Tödlicher Arbeitsunfall bei Erntearbeiten

Romrod (HE) – Ein 21 Jahre alter Landwirt ist am späten Montagabend bei Erntearbeiten in Romrod (Vogelbergkreis) tödlich verunglückt. Der junge Mann wollte eine Blockade an einer Rundballenpresse lösen und wurde dabei von der Maschine eingezogen. Die Feuerwehr befreite den leblosen Körper. Ein Notfallseelsorger betreute noch an der Einsatzstelle Angehörige als auch Einsatzkräfte.

Der Bauer war auf einem Feld damit beschäftigt, Grassilageballen zu pressen und im gleichen Arbeitsgang die Rundballen in Folie einzuwickeln. Die Ballenpresse zog ein Trecker über das Feld. Während des Sammelns kam es an der Ballenpresse offenbar zu einer Blockade, die der junge Landwirt beseitigen wollte. Beim Entfernen der Blockade erfasste das Gerät den Mann und zog ihn in die Presse.

Tödliches Unglück in Romrod. Foto: Philipp Weitzel
Tödliches Unglück in Romrod. Foto: Philipp Weitzel

Der Rettungsdienst und die Feuerwehren aus Romrod und Strebendorf rückten zum Unglücksort im Ortsteil Ober-Breidenbach aus, um das Opfer zu retten. Doch für den Verunfallten gab es keine Rettung mehr. Die Presse hatte dem Mann so schwere Verletzungen zugefügt, dass er starb, noch bevor er aus der befreit werden konnte.

Die Kriminalpolizei sowie ein Vertreter der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft untersuchen nun die Gerätschaften. Die Polizei hat das landwirtschliche Gespann hierzu sichergestellt.

29 Kommentare zu “Tödlicher Arbeitsunfall bei Erntearbeiten”
  1. Leider kommt es immer vor,daß Feuerwehrmänner ihr Leben bei Einsätzen für andere ihr Leben lassen. Deshalb ist es für mich unablässig ihnen dafür zu danken,daß sie jedesmal für das Volk ihr Leben riskieren.Und natürlich gilt meine Anteilnahme den Angehörigen.Möge Gott ihnen die Kraft geben,diesen Verlust zu überwinden,in dem Wisssen,daß ihr Angehöriger ein Held des Alltags war.

  2. Leider kommt es immer vor,daß Feuerwehrmänner ihr Leben bei Einsätzen für andere ihr Leben lassen. Deshalb ist es für mich unablässig ihnen dafür zu danken,daß sie jedesmal für das Volk ihr Leben riskieren.Und natürlich gilt meine Anteilnahme den Angehörigen.Möge Gott ihnen die Kraft geben,diesen Verlust zu überwinden,in dem Wisssen,daß ihr Angehöriger ein Held des Alltags war.

  3. @ Babara Schmidt Nur mal kurz zur Info ohne Klugscheißerei: Der Landwirt ist dabei ums Leben gekommen,kein Kamerrad!!
    Aber trotzdem ein Dickes Lob an die Kameraden und Rettungskräfte die Ihn befreien mußten!!
    R.I.P

  4. Er war aber auch bei der Feuerwehr! Aber Christian Albrecht hat recht!

    Er war ein super Mensch und ein netter Klassenkamerad!

    Ruhe in Frieden

  5. Emanuel Manu Korda, das Bergen der sterblichen Überreste eines Menschen als “Schweinerei beseitigen” zu bezeichnen, ist mehr als respektlos…Mein Beileid den Angehörigen..

  6. mein aufrichtiges beileid an die eltern und verwandten und viel kraft den schmerz zu verarbeiten….

  7. @ Christian Albrecht:

    Leider war der Landwirt auch ein Kamerad der örtlichen Feuerwehr.
    Mein Beileid.

  8. Henrik

    Als zukünftiger Landwirt macht man sich da schon mal gedanken und dann auch noch in der feuerwehr sei9n … ich will gar nicht dran denken wie das ist irgendwann mal seinen kolegen aus sowas rauszuholen …. 🙁 mein beileid an die angehörigen

  9. Marco Renner

    Mein Beileid an alle die um ihn Trauern müssen, ich wünsche euch die Kraft die ihr jetzt braucht

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