Berlin/Fulda (HE) – Was sind die Besonderheiten der Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E) in Zivilschutzlagen? Zu dieser Frage veranstaltet die Stiftung „Hilfe für Helfer“ des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) gemeinsam mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ein Symposium in Fulda.
„Besonderheiten der Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E) in Zivilschutzlagen“ lautet der Schwerpunkt des 12. Symposiums “Hilfe für Helferinnen und Helfer in den Feuerwehren” am 7. Mai 2026 in Fulda (Symbolfoto).
Beim 12. Symposium „Hilfe für Helferinnen und Helfer in den Feuerwehren“ am Donnerstag, 7. Mai 2026, wird unter anderem die Situation in der Ukraine thematisiert. Außerdem soll die Fortbildungsveranstaltung weitere Einblicke in Einsatzlagen mit hohem psychischen Belastungspotenzial für die eingesetzten Kräften geben.
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DFV-Präsident und Vorsitzender der DFV-Stiftung „Hilfe für Helfer“, Karl-Heinz Banse, verweist dabei auf Erfahrungen aus dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Dort würden Einsatzkräfte unter anderem durch zeitverzögerte Zweitschläge gefährdet, obwohl sie bereits zum Helfen vor Ort eingetroffen seien. Das erhöhe die psychische Belastung für Angehörige von Feuerwehr und Rettungsdienst zusätzlich. Wie dies verarbeitet werden könne, solle das Symposium aufzeigen.
Auf dem Programm stehen eine Begrüßung und Eröffnung mit fachlicher Einführung sowie ein Blick auf aktuelle Entwicklungen aus dem Fachzentrum Resilienz und Traumaprävention. Weitere Vorträge befassen sich mit Notfall- und Einsatzerfahrungen als Bildungschance, mit PSNV-E im Zivilschutz und dem möglichen Wandel dieses Bereichs.
Hinzu kommen Beiträge zu einem Atemschutznotfall mit einem vermissten Kollegen, zu Schutz und Prävention im Ehrenamt sowie zu Erfahrungen aus dem Donbas. Außerdem sind Anpassungen von Feuerwehr und Rettungsdienst an die russische Kriegsführung, ein Erfahrungsbericht zur PSNV-E in der Ukraine und PSNV-E-Angebote des State Emergency Service of Ukraine angekündigt.