Harte Gegner erfordern harte Methoden

Auf Spinnenjagd: Mann setzt Haus in Brand

Fresno (USA) – Ein 23-Jähriger hat am Dienstag versucht, Spinnen im Haus seiner Eltern in Fresno (Kalifornien) zu töten. Dabei hat er es offenbar in Brand gesetzt.

“Bitte verwenden Sie keine Lötlampe, um Spinnen zu töten.” Diesen Tipp gibt das Fresno City Fire Department an die Bevölkerung weiter. Symbolfoto: Hegemann; Montage: Sander

Wie die “Los Angeles Times” berichtet, passte der 23-Jährige alleine auf das Haus seiner Eltern auf und stieß dort auf mehrere Spinnen. Er vermutete wohl, dass es sich dabei um giftige Schwarze Witwen handeln könnte. Um den Tieren den Garaus zu machen, habe der Mann kurzerhand zu einer Lötlampe gegriffen und sie verbrannt. Um auf Nummer sicher zu gehen, habe er zudem alle Spinnennetze an der Hausfassade ebenfalls abgebrannt. 

Am nächsten Morgen bemerkte der 23-Jährige plötzlich Rauch aus dem Dachboden des Hauses dringen. Er wählte den Notruf. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand der Dachboden bereits in Brand. 26 Feuerwehrleute des Fresno City Fire Department bekämpften die Flammen und konnten das Feuer auf das Obergeschoss begrenzen. Später veröffentlichte die Feuerwehr einen Appell auf Twitter: “Bitte verwenden Sie keine Lötlampe, um Spinnen zu töten.”

Die entsprechende Reaktion in den Sozialen Medien ließ nicht lange auf sich warten. Zum Beispiel ein Foto mit dem Spruch “Ich sah eine Spinne in meiner Badewanne. Also habe ich ein Taschentuch genommen und sehr sehr vorsichtig das komplette Haus abgefackelt.”

Kommentar zu diesem Artikel

  1. ….so was kommt gar nicht so selten vor — Spinnweben sind brennbar! Einem Bekannten ist so auch mal bei Schweißartbeiten in der Scheune fast die Bude abgekokelt. Eine blowtorch ist allerdings auch eher ein Schweißbrenner als eine Lötlampe, was die Feuerentstehung etwas besser erklärt.

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