Einsatzbericht FM 11/2021

Feuerwehr leistet Zentimeterarbeit

Westhausen (BW) – In Westhausen (Ostalbkreis) verunglückt auf der Bundesstraße 29 ein Langholz-Transporter. Durch die naheliegende Autobahn 7 hat die Feuerwehr Westhausen viel Erfahrung mit Verkehrsunfällen. Doch dieser Lkw-Fahrer ist so kompliziert eingeklemmt, dass er erst nach 2,5 Stunden gerettet werden kann.

Ein Langholz-Transporter ist auf der B 29 bei Westhausen auf die Seite gestürzt. Ein 50-Tonnen-Kran hebt das demolierte Fahrerhaus vorsichtig an, damit die Feuerwehr den eingeklemmten Fahrer retten kann. Foto: Heino Schütte

Niko Schindelarz, Gruppenführer in der FF Westhausen, ist am Montag, 28. Juni 2021, gegen 6 Uhr noch zu Hause in seiner Wohnung. Rund einen halben Kilometer von seinem Haus entfernt führt die Bundesstraße (B) 29 vorbei. Sie bildet mit der Autobahn (A) 7, die am westlichen Ortsrand verläuft, ein vielbefahrenes Verkehrskreuz. Die Bundesstraße ist die wichtigste Verbindung von Stuttgart Richtung Osten nach Bayern. Schindelarz hört plötzlich ein lautes, rollendes Krachen. „Ich habe sofort gewusst: Da ist was Schlimmes auf der B 29 passiert“, erinnert sich der Gruppenführer.

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Der Feuerwehrmann Joachim Hoffmann kommt noch in der gleichen Minute mit seinem Pkw zufällig an der Unfallstelle vorbei. „Ich sah einen umgestürzten Langholz-Transporter“, sagt Hoffmann. „Das schwer beschädigte Fahrerhaus lag seitlich im Straßengraben – dahinter Baumstämme kreuz und quer. Am und auf der Kabine standen bereits Ersthelfer, die nach dem Fahrer schauten. Von dem war in den Trümmern aber auf den ersten Blick nichts zu sehen.“

Hoffmann versichert sich bei den Umstehenden, dass bereits ein Notruf mit genauer Ortsangabe und Situationsbeschreibung abgesetzt ist. Dann eilt er die rund 2 Kilometer von der Unfallstelle bis zum Feuerwehrhaus der Abteilung Westhausen.

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„Technische Hilfeleistung 5 mit eingeklemmter Person“

Um 6.08 Uhr löst ein Disponent der Leitstelle Ostalb mit dem Stichwort „TH 5, Lkw-Unfall mit eingeklemmter Person“ den Alarm aus. In diesem Fall – mit Lkw-Beteiligung – fährt laut Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) nicht nur die FF Westhausen raus, sondern auch der Hilfeleistungszug der benachbarten FF Aalen.

Einen Rettungswagen (RTW) und ein Notarzt-Einsatzfahrzeug (NEF) beordert der Disponent ebenfalls zum Unfallort. Minuten später startet der Rettungshubschrauber (RTH) „Christoph 65“ aus dem etwa 25 Kilometer entfernten Dinkelsbühl (BY, Kreis Ansbach). Die FF der Gemeinde Westhausen besteht aus den Abteilungen (Ortsfeuerwehren) Westhausen und Lippach.

Wenn Ihr wissen wollt, wie es weiterging, könnt Ihr den gesamten Einsatzbericht im Feuerwehr-Magazin 11/2021 lesen. 👇👇

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