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Bundeswehr-Feuerwehr: Die etwas andere Berufsfeuerwehr

Die Bundeswehr-Feuerwehr positioniert sich als zweitgrößte Berufsfeuerwehr in Deutschland – hinter der Berliner Feuerwehr. Sie verfügt über sehr spezielle Wachen. Ihre Aufgaben reichen von der Flächen- bis zur Flugzeugbrandbekämpfung. Wir haben die Bundeswehr-Feuerwehr richtig unter die Lupe genommen: die Zentrale Ausbildungsstätte in Stetten am kalten Markt (BW) bei Sigmaringen, Zentrum Brandschutz der Bundeswehr in Sonthofen (BY), die vor einigen Jahren reformierte Struktur und die Ausbildung bei der Feuerwehr.

Brandbekämpfer in Olivgrün? Das müsst ihr über die Bundeswehr-Feuerwehr wissen

Gefahren durch Kampfmittel, Flugzeugabstürze und Schiffsbrände. Damit werden sie täglich konfrontiert: die Männer und Frauen der Bundeswehr-Feuerwehr. Mit Y-Kennzeichen, Kettenfahrzeugen und allerhand Spezialgerät stellen sie den Brandschutz auf Übungsplätzen, Flugplätzen in großen Kasernen und in unterirdischen Anlagen sicher. Wir zeigen Euch, was die Truppe in der Truppe ausmacht.

Beim Brand einer leerstehenden Halle auf dem Truppenübungsplatz Munster (Heidekreis) am frühen Sonntagmorgen arbeiteten kommunale Feuerwehr und Bundeswehrfeuerwehr gemeinsam an der Brandbekämpfung. Zum Einsatz kam auch ein Bergepanzer der Bundeswehr. Der Panzer riss Teile des Gebäudes ein, um eine bessere Brandbekämpfung zu ermöglichen. Mit über 30 B-Längen und Pendelverkehr konnte die Löschwasserversorgung sichergestellt werden. Foto: Feuerwehr Heidekreis / Stephan Meier (Bild: S. Meier)

Bundeswehr-Feuerwehr? Was ist das?

Die Bundeswehr-Feuerwehr bildet die zentrale feuerwehrtechnische Einrichtung der deutschen Streitkräfte. Neben Berufsfeuerwehren, Freiwilligen Feuerwehren, Werksfeuerwehren, Pflichtfeuerwehren, … bildet die Bundeswehr-Feuerwehr aufgrund ihrer Zugehörigkeit zum Militär eine eigene Feuerwehrart. Auf alle Bundeswehr-Standorten im In- und Ausland verteilen sich in etwa 72 verschiedene Einheiten. Mit einer Stärke von über 3.050 Kräften wäre die Bundeswehr-Feuerwehr nach der BF Berlin die zweitgrößte Berufsfeuerwehr Deutschlands. Trotz der Sonderstellung sind nämlich alle Einsatzkräfte der BW-Feuerwehr Berufsfeuerwehrleute, das heißt auch, dass die Ausbildung der Kräfte zivil anerkannt ist.

Welche Aufgaben hat die Bundeswehr-Feuerwehr?

Grundsätzlich übernimmt die Bundeswehr-Feuerwehr am jeweiligen Militärstandort alle Aufgaben die im Bereich des Brandschutzes und der Gefahrenabwehr anfallen. Dabei gilt: Genauso spezialisiert wie die Bundeswehr durch ihre Teilstreitkräfte ist, genauso spezialisiert muss auch die Feuerwehr aufgestellt sein. An Standorten der Marine gibt es beispielsweise Einheiten, die auf die Schiffs- und U-Boot-Brandbekämpfung spezialisiert sind.

Gleichzeitig übernehmen Bundeswehr-Feuerwehren an Einrichtungen der Luftwaffe die gleichen Aufgaben wie eine zivile Flughafenfeuerwehr. Brandschutzeinheiten auf Truppenübungsplätzen des Heeres hingegen kümmern sich Flächenbrände. Die Besonderheit: An allen Einrichtungen der Bundeswehr geht ein erhöhtes Risiko von explosiven Stoffen wie Munition, Kampfmitteln und Kraftstoffen aus. Allein diese Tatsache macht eine Feuerwehr nötig, die durch ihre Ausstattung und Ausbildung an die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort angepasst ist.

Sind Bundeswehr-Feuerwehrleute Soldaten?

Es erklärt sich von selbst, dass die Bundeswehr allein aus grundsätzlichen Geheimhaltungsgründen beim Militär über eine eigene Feuerwehr verfügt. Ein Grund, warum die meisten Bundeswehr-Feuerwehrleute auch Soldaten sind. Mit der Neuausrichtung der Bundeswehr 2012 wurden aber auch gezielt zivile Mitarbeiter in die Reihen der Bundeswehr-Feuerwehr geholt. Bereits heute sind sie existenzieller Bestandteil der Truppe.

Üblicherweise beginnen Interessierte ihre Laufbahn als Feuerwehrmann (m/w) im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst. Verwendungen als Beamter im gehobenen und höheren feuerwehr-technischen Dienst sind auch möglich. Eine Karriere als Feuerwehrmann bei der Bundeswehr lässt sich aber auch in der militärischen Laufbahn (Unteroffizier, Offizier) einschlagen.

Die Bundeswehr-Feuerwehr

Die Bundeswehrfeuerwehr positioniert sich als zweitgrößte Berufsfeuerwehr in Deutschland – hinter der Berliner Feuerwehr. Sie verfügt über sehr spezielle Wachen. Ihre Aufgaben reichen von der Flächen- bis zur Flugzeugbrandbekämpfung.

Wir haben im Zentrum Brandschutz der Bundeswehr in Sonthofen (BY) hinter die Kulissen geschaut und stellen die neue Struktur vor.

Klicke hier, um das eDossier „Bundeswehr-Feuerwehr im Portrait“ herunterzuladen!

 

Welche Fahrzeuge gibt es bei der Bundeswehr-Feuerwehr?

Grundsätzlich gibt es bei den BW-Brandschützern Fahrzeuge, wie sie auch von anderen Feuerwehren genutzt werden. Trotzdem sind alle 650 Großfahrzeuge in gewisser Hinsicht Sonderfahrzeuge. Alleine der Name Feuerlösch-Kraftfahrzeug (FlKfz) spricht hierbei für sich. Es wird unterschieden in Fahrzeuge für die Waldbrand und Gebäudebrandbekämpfung. FlKfz zur Gebäudebrandbekämpfung sind vergleichbar mit zivilen Löschfahrzeugen. – Geräterüstfahrzeuge (Fw-Geräterüst) der Truppe, entsprechen einem zivilen Rüstwagen. Spezielle Löschfahrzeuge für Flugplätze gibt es in den Ausführungen mittel und schwer. Zudem unterhält die Truppe auch einige wenige Drehleitern für ihre Feuerwehren.

Gibt es Panzer bei der Bundeswehr-Feuerwehr?

Die Wehrtechnische Dienstelle (WTD) 41 in Trier-Kürenz unterhielt einst einen Schützenpanzer Marder zur Brandbekämpfung. Dieser wurde jedoch bereits ausgemustert. Anders sieht es hingegen mit Kettenfahrzeugen aus. Bei den Kameraden der WTD 91 in Meppen dient eine umgebaute zivile Pistenraupe auf dem rund 19.000 Hektar großen Testgelände zur Flächenbrandbekämpfung. Da der Boden auf dem Übungsplatz in vielen Bereichen mit Mooren übersät ist und Radfahrzeuge bei Löscharbeiten oft steckengeblieben sind, entschieden sich die Verantwortlichen für den Feuerlöscher auf Ketten. Ansonsten kommen auf den riesen Flächen der Übungsplätze die FlKfz zur Waldbrandbekämpfung zum Einsatz. Als Fahrgestell dienen in den meisten Fällen Mercedes-Benz Unimog.

Die Feuerwehr der Bundeswehr im Jahr 1988

Schere und Spreizer mit Muskelkraft betrieben, mit Krawatte in den Innenangriff und Fahrzeugaufstellungen mitten in einer Rauchwolke: Früher war bei den Feuerwehren noch vieles anders. Die Bundeswehr zeigt auf ihrem YouTube-Kanal den Alltag ihrer Feuerwehr von 1988. Ein Netzfundstück.

Mit “modernen”, geländegängigen Fahrzeugen stellte die Berufsfeuerwehr schon damals den Brandschutz auf Truppenübungsplätzen sicher. Im Kübelwagen und getarnten Flughafenlöschfahrzeug (FLF) ging es in den Einsatz. Schon 1988 gab es nicht selten Luftunterstützung für die Feuerwehr der Bundeswehr.

Sind Fahrzeuge der Bundeswehr-Feuerwehr in Tarnfarben lackiert?

Erst 1958, drei Jahre nach der Gründung der jungen Bundeswehr, wurden die ersten Löschfahrzeuge an die Truppe übergegeben. Ursprünglich waren diese Fahrzeuge in einem Oliv-Farbton gehalten. Der Hintergedanke: Besonders rote Feuerwehrfahrzeuge können aus der Luft, aber auch von Land aus durch ihre Signalfarbe schnell aufgeklärt werden somit lag es nahe, dass insbesondere während des kalten Krieges die meisten Löschfahrzeuge auch einen Tarnanstrich erhielten. Mittlerweile hat sich dies geändert. Feuerwehrfahrzeuge der Bundeswehr in aller Regel rot. Oft lassen sie sich optisch dabei nur noch durch ihre Y-Kennzeichen von zivilen Fahrzeugen unterscheiden. Besonders die Flugfeldlöschfahrzeuge haben größtenteils eine andere Farbe erhalten. Eine Ausnahme stellt die Verwendung in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr da. Fahrzeuge die hier auch außerhalb der Feldlager eingesetzt werden, sind in der Regel sandfarben oder grün lackiert.

Rund 40 Millionen Euro investierte die Bundeswehr in die Feuerwehrschule in Stetten am kalten Markt. Foto: Schütte

Geht die Bundeswehr-Feuerwehr auch in Auslandseinsätze?

Die Bundeswehr-Feuerwehren sind auch bei Auslandseinsätzen tätig. Schließlich kann auch in den Feldlagern jederzeit ein Feuer ausbrechen oder sich ein Verkehrsunfall ereignen. Aber auch außerhalb der Stützpunkte können die Einsatzkräfte, wenn die Gegebenheiten es zulassen, zum Einsatz gerufen werden. Während der ISAF-Mission in Afghanistan wurden die deutschen Feuerwehrkräfte zum Beispiel zur Unterstützung der afghanischen Feuerwehren eingesetzt. Jedoch nie ohne eine Sicherung durch bewaffnete Kräfte. In aller Regel kommen hier die militärischen Feuerwehrleute zum Einsatz. Jedoch können auch zivile Mitarbeiter für die Auslandsverwendung herangezogen werden. Derzeit kann der Bedarf an zivilen Brandschützern im Ausland jedoch durch freiwillige Meldungen gedeckt werden.

Bundeswehr-Ausbildungsstätte

Auf der Schwäbischen Alb bei Sigmaringen (BW) befindet sich die zentrale Feuerwehrausbildungsstätte der Bundeswehr. Rund 28 Millionen Euro sollen jetzt in den Ausbau und die Modernisierung des Standortes investiert werden. Das Feuerwehr-Magazin durfte Einblick nehmen in den normalerweise abgeschirmten Kasernen-, Schul- und Feuerwehrbetrieb.

Halb Feuerwehr, halb Bundeswehr. In diesem Brandschutz-Ausbildungszentrum ist alles etwas anders. Hinter dem militärischen Kürzel ZABBw verbirgt sich die “Zentrale Ausbildungsstätte für den Brandschutz in der Bundeswehr”. Die für kommunale Feuerwehrleute exotische Welt beginnt am Tor zur Albkaserne und zum knapp 50 Quadratkilometer großen Truppenübungsplatz Heuberg in Stetten am kalten Markt. Der Gang führt durch weitläufig verstreute Übungsobjekte mit außergewöhnlichen Merkmalen.

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Wie werden Feuerwehrleute ausgebildet?

Bei der Bundeswehr-Feuerwehr wird klar unterschieden: ziviler oder militärischer Brandbekämpfer? Je nachdem, welche Laufbahn eingeschlagen wird, fällt auch die Ausbildung aus. Startet man beispielsweise im zivilen mittleren feuerwehr-technischen Dienst, folgt eine 18-monatige Ausbildung zum Brandmeisteranwärter. In den ersten 8 Monaten werden feuerwehrtechnische Grundlagen vermittelt, und Anwärter können gegebenfalls ihren BE- sowie CE- Führerschein nachholen. Danach steht die praktische Ausbildung im Mittelpunkt. Eine Station der Ausbildung ist die ZABBw (Zentrale Ausbildungsstätte für den Brandschutz in der Bundeswehr) in Stetten am kalten Markt. Auf der größten und modernsten Feuerwehr-Ausbildungsanlage Europas wird an Übungsobjekten zur Gebäude-, Flugzeug- und Bahnbrandbekämpfung der Feuerwehrnachwuchs der Truppe ausgebildet. Auch Gefahrgutlagen lassen sich hier trainieren. Während der späteren Dienstzeit üben die Feuerwehrkameraden hier immer wieder aufs Neue die verschiedensten Techniken zur Schadensabwehr.

Im Video: Brandmeister bei der Bundeswehr

Was gibt es für besonderen Gefahren an Bundeswehr-Flughäfen?

Eine besondere Rolle nimmt die Flughafenfeuerwehr der Bundeswehr ein. An 34 Fliegerhorsten der Luftwaffe stellt die Bundeswehr-Feuerwehr komplett oder teilweise, den Brandschutz sicher. Dabei bleibt den Spezialisten nach Alarmierung nur eine gesetzlich vorgeschriebene Eingriffszeit von einer Minute. Nach der zweiten Minute muss ein brennendes Luftfahrzeug bereits abgelöscht sein. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Besatzung und mögliche Passagiere rechtzeitig gerettet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Feuer an einem kleinen Transporthubschrauber oder an einem Großflugzeug wie dem A400 M ausgebrochen ist. Neben den Gefahren, die der Luftverkehr an sich mitbringt, sind die Brandbekämpfer der Bundeswehr zudem aber auch immer einer erhöhten Explosionsgefahr konfrontiert, die von Waffen und Munition ausgeht.

Wer kann Feuerwehrmann und Feuerwehrfrau bei der Bundeswehr werden?

Grundsätzlich jeder. Beim mittleren Dienst, fordert die Bundeswehr von Bewerbern einen Hauptschulabschluss mit einer technischen Berufsausbildung mit abschließenden Gesellenstatus als Minimum.

“Die mindestens 2-jährige aktive Mitgliedschaft bei einer freiwilligen Feuerwehr, Pflicht- oder Werkfeuerwehr kann die Anforderung „förderlich ersetzten”, heißt es in entsprechenden Unterlagen für interessierte Bewerber. Eine abgeschlossene Ausbildung bleibt jedoch Mindestvoraussetzung. In einem Auswahlverfahren wird zudem in einem sportlichen, schriftlichen und mündlichen Teil jeder Bewerber individuell geprüft. Werden alle Tests bestanden, so steht der Ausbildung zum Brandbekämpfer bei der Bundeswehr nichts mehr im Wege.

Wer sich für die Ausbildung zum Feuerwehrmann bei der Bundeswehr interessiert, sollte sich in jedem Fall an einen Karriereberater wenden. Diese finden sich in der Regel in jeder Agentur für Arbeit.

Text: Philipp Jasper

5 Pluspunkte der Feuerwehrschule der Bundeswehr

Stetten am kalten Markt (BW) – Die Bundeswehr unterhält mit 3.000 Kräften an 60 Standorten die zweitgrößte Feuerwehr in Deutschland. Nur die Feuerwehr Berlin ist noch größer. Und was viele auch nicht wissen: Die Bundeswehr besitzt an der Albkaserne in Stetten sogar eine eigene Feuerwehrschule. Alleine 40 Millionen Euro wurden hier in den letzten Jahren in die Ausbildungsanlagen investiert. Folgende fünf Punkte haben uns bei unserem Besuch besonders begeistert.

Eins der Highligts der neuen Ausbildungsanlagen: die originalgetreue Attrappe einer Transportmaschine vom Typ A 400 M. Foto: Schütte
  1. Feuerwehr- und umwelttechnisch besitzt die Bundeswehrfeuerwehrschule die derzeit modernsten Ausbildungsanlagen in Deutschland. Dies wirkt sich auf Ausbilder und Anwärter extrem motivierend aus. Hinzu kommen moderne Unterkunftsgebäude, durchweg Einzelzimmer und fast schon Hotelstandard.
  2. Sehr viele Übungsobjekte – darunter auch ausgediente Flugzeuge, Hubschrauber, Lkw und Panzerfahrzeuge – sowie riesige Freiflächen und Bewegungsmöglichkeiten für die Fahrerausbildung und das Fahrertraining auch im Gelände. Alleine im Brandübungshaus für die Heißausbildung stehen 25 Brandstellen zur Verfügung. Auch in der Ruinenstadt, an den Fluggeräten und sonstigen Fahrzeugen (Waggons, Lkw, Bus) können jederzeit Brände ausbrechen. Ein vergleichbares Angebot gibt es an keiner anderen Feuerwehrschule in Deutschland.

    Mit einem Z6 wird der Triebwerksbrand eines Kampfjets gelöscht. Foto: Schütte
  3. Flächenmäßig unterhält die Bundeswehr die größte Feuerwehrschule in Deutschland. Das Gelände der Albkaserne ist insgesamt rund 50 Quadratkilometer groß. Die Schule belegt nur einen Teil davon, kann aber viele Gebäude oder sonstige Infrastrukureinrichtungen für die Ausbildung nutzen. Kilometer lange Fahrten mit Sondersignal stören hier niemanden.
  4. Interessanter Fuhrpark, angefangen bei Fahrzeugen früherer Generationen wie zum Beispiel dem Dreiachs-Klassiker Faun TroTLF 3500 bis hin zu modernen Flughafenlöschfahrzeugen (Ziegler Z6 und Z8).
  5. Ständige Berührungspunkte mit Personal und Technik der Bundeswehr. Die Schule arbeitet mit einer militärisch strukturierten technischen Unterstützungsgruppe, die vor allem den großen Kfz-Werkstattbereich in ihrer Obhut hat.

Wir stellen die neuen Ausbildungsunterlagen der Bundeswehrfeuerwehrschule in der März-Ausgabe 2017 des Feuerwehr-Magazins ausführlich vor. Hier kann das Heft – print oder digital –  ganz bequem bestellt werden.

Im Video: Feuerwehrfrau bei der Bundeswehr werden

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Ein doch etwas oberflächlicher Bericht.
    Die Bundeswehrfeuerwehr besteht ausschließlich aus zivilen Beamten und Arbeitnehmern. Das nicht erst seit 2012.
    Brandschutzsoldaten gehören nicht zur Bundeswehrfeuerwehr. Sie sind militärische Brandschutzeinheiten der Teilstreitkräfte. Ihr Aufgabengebiet ist ausschließlich bei Auslandseinsätzen.

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  2. Die Bundeswehrfeuerwehr ist KEINE Berufsfeuerwehr! Sie stellt sich in der Öffentlichkeit gerne als eine Solche dar, jedoch fehlt es diesbzgl. an einer normativen Grundlage. Dem Wesen nach wäre die Bundeswehrfeuerwehr am ehesten den Werkfeuerwehren zu zuordnen, jedoch fehlt es auch hier an der staatl. Anerkennung. Noch deutlicher wird der Unterschied, wenn man die Einsatzstatistiken bemüht. Es darf die Sinnhaftigkeit einer so personal- und kostenintensiven Ausrichtung der Bundeswehr bezweifelt werden, gibt es doch kaum Einsätze. Die Bundeswehrfeuerwehr steht in unmittelbarer Personalkonkurrenz zu den echten Berufsfeuerwehren, denen man eine öffentl.-rechtl. Notwendigkeit unterstellen kann – der Bundeswehrfeuerwehr aufgrund geringer Einsatzzahlen hingegen nicht.

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  3. Herr Röhncke,
    sie begehen da einen gewaltigen Denkfehler, eine Bundeswehrfeuerwehr ist nicht aufgestellt weil an den jeweiligen Standorten jede Menge Einsätze anfallen sondern weil es da Vorschriften gibt.
    Aufgrund von Geheimhaltungsgründen, spezielles militärisches Gefahrenpotenzial und zur Auftragserfüllung muss an bestimmten Standorten eine Feuerwehr betrieben werden.
    Ohne eigene Feuerwehr startet/landet auf den Fliegerhorsten kein Flugzeug, darf kein Personal in den Untertageanlagen/Bunkeranlagen arbeiten, findet kein Schießbetrieb auf Truppenübungsplätzen statt usw..
    Wie Sie sehen gibt es Standorte an denen ohne einer leistungsfähigen Feuerwehr der Betrieb stillsteht.
    Die Bundeswehrfeuerwehr hat also ihre Berechtigung und von den Einsatzzahlen ist es von Standort zu Standort sehr unterschiedlich. Gibt durchaus Feuerwachen die sehr viele Einsätze fahren.
    Auch eine Berufsfeuerwehr wird nicht aus Spaß aufgestellt sondern weil es ab einer bestimmten Einwohnerzahl (Von BL zu BL unterschiedlich) pflicht ist. Ob die dann viele oder wenige Einsätze fahren spielt keine Rolle.

    Ein kurzes Zitat welches sehr treffend ist:

    Keine Kommune schafft die Feuerwehr ab, weil es ein paar Tage nicht gebrannt hat.
    Eckart Werthebach (*1940), dt. Jurist, v. 1991 bis 1995 Präs. Bundesamt f.d. Verfassungsschutz

    Dieses Zitat kann man auf jede Art von Feuerwehr beziehen.

    Habe die Ehre

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  4. Natürlich bedarf es für die Aufstellung der Feuerwehr einer gesetzlichen Grundlage und die Daseinsberechtigung der Bundeswehrfeuerwehr sollte nicht angezweifelt werden. Ihren Umfang und die Ausrichtung allerdings schon. Fakt ist, dass die Bundeswehrfeuerwehr einerseits keine Berufsfeuerwehr ist (auch wenn das Zentrum Brandschutz der Bundeswehr dies stetig in der Öffentlichkeit so darstellt) und andererseits das Einsatzaufkommen im Vergleich zu einer ähnlich großen öffentlichen Feuerwehr (BF Berlin oder BF Hamburg) deutlich geringer ausfallen dürfte. Damit stellt sich grundsätzlich die Frage nach dem öffentl.-rechtl. Erfordernis einer so großen und durch Steuergelder finanzierten Einrichtung. Bspw. verzeichnet die Feuerwehr Hamburg mit einem deutlich kleineren Personalkörper ca. 280000 Einsätze pro Jahr. Es darf bezweifelt werden, dass die Bundeswehrfeuerwehr mit weit mehr als 3000 Dienstposten auch nur annähernd an diese Einsatzzahlen herankommt. Versuche die Zahlen des Zentrum Brandschutz der Bundeswehr zu eruieren war quasi unmöglich. Sowohl das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr als auch das Zentrum Brandschutz der Bundeswehr verweigern beharrlich die Veröffentlichung der Information. Offensichtlich aus gutem Grund. Dieser Umstand ist für mich ein klares Indiz dafür, dass die Zahlen deutlich geringer ausfallen werden als man bei dem umfangreichen und steuerfinanzierten Personal- und Materialumfang der Bundeswehr annehmen könnte. Darüber hinaus scheint das Zentrum Brandschutz der Bundeswehr entgegen ihrer Darstellung in der Öffentlichkeit bei kritischen Inhalten Intransparenz als geeignetes Mittel zu favorisieren. Letztlich hat man unter dem Deckmantel der Neuausrichtung der Bundeswehr ab 2010 tiefgreifende Veränderungen, gerade auch im Brandschutz (ab 2012), vorgenommen, deren Verlierer die sind, die in direkter Personalkonkurrenz zur Bundeswehrfeuerwehr stehen. Für mich geht das nicht zusammen und ist ein Fall für den Bundesrechnungshof.

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  5. Die in bisherigen Beiträgen “erkennbare” Skepsis gegenüber eigenständigen Feuerwehrgruppierungen in der Bundeswehr (bzw. an Bundeswehrstandorten) kann inhaltlich noch nicht einmal ansatzweise nachvollzogen werden. Ob als Berufsfeuerwehr anzusehen oder nicht; dürfte eher lokalpatriotischen Denkweisen (z.B. Konkurrenz bei Ausstattungs- und Gehaltsaufwendungen in Relation zu was genau eigentlich? Einstufung, Auslastungsgrad, Mindestausstattung, …) geschuldet sein. Ein BF-Darstellung in der Fachöffentlichkeit darf als Marketing-Strategie (= attraktiver Arbeitgeber?) wohl noch erlaubt sein!
    Die BW-FW sehe ich substantiell wie eine Werkfeuerwehr, beispielsweise wie an hochspezialisierten Chemieproduktionsstandorten, hier mit einen militärisch orientierten (und der Geheimhaltung unterliegendem) Spezialwissen nicht nur zu Waffensystemen und Betriebsstoffen. Besonders in Verbindung in der permanenten Anwendung mehrfach daraus resultierender Grundsatzrisiken im täglichen BW-Ablauf. Man vergleiche nur einmal den Aufwand bzw. Risikoschutz (vgl. Explosion in München Schwabing) im zivilen KatS bei der Entschärfung von einzelnen Blindgängern (mit naturgemäß höheren Zündrisiken) zum aktiven BW-Schießtraining (mit Handfeuerwaffen, über selbstfahrende Waffensysteme, bis zum Start- und Landung von Kampfflugzeugen) incl. Gefährdungsumfang. Der Umgang, Lagerung und Transport von Übungsmunition dürfte mit einem potentiell größeren “Betriebsrisiko” verbunden sein, als selbst die größte Pallettenlieferung von Silvesterböllern der höchsten Gefahrenklasse. Auch diverse Betriebs- und Schmierstoffe stellen allein schon wegen des jeweiligen Vorhalte- und Tankvolumens vor Ort, im örtlich massiv vorgehaltenen Waffensystemen, oder in vielfältigen Übungsszenarien keine brandschutzrelevanten Lappalien dar.
    Mit Blick auf überwiegend begrenzte Tagesalarmkapazitäten von Gemeinde- sowie Stützpunktfeuerwehren (im Umfeld von brandschutzkritischen BW-Stützpunkten in der Fläche; zuzüglich “längerer” Eintreffzeiten) – vgl. kommunaler Mehraufwand für mögliche Einsatzvorbereitungen bei Bundesbahnzwischenfällen- und den steigenden Einsatzzahlen (THL, automatisierten eCall- und Fehlalarmen Alarmen, von bei “echten” Berufsfeuerwehren; in Verbindung mit einer permanent unabdingbaren Weiterbildung (=personalintensiven Abwesenheitssubstitution) zu feuerwehrrelevanten BW-Risiken, würde ich eher eine Aufstockung von BW-FW-Kapazitäten erwarten. Hier und da formulierte Vorbehalte müssen daher ohne sachlich nachvollziehbare Begründungen gerade zu Details als exzentrische Denkweise aus gemeindebezogener (haushalts- und-/oder einflussorientierter) Kirchturmspolitik gewertet werden.

    Daher war ein längst überfälliger Schritt, sämtliche BW-FW-Ressourcen mit TETRA-BOS-Funkgeräten (und TMO-Verbindungsoptionen zur nPol-Gefahrenabwehr) auszustatten. Die lokale Zusammenarbeit nimmt ja immer mehr zu:
    http://www.feuerwehr.de/news.php?id=12334

    In der nPol-Gefahrenabwehr können wir nicht nur aus demographischen Gründen auf jedwede fachgerecht ausgebildete Hand bei der FW, HiOrgs und THW verzichten. Auch wenn es dort einzelne Führungskräfte, vorwiegend aus egoistischen Motiven, nicht wahrhaben wollen!

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  6. Die Darstellung in der Öffentlichkeit als Berufsfeuerwehr darf nicht erlaubt sein, denn nicht nur normativ sondern vor allem aufgabenbezogen gibt es deutliche Unterschiede. Diese werden u. a. im Einsatzaufkommen und der Art etwaiger Einstätze erkennbar.
    Grundsätzlich gehe mit der Einschätzung da core, die BwFw sei „substantiell“ den Werkfeuerwehren zu zuordnen – alleine es fehlt an einer (länderbezogenen) staatl. Anerkennung. Warum eigentlich?
    Mit Blick auf das Betriebsrisiko vertrete ich nach wie vor die Auffassung, dass sich die Notwendigkeit dermaßen überdimensionierte Gefahrenabwehrkräfte vorzuhalten, an Realsachverhalten orientieren muss. Solche Realsachverhalte wären dann u. a. durch entsprechende Einsatzzahlen zu reflektieren. Ich gehe davon aus, die Bw kommt in Relation zu einer vergleichbaren BF auf etwa 1/10 der Einsätze. Man kann natürlich auch die Gegenposition vertreten und ein Maximum an Ressourcen fordern. Die Frage ist dann nur, wer das bezahlt?!?!
    Hinsichtl. der Ressource öffentlicher Fw obliegt es eben nicht der BwFw, diese Diskrepanzen zu kompensieren, denn der Auftrag dürfte ein andere sein!!! Ein Blick nach rechts oder links hilft da. Die polizeilichen Gefahrenabwehrkräfte verfügen, zumindest orientiert an der Diskussion in unserer Gesellschaft, über knappe Ressourcen. Sollen die Bw-Soldaten nun den Streifendienst der Polizeikollegen übernehme?
    Ferner stellt sich bei dieser Art der Argumentation die Frage, was nun die vorherigen Jahrzehnte angeblich verpasst wurde und wer für dieses konstruierte Defizit eigentlich die Verantwortung übernimmt?
    Interessant finde ich auch die Formulierung „gemeindebezogener (haushalts- und-/oder einflussorientierter) Kirchturmspolitik“, denn es mangelt seitens der Bundeswehrfeuerwehr an eben dieser „nachvollziehbaren Begründung“. Die Aufstockung von BW-FW-Kapazitäten aufgrund angenommener und vlt. irgendwann mal, mit einer vernichtend geringen Wahrscheinlichkeit, eintretender Schadensereignisse innerhalb des Zuständigkeitsbereiches der BwFw (und ich meine hier nicht die fingierten Einsätze bei einem Aschenbecherbrand auf der Standortschießanlage), reichen bei weitem nicht – es sei denn, man profitiert als einzelne Führungskräfte, die vorwiegend aus egoistischen Motiven argumentiert!

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  7. Eine Diskussion über die Daseinsberechtigung der BwFw ist völlig unnötig. Aufgrund des speziellen militärischen Gefahrenpotenzials und aus gründen der Geheimhaltung in manchen Liegenschaften der Bundeswehr ist es zwingend erforderlich eine eigene Feuerwehr zu vorzuhalten. Da es spezieller Ausbildung und Unterweisung für die verschiedenen Bereiche bedarf. Des Weiteren sind alle Beamten und Angestellten der BwFw sicherheits-überprüft Somit sind normale BFs oder FFs für viele Bereiche nicht Zugangs berechtigt und unzureichend für die Abwehr spezieller gefahren ausgebildet. Beispielsweise das Vorgehen bei Luftnotlagen oder flugunfällen aufmunitionierter luftfahrzeuge, bei Munitionsbränden, auf munitions belasteten Flächen, in untertageanlagen, auf Schiffen, beim Retten aus geschützten Fahrzeugen, usw. Natürlich ist das Einsatz aufkommen in einigen Liegenschaften geringer was an hohen sicherheits Standards liegt, aber wenn was passiert ist es wohl von Vorteil genug Fachleute vorhalten zu können denn dann is die kacke schnell am dampfen. Ich möchte mich da nicht unbedingt darüber beschweren das die BwFw geringere Einsatzzahlen hat als eine „normale“ Berufsfeuerwehr hat.

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  8. Bei allem was hier gesagt wurde kann ich viele Meinungen verstehen welche aber teilweise auf fehlender Informationsbasis beruhen.

    Warum nennt sich die BW-Feuerwehr Berufsfeuerwehr:
    Weil nahezu alle beschäftigten Beamte meist im 24h dienst sind. (und nicht wie hier im Bericht Soldaten) Weil die Ausbildung und Fortbildung sowie die Struktur innerhalb einer Feuerwache die einer BF weitestgehend entsprechen. Aber ich gebe zu: hierüber lässt sich streiten…

    Warum ist die BW Feuerwehr auch in dem Umfang erforderlich?:
    Abgesehen von der Vorschriftenlage haben Flughafenfeuerwehren im Zivilen auch wenig Einsätze und haben trotzdem mehrere Autos im Millionenwert in der Garage. Soll man die jetzt auch kürzen?
    Gerade Feuerwehren auf Truppenübungsplätzen löschen ständig Feuer ohne dass es zu einem direkten Einsatz kommt weil die BwFeuerwehr im Rahmen der Brandsicherheitswache früh Entstehungsbrände erkennt und bekämpft… wären sie nicht da würde es auch mehr Einsätze geben. Viele Einsätze werden erst durch die Anwesenheit der BwFw verhindert weil man eingreift, bevor es zu einer großen Schadenslage kommt.
    Ein vergleich mit der Einsatzlage ziviler BFs kann auch daher nicht herangezogen werden, weil die BwFw keinen Rettungsdienst fährt da die Bw eigene Sanis hat.
    Generell kommt es bei der BwFw zu weniger Einsätzen weil die Vorschriftenlage versucht sehr engmaschig Gefahren auszuschließen. Passiert aber dennoch etwas kann man keiner Freiwilligen Feuerwehr solch einen Einsatz wohlmöglich mit Munition oder anderen gefährlichen Situationen zumuten… Nicht weil sie es nicht machen würden oder könnten: sondern weil die Ausbildung im Zeitansatz und die Gefahren solcher Einsätze, für jemanden der das als Hobby in der Freizeit macht, einfach nicht Tragbar sind. Für so etwas benötigt man eben Profis die vielleicht nie so gut sind bei Verkehrsunfällen sind wie ein erfahrener freiwilliger Feuerwehrmann, dafür aber genau wissen mit welcher Art von Munition oder Luftfahrzeugen sie es zu tun haben.
    Sicher ist es immer teuer Profis oder Fachidioten rund um die Uhr zu beschäftigen, aber niemand will seine Mutter, seinen Vater, Bruder oder sonst wen verlieren, weil er oder sie als teil der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz auf eine Granate getreten ist oder von Triebwerksteilen durchbohrt wurde… einfach weil sie es nicht besser wussten.

    Von daher hat die BwFw wie jede andere Feuerwehr in Deutschland auch seine Existenzberechtigung, auch in ihrem Umfang. Es gibt Feuerwehren die mehr Einsätze fahren und mehr Menschenleben retten und dabei sogar günstiger sind. Aber Spezialisierung kostet eben Geld.

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  9. Gegendarstellung: Bspw. die BwF Bückeburg mit ca. 100 Dienstposten im Vergleich zur Feuerwehr des Bremer Airports mit 45 Dienstposten. Das Flugaufkommen eines zivilen Airports – im Übrigen mit Schulbetrieb – und damit das systembedingte Risiko einer Gefährdung liegt deutlich über dem hier so häufig zitierten militärischem Risiko. Das “militärische Risiko” ist reine Polemik und nichts weiter als dummes Paraphrasieren, um letztlich irgendwelchem Schwachsinn eine besondere Note zu geben. Wenn ich sowas schon lese wie: “Spezialisten bei Flugzeugbränden oder Experten für Munitionsbrände”. Einsatzzahlen von deutlich über 450000 Einsätzen/Jahr einer vergleichbar großen BF sprechen eine deutliche Sprache. Und natürlich gehört da die Notfallrettung dazu! “Ein vergleich mit der Einsatzlage ziviler BFs kann auch daher nicht herangezogen werden, weil die BwFw keinen Rettungsdienst fährt da die Bw eigene Sanis hat.” Die Sanis haben ja auch ohne Ende Einsätze…absolut lächerlicher Kommentar. Wahrscheinlich seit ihr auch von der BwFw. M. M. n. ist der ganze Sachverhalt ein Fall für den Bundesrechnungshof.

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  10. Na ja… Türöffnungen, Mülleimerbrände und BMA´s sind schon ne Herausforderung und nicht zu vergessen die Krankentransporte oder “Notfalleinsätze” Samstag Morgen 03:00 Uhr…..Den Sinn einer Feuerwehr an Einsätzen fest zu machen…Meine Kameraden aus der FFw denken da genau so aber die wissen es nicht besser, warum auch…müssen sie ja nicht. Entgegen dem Bericht besteht die BwF aus Beamen des mittleren, gehobenen und höheren feuerwehrtechnischen Dienstes, somit keine Werkfeuerwehr da Firma XYZ kein Dienstherren Status besitzt. Ist eigentlich ganz einfach zu verstehen. Hier wird die BwF als unnötige Institution bezeichnet welche unteranderem “keine BF ist” Na dann frag ich mich doch, wenn die BwF keine BF ist wieso steht sie dann in direkter Konkurenz mit den BFen ???
    In diesem Sinne….. Übrigens:https://www.bundeswehrkarriere.de/karriere/mittlerer-technischer-verwaltungsdienst-fachrichtung-feuerwehr/39134

    Auf diesen Kommentar antworten
  11. Hallo zusammen,

    auch ich arbeite bei der BwFw und eine solche Einrichtung als unnötig zu bezeichnen ist eine Frechheit.
    Jeder FwM (Sb) wird genau so ausgebildet wie bei einer BF (B1+B3). In der letzten Zeit kam es auch sehr häufig vor das Kollegen von BF zur Bw wechselten, da diese einfach attraktiver ist.
    Und für alle die der Meinung sind, die BwFw wäre unnötig…. Es gibt viel mehr Dinge über die man sich den Kopf zerbrechen kann… Eure Probleme will ich haben 😉
    Vieles wurde bereits auch erwähnt, wie spezielle Vorschriften usw…
    Auch an die die die Daseinsberechtigung an der Anzahl von Einsätzen ausmachen…. Es gibt einige Freiwillige Feuerwehren, welche manchmal monatliche keine Einsätze fahren, jeder allerdings froh ist wenn sie da sind, falls sie gebraucht werden.
    Unter anderem werden die BwFw auch mit in die AAO´s der kommunen genommen, um die FF zu unterstützen.

    Naja machts gut
    Chris

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  12. @Kevin: “Na dann frag ich mich doch, wenn die BwF keine BF ist wieso steht sie dann in direkter Konkurenz mit den BFen ???”
    Antwort: Weil es Brandschutzgesetze gibt…Schmeiß mal nen Auge rein, dann hast du vielleicht ein kleines bisschen Ahnung.
    Aussage: “die BwF besteht aus Beamen des mittleren, gehobenen und höheren feuerwehrtechnischen Dienstes, somit keine Werkfeuerwehr da Firma XYZ kein Dienstherren Status besitzt.”
    Antwort: Was ist das denn für ne Aussage? Erst einmal heißt es “Dienstherrnfähigkeit” und nicht Herren, außerdem hat das Eine mit dem Anderen nichts zu tun…ist doch eigentlich ganz einfach zu verstehen…lol, was für ein Kommentar.

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  13. Lol…Die Bundeswehrfeuerwehr soll eine Berufsfeuerwehr sein? Sauber recherchiert…Hätte ich die von der Feuerwehr während meiner Wehrdienstzeit nicht immer beim Essen gesehen, wüsste ich gar nicht das es sie gibt…geile Diskussion.

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