Chemische Reaktion mit Folgen

14 Feuerwehrleute im Einsatz verletzt

Bitburg (RP) – Am Dienstagabend ist der Löschzug Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Bitburg (Eifelkreis Bitburg-Prüm) zu einem vermeintlichen Heckenbrand in ein Wohngebiet alarmiert worden. Durch eine chemische Reaktion eines Begasungsmittels mit Wasser haben sich insgesamt 19 Personen verletzt.

Symbolfoto: Sven Buchenau

Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, hatte ein Begasungsmittel zur Bekämpfung von Kleintieren mit Wasser aus einem Gartenschlauch reagiert und giftige Dämpfe freigesetzt. Feuerwehr und Polizei forderten die Anwohner an, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

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„Ein Fachberater für Chemie wurde zu Rate gezogen“, schreibt die Feuerwehr in einem Facebook-Post. Außerdem ließ die Einsatzleitung die Teileinheit Messen des Gefahrstoffzugs des Eifelkreises Bitburg-Prüm, alle Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG) Sanität des DRK sowie weitere Rettungsmittel vom Katastrophenschutz des Eifelkreises nachalarmieren.

Bei dem durch die Reaktion freigesetzten Stoff handelte es sich um Phosphan. „Alle Einsatzkräfte, die sich im unmittelbaren Umfeld der Dämpfe befanden, beziehungsweise einen Geruch wahrnehmen konnten, mussten daraufhin in ein Krankenhaus transportiert werden“, berichtet die Wehr weiter. Außer 14 Feuerwehrleuten waren zwei Polizisten und drei zivile Personen verletzt, sodass sie in eine Klinik gebracht werden mussten. Alle 19 Betroffenen verbrachten die Nacht im Krankenhaus.

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