. Gegen 3.30 Uhr verließen die Feuerwehrleute zunächst die Einsatzstelle.
Um 4.40 Uhr wurden die Schiffdorfer Einsatzkräfte erneut zur Unfallstelle alarmiert. Für die Bergung des Elektrofahrzeugs leuchteten sie die Einsatzstelle aus und füllten eine für den Abtransport vorgesehene Mulde mit Wasser.
Zur Unfallursache und zur Schadenshöhe machte die Feuerwehr keine Angaben.
Mir stellen sich da ein paar Fragen:
Wie begründet sich die bessere Kühlwirkung des Schaumes gemessen an Wasser, das bei Bedarf in geringer Menge aufgebracht wird?
Wie wurde sichergestellt, dass der Schaum nicht den Strom nach außen leitet und damit die Einsatzkräfte gefährdet?
Wieviel Wasser kam in der “Kühlwanne” zum Einsatz und was wurde damit nach abgeschlossener Kühlung?
Mir stellen sich da ein paar Fragen:
Wie begründet sich die bessere Kühlwirkung des Schaumes gemessen an Wasser, das bei Bedarf in geringer Menge aufgebracht wird?
Wie wurde sichergestellt, dass der Schaum nicht den Strom nach außen leitet und damit die Einsatzkräfte gefährdet?
Wieviel Wasser kam in der “Kühlwanne” zum Einsatz und was wurde damit nach abgeschlossener Kühlung?