25 Gründe, warum sich ein Besuch der Interschutz lohnt

Robotik im Dienst der Gefahrenabwehr

Hannover – Digitalisierung, Elektro-Mobilität, Smart-City und Robotik gehören aktuell zu den Megatrends. Welche Aufgaben Roboter in der Gefahrenabwehr übernehmen können, wird während der Interschutz täglich auf der Aktionsfläche des Gemeinschaftsstandes (Halle 17/D06) der Feuerwehr Dortmund und des DRZ (Deutsches Rettungsrobotik Zentrum) vorgeführt. Wir finden, dieser Blick in die Feuerwehrzukunft ist der 14. Grund, warum ein Besuch der Interschutz lohnt. 

Robotik im Feuerwehreinsatz wird eins der großen Themen auf der diesjährigen Interschutz. Das DRZ und die Feuerwehr Dortmund präsentieren täglich den Einsatz von D2 (Mitte) bei einem Unfall mit Gefahrgut.

Auf der Messe wird am Beispiel der Zusammenarbeit der Feuerwehr Dortmund mit dem DRZ gezeigt, wie Forschungsergebnisse aktiv in die Arbeit der BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) einfließen und Einsatzkräfte bei ihren Arbeiten unterstützen können. Hier gibt das DRZ erstmals vor einem internationalen Publikum mit Vorführungen einen Einblick in seine Arbeit. So wird täglich um 11 und 15 Uhr am Gemeinschaftsstand in Halle 17 ein Unfall mit chemischen, biologischen oder radiologischen/nuklearen Gefahrstoffen dargestellt. DIe Feuerwehr Dortmund präsentiert, wie mit Hilfe robotischer Systemen erste Maßnahmen eingeleitet werden können.

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Für die Zuschauer besonders interessant wird während der Vorführung der Blick in den bereitstehenden Robotik-Leitwagen (RobLW) sein. Dieses Fahrzeug wurde speziell für die Anforderungen der Feuerwehr Dortmund konstruiert. Dorthin werden einsatzbezogene (Bild-)Daten übertragen, ausgewertet und an die Führungseinheiten weitergeleitet.

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Große Aufmerksamkeit wird vermutlich D2 auf sich ziehen. Die Abkürzung steht für Demonstrator 2 und ist lediglich ein Arbeitstitel. Schon länger denken die Dortmunder über einen passenden Namen nach. Und dabei hoffen die Verantwortlichen des DRZ e.V. auf die Unterstützung der Interschutz-Besucher. Sie können passende Namen für den „Roten Helfer“ an die Social Media-Wand auf dem Messestand „pinnen“. Alle Ideen werden bis Ende der Woche gesammelt und ausgewertet. Eine Jury entscheidet dann endgültig über den Namenspatron. Die öffentliche Taufe auf den neuen Namen erfolgt am letzten Messetag, dem 25. Juni zwischen 13 und 14 Uhr.

Auf der Interschutz besteht die Möglichkeit, einen Blick in den Robotik-Leitwagen der Feuerwehr Dortmund zu werfen.

Informiert wird am Gemeinschaftsstand der Feuerwehr Dortmund und des DRZ auch über die Forschungsprojekte und sich bereits im Einsatz befindliche Exponate der Feuerwehr Dortmund. Dazu gehören der Kippflügler Vision, die Atemschutzmaske Celidon und die Messanalytik HI90/SIGIS2. 

Flieg du vorweg, Vision

Im Projekt VISION wurde eine vorausfliegende Drohne entwickelt, um frühzeitig detaillierte Informationen über die Einsatzstelle zu erhalten. Automatisiert und schnell soll sie zukünftig außerhalb der Sichtweite zum Einsatzort fliegen und von dort aus bedarfsgerecht Bild- und/oder Videodaten an die heranrückenden Einsatzkräfte und die Leitstelle senden. So können bereits auf der Anfahrt erste Maßnahmen geplant und bei Bedarf zusätzliche Kräfte alarmiert werden.

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Einsatzkräfte der Feuerwehr werden für Brandeinsätze ausgebildet, damit sie unter schlechten Sichtverhältnissen, bis hin zur Nullsicht, unter Atemschutz eine schnelle und effektive Rettung von Menschen und Tieren durchführen können. Während eines solchen Einsatzes bilden immer zwei Feuerwehrangehörige (FA) einen Trupp. Trupppartner*innen bleiben bei schlechter Sicht immer in direktem Kontakt. Trotz des intensiven Trainings kann es jedoch zu Unfällen kommen, die auf eine unbewusste Truppspaltung unter Nullsicht zurückzuführen sind. Im Forschungsprojekt Celidon wurde ein System entwickelt, dass die Trupppartner*innen auch in Extrembedingungen lokalisieren und diese Information über ein Display in der Atemschutzmaske visuell darstellen kann.

Im Forschungsprojekt Celidon wurde ein System entwickelt, dass die Trupppartner auch in Extrembedingungen lokalisieren und diese Information über ein Display in der Atemschutzmaske visuell darstellen kann.

Unterstützung für die Analytischen Task Force Einheiten

Gasförmige Schadstoffe nach einer Freisetzung in der Luft festzustellen und ihre Ausbreitung zu verfolgen, ist eine spezielle Herausforderung. Mit ihren Fernerkundungssystemen wie dem SIGIS 2 oder dem Nachfolger HI90 können die sieben Analytischen Task Force Einheiten des Bundes unterstützen und die unsichtbaren Wolken über Infrarotspektroskopie aus sicherer Distanz in einem Kamera Livestream farblich hervorheben. So sind sie sichtbar und verfolgbar, ohne die Einsatzkräfte einer Kontamination auszusetzen. Bei Reinstoffen ist ergänzend eine Stoffidentifikation möglich. Für die Gefahreneinschätzung bedeutet das einen wesentlichen Vorteil.

In täglichen Vortragsslots zwischen 13 und 14 Uhr berichten die Feuerwehr Dortmund sowie der DRZ e.V. und seine Partner über ihre Arbeit und die Zusammenarbeit im Projekt.

Im 15. Grund behandeln wir morgen das Angebot der Malteser und eines speziellen Wolfs

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