Feuerwehr darf nicht mehr ausrücken

Bad Schwartau (SH) – Die Freiwillige Feuerwehr Bad Schwartau darf nicht mehr ausrücken. Das berichten die “Lübecker Nachrichten”. Demnach habe der Mitgliedermangel in der Feuerwehr dazu geführt, dass die Feuerwehr nicht mehr öffentlich anerkannt sei – und die Einsatzkräfte deshalb nicht mehr versichert sind. Der Bürgermeister musste eine Anordnung erlassen, wonach die Feuerwehrleute weder zu Einsätzen ausrücken, noch Übungen abhalten dürfen. Nicht einmal die Fahrzeuge dürften bewegt werden. Der Brandschutz in der 19.500-Einwohner-Stadt sei trotzdem gewährleistet, heißt es in dem Artikel – die Feuerwehren Rensefeld und Groß Parin würden bei Einsätzen einspringen. Die Ortsfeuerwehren Bad Schwartau und Rensefeld teilen sich seit den 1960er Jahren ein Feuerwehrhaus – organisatorisch blieben die Einheiten jedoch getrennt.

Artikel: “Feuerwehr Bad Schwartau darf nicht mehr ausrücken” (Lübecker Nachrichten, 26. Februar 2014)

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Feuerwehr Bad Schwartau: Ausführliche Reportage im Feuerwehr-Magazin 9/2008.
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5 Kommentare zu “Feuerwehr darf nicht mehr ausrücken”
  1. Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage, ob die durch Fusion entstehende Einheit groß genug wäre… Oder ob der Mitgliedermangel bereits auf die gesamte FF bezogen ist, oder halt nur auf die Ortsfeuerwehr… :/ So ein scheiss… Bei fast 20.000 Einwohnern müsste man doch noch mehr Freiwillige finden können… 🙁

  2. Matthias Gerhardy

    Schade, daß in der Berichterstattung wieder nur ein Teil der Informationen enthalten ist, um sich eine diskutable Meinung bilden zu können.

    Liebes Feuerwehrmagazin, wenn ihr schon solch brisante Meldungen bringt, vervollständigt diese doch bitte, um auch darüber diskutieren zu könnnen und dabei nicht der Gefahr der falschen Aussage zu laufen!!!

    Die Situation ist schlimm genug für die Bevölkerung und die Kameraden, muß aber nicht noch durch solche Dinge forciert werden. Die LN berichten eh schon unvollständig genug!

  3. Sueder80

    Könnte man das Problem nicht erstmal mit Doppelmitgliedschaften umgehen?

  4. @ Sueder: Der Artikel in den LN deutet ja an, dass es offenbar in den Wehren und politisch gewisse Vorbehalte gegen eine Fusion der beiden Wehren – die sich ein Haus teilen – gibt…

  5. J. Unimog

    Traurig, dass es in FF´s schon so weit kommen muss, dass sie “geschlossen” werden.

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