Fallschutzsystem für Drehleitern

Karlsruhe (BW) – Der Hubrettungshersteller Metz Aerials hat für die Drehleiter L32 ein neues Fallschutzsystem entwickelt: das Fall-Protection-System 32 (FPS 32). Damit entfällt die aufwändige Sicherung mittels „Anleinen“ – sie bindet enorme Zeit- und Personalressourcen und schützt zudem auch nur bedingt vor einem seitlichen Sturz aus der Leiter.  Das erste FPS 32 wurde an die Feuerwehr Stockholm (Schweden) übergeben.

Sicheres Aufsteigen auf die Drehleiter mit dem neuen Fallschutzsystem FPS 32. Foto: Metz AerialsEin ständig im Leitersatz gespanntes Drahtseil sorgt für eine jederzeit mögliche Sicherung. Mit der ergänzenden persönlichen Schutzausrüstung in Form eines Auffanggurts mit Bandfalldämpfer und Auffanggerät kann sich der Steigende unter Beachtung der Grundregeln für das „Steigen im Leitersatz“ oben oder unten in das Sicherungssystem einklinken und ist automatisch gesichert. Das System funktioniert mechanisch. Weder Hebel noch Knöpfe müssen betätigt werden. Die Zertifizierung des Systems übernahm ein akkreditiertes Prüfinstitut. Die Konzeption erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Stockholm, die konkrete Spezifikationen vorgab und während der Entwicklung immer wieder ihr Feedback aus der Praxis einbrachte.  Das neue Fallschutzsystem ermöglicht dem Feuerwehrangehörigen beim Einsatz auf der Drehleiter die volle Konzentration auf seine eigentliche Aufgabe.

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Das FPS 32 ist an jeder Metz L32 optional verbaubar, auch eine Nachrüstung ist jederzeit möglich. Zudem plant Metz Aerials die Ausweitung des FPS auf weitere Leiterlängen. (Text und Fotos: Metz Aerials)Der Steigende hakt sich mittels eines

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