TLF 24/50 für die Ukraine

Feuerwehrleute für Ukraine ausgebildet

Schwäbisch Gmünd (BW) – Im Rahmen einer unbürokratischen Blitzaktion ist für die Ukraine in nur 7 Tagen eine Freiwillige Feuerwehr ausgebildet und komplett ausgerüstet worden.

Hilfe für die Ukraine
Ukrainische Feuerwehrleute wurden in einer Woche bei der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd ausgebildet. Dieses TLF 24/50 nehmen sie als Spende mit in ihre Heimatstadt. Foto: Heino Schütte.

Es handelt sich um ein ziviles Hilfsprojekt im Rahmen einer angestrebten Städtepartnerschaft zwischen Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) und der Kleinstadt Obroshyne nahe Lwiw (Lemberg). Auch dort leiden die Menschen unter russischen Raketenangriffen. Direkt in Obroshyne gab es bislang aber noch keinen Brand- und Katastrophenschutz, wie man ihn in Deutschland kennt.

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Sechs junge Männer aus der ukrainischen Stadt waren jetzt eine Woche lang sozusagen als Praktikanten und Auszubildende bei der Feuerwehr in Schwäbisch Gmünd zu Gast. Die hauptamtlichen Kräfte der Gmünder Feuerwehrwache hatten für ihre Gäste aus der Ukraine einen Crashkurs organisiert, um sie mit Vorgehensweise und Technik einer Feuerwehr vertraut zu machen. Es ging sogar auf die Atemschutz-Übungsstrecke.

Weil die schwäbischen Feuerwehrleute weder ukrainisch noch die angehenden Feuerwehrmänner Deutsch sprechen, waren vom ersten Tag an Frauen aus der Ukraine, die in Schwäbisch Gmünd leben, als Dolmetscherinnen anwesend. Motivation und das kameradschaftliche Miteinander waren so ausgeprägt, dass die Dolmetscherinnen, wie sie zum Ausdruck brachten, am liebsten selbst noch gerne in die Feuerwehruniform schlüpfen würden.

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Der Schwäbisch Gmünder Vizekommandant Ralf Schamberger und Bürgermeister Christian Baron gaben am Wochenende bei der Verabschiedung den frischgebackenen Kameraden aus der Ukraine nicht nur ein Ausbildungsdiplom mit auf den Weg, sondern schenkten ihnen als Erstausrüstung vor allem ein fast 40 Jahre altes, jedoch voll funktionsfähiges Tanklöschfahrzeug (TLF).

Das TLF 24/50 ist mit einem 5.000 Liter großen Wassertank und Wasser-/Schaumwerfer ideal dazu geeignet, beispielweise Brände nach Raketeneinschlägen zu löschen. Die sechs Feuerwehrmänner wollen nun in ihrer Heimatgemeinde als Multiplikatoren dienen sowie weitere Bürger für den Feuerwehrdienst begeistern und ausbilden. Bislang seien sie als Freiwillige mit völlig unzureichender Ausrüstung und 20-Liter-Wasserkanistern mit Privat-Pkw zu Bränden geeilt.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Wir sind alle nur Menschen. Jeder hilft jedem egal welcher Nationalität.
    Hut ab für diese schöne Geste.Mein Respekt und gut Schlauch.

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  2. Dem kann ich nur zustimmen. Klasse Aktion.

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  3. Das nenn ich Kameradschaft und Nächstenliebe…….Gott zur Ehr dem nächsten zur Wehr…..

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