Feuerwehr arbeitet fünf unterschiedliche Einsätze in 24 Stunden ab

Mehrmalige Brandstiftung hält Feuerwehr in Atem

Geesthacht (SH) – In Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) muss die Feuerwehr innerhalb von 24 Stunden zu fünf Einsätzen ausrücken. Darunter sind zwei Feuer, bei denen die Polizei von Brandstiftung ausgeht.

Die ehemalige Teppichfabrik ist am 29. März 2018 nach einem Alarm um 1.51 Uhr erneut das Ziel eines Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugs (HLF) 20 der FF Geesthacht. Die Leitstelle hat mit dem Hinweis “Unklare Rauchentwicklung” Kleinalarm ausgelöst. “Bei unserem Eintreffen war bereits ein Streifenwagen der Polizei vor Ort”, berichtet Anja Obermüller, Gruppenführerin des HLF 20. “Es roch zwar verbrannt, aber zu sehen war im ersten Moment nichts.” Sie erkundet gemeinsam mit der Polizei die alte Brandstelle vom Vortag. Dort ist alles kalt.

Einsatzbericht Geesthacht
Ein Atemschutztrupp löscht eine historische Villa in Vollbrand. Foto: Timo Jann

“Dennis Wieck und ich hatten uns wie bei jeder Feuer-Meldung als Angriffstrupp routinemäßig mit Atemschutz ausgerüstet”, berichtet Feuerwehrmann Marc Phelbs. Der Streifenwagen fährt noch einmal über das weitläufige Betriebsgelände und stellt gegen 2.20 Uhr fest, dass eine leerstehende historische Villa in Vollbrand steht. Phelbs: “Als die IRLS uns über Funk anwies, das Gelände weiter zu befahren, da dort ein Haus in Vollbrand stehen würde, stieg der Adrenalinspiegel um einiges an.”

Da auf dem Areal neben den Wasser- auch alle anderen Versorgungsleitungen stillgelegt sind, geht die Polizei bei beiden Bränden auf dem Gelände der ehemaligen Teppichfabrik von Brandstiftung aus. Wie die Feuerwehr diesen Einsatz und die übrigen vier innerhalb von 24 gemeistert haben, könnt Ihr im Einsatzbericht in Heft 8/2018 lesen.

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