Produkt: Video Der Krebs und die Feuerwehr Praktische Tipps zur Einsatzhygiene
Video Der Krebs und die Feuerwehr Praktische Tipps zur Einsatzhygiene
„Der Krebs und die Feuerwehr…“ - erhöhtes Krebsrisiko bei Feuerwehreinsatzkräften und konsequente Einsatzhygiene
Einsatzbericht Hotelbrand

Großbrand zerstört Nordsee-Hotel in Husum

Husum (SH) – In der Nacht zu Montag brach ein Großfeuer im Nordsee-Hotel in Husum (Kreis Nordfriesland) aus. Die oberen Geschosse des Gebäudes brannten komplett aus. Über 140 Feuerwehrleute bekämpften die ganze Nacht die Flammen.

Gegen 2.25 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Husum alarmiert. Schon kurz nach dem Ausrücken konnte die Feuerwehr “auf Sicht” fahren. Die Flammen erhellten den Nachthimmel enorm. Bei dem Brandobjekt handelte es sich um das Nordsee-Hotel, direkt am Deich zum Nordfriesischen Wattenmeer. Während der Anfahrt war erkennbar, dass der gesamte Dachstuhl bereits lichterloh in Flammen stand. Direkt forderte der Einsatzleiter weitere Kräfte nach.

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Lichterloh schlagen die Flammen aus dem Nordsee-Hotel in Husum. Foto: Nordpresse Mediendienst

Nach Eintreffen am Einsatzort brachte die Feuerwehr umgehend eine Drehleiter in Stellung, um mit der Brandbekämpfung von außen auf Höhe des vierten Obergeschosses zu starten. Parallel nahmen Atemschutzgeräteträger die Brandbekämpfung im Innenangriff auf. Kurz darauf erreichte auch die zweite Drehleiter – der FF Bredstedt – den Brandort und konnte für den Löschangriff eingesetzt werden.

Große Schwierigkeiten hatten die Kräfte mit der Wasserversorgung. Sie mussten einige Kilometer weit Schlauchleitung legen, weil die Leistungsfähigkeit des Hydrantennetzes an der Einsatzstelle schnell ausgereizt war. Übrigens: Eine Wasserentnahme aus der Nordsee war nicht möglich. Das Salzwasser hätte den Feuerlöschkreiselpumpen erheblichen Schaden zugefügt.

Nach einiger Zeit musste die Feuerwehr den Innenangriff einstellen, weil die Decke zwischen Dachstuhl und drittem Obergeschoss einstürzte.

Probleme bereitete den Einsatzkräften auch die Witterung, bei Temperaturen unter Null gefror Löschwasser an der Einsatzstelle und stelle eine Gefahr für die Einsatzkräfte dar. Ein Streufahrzeug der Straßenmeisterei rückte an unterstützte die Feuerwehr. Im Laufe der Nacht errichten Kräfte von DRK und DLRG einen Versorgungs- und Verpflegungspunkt auf. In beheizten Zelten wurden die Feuerwehrleute verpflegt und konnten sich zwischendurch aufwärmen.

Die Löscharbeiten zogen sich bis in den Montagvormittag. Zeitweise waren über 140 Kameraden im Einsatz von den Freiwilligen Feuerwehren Husum, Schobüll, Hattstedt-Wobbenbüll, Bredstedt, Mildstedt und Sankt-Peter-Ording.

Über 140 Einsatzkräfte waren bei dem Hotelbrand direkt am Nordseedeich vor Ort. Foto: Benjamin Nolte
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