Schnelles Ermittlungsergebnis

Bochumer Großbrand: Keine Brandstiftung

Bochum – in der vergangenen Woche brannte ein Autoverwertungsbetrieb in Bochum. Es war einer der größten Einsätze in der Ruhrmetropole der vergangenen 10 Jahre. Über die Brandursache gab es einige Spekulationen. Jetzt teilte die Polizei mit, dass es sich nicht um Brandstiftung handeln soll.

Der Brand in einem Autoverwertungsbetrieb am 14. Oktober war einer der größten Einsätze in Bochum der letzten Jahre. (Bild: Feuerwehr Bochum)

Die Ermittler der Kriminalpolizei gehen davon aus, dass ein Schwelbrand Auslöser für den Großbrand gewesen ist. Der exakte Brandhergang ließ sich allerdings nicht mehr rekonstruieren. Dafür sei das Ausmaß des Brandes zu groß gewesen, so die Ermittler.    

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Der Feuerwehreinsatz war nach 21 Stunden (13.35 Uhr am Donnerstag) beendet. Es hatten mehr als hundert Schrott-Pkw sowie eine Halle auf einer Fläche von rund 1.800 Quadratmetern gebrannt. Insgesamt kamen vierzig Atemschutzgeräte sowie 35 Atemschutzfilter zum Einsatz. Während der Löschmaßnahmen wurden zeitweise bis zu 10.000 Liter Wasser pro Minute in die Flammen gespritzt. Über 200 Feuerwehrleute aus Bochum, Herne und Dortmund waren im Einsatz gewesen.

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Mit vor Ort war auch Fernsehteams, die im Auftrag des WDR gerade neue Folgen für die beliebte Serie “Feuer & Flamme” drehen. Die vierte Staffel soll im Frühjahr 2021 ausgestrahlt werden. 

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