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Tiertransporter mit 700 Schweinen brennt

Feuerwehr baut Schweinezaun auf Autobahn

Wiesentheid (BY) – Über 650 Schweine retteten Einsatzkräfte der Feuerwehr und des THW in der Nacht auf Mittwoch. Ein Tiertransporter war auf der Autobahn 3 bei Wiesentheid (Kreis Kitzingen) in Brand geraten und die Feuerwehrleute mussten zu ungewöhnlichen Maßnahmen greifen. 

Der Auflieger eines Tiertransporters mit 700 Schweinen an Bord war in Brand geraten. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer löschen. Doch sie mussten sich auch um die zahlreichen Tiere kümmern. In aufwändiger Handarbeit brachten die Feuerwehrleute alle lebenden Schweine in ein provisorisches Gehege an der Autobahn. Foto: News5

Kurz vor Mitternacht alarmierte ein Disponent der Integrierten Leitstelle Würzburg die Freiwillige Feuerwehr Stadtschwarzach zu einem Lkw-Brand auf die Autobahn 3. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein mit rund 700 Schweinen beladener Auflieger in Brand. Zudem irrten einige der Tiere auf der Autobahn umher.

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Der Einsatzleiter ließ im weiteren Verlauf mehrere Wehren sowie das THW nachalarmieren und die Fahrbahn in beide Richtungen sperren. Von der Hinterachse des Aufliegers breitete sich das Feuer auf den Innenraum aus. Die Tiere begannen, panisch zu werden. Als drei Trupps unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung vorgingen, mussten weitere Trupps die bereits auf der Autobahn laufenden Schweine einfangen.

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30 Tiere verenden

Nachdem das Feuer gelöscht war, hievten die Feuerwehrleute die lebenden Tiere händisch aus dem Anhänger. Die Befreiung der zahlreichen Schweine zog sich über mehrere Stunden. Über den Gemeindebauhof und die Autobahnmeisterei wurde derweil Baustellenzaun an die Einsatzstelle verbracht. Mit Steckleitern bildeten die Kräfte einen Laufweg, der in das errichtete Bauzaun-Gehege auf einem Acker führte. 

Eine Amtstierärztin sichtete die Tiere. Rund 30 der Schweine waren verendet oder mussten auf Grund ihrer Verletzungen getötet werden. 

Schließlich luden die Einsatzkräfte die Nutztiere in einen Ersatz-Lkw um. Der Einsatz zog sich bis in die frühen Morgenstunden.

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