Investitionen in Innere Sicherheit

7,5 Millionen Euro für Feuerwehr Bremen und KatS

Bremen – Für Fahrzeuge, Atemschutztechnik und die digitale Infrastruktur der Feuerwehr Bremen stehen in den Jahren 2026 und 2027 rund 7,5 Millionen Euro aus einem Bundes-Sondervermögen bereit. Das hat der Senat am 24. Februar 2026 beschlossen. Die Mittel sind Teil eines 25,8-Millionen-Euro-Pakets für Polizei, Feuerwehr und Bürgerservice.

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Im Mittelpunkt der Feuerwehr-Investitionen steht die Beschaffung neuer Einsatzfahrzeuge. Dafür sind 4 Millionen Euro vorgesehen. Weitere 1,25 Millionen Euro fließen in die Ersatzbeschaffung von Geräten und Atemschutztechnik. Für den Katastrophenschutz stehen zusätzlich 1 Million Euro zur Verfügung, die in Fahrzeuge und Ausstattung investiert werden.

Auch die digitale Infrastruktur der Feuerwehr soll mit 625.000 Euro verbessert werden. Zudem stellt das Ressort 650.000 Euro an Planungsmitteln für die Feuerwache 3 sowie eine neue Schwerpunktwehr im Stadtteil Burglesum bereit.

Die jetzt beschlossenen Maßnahmen bilden die erste Tranche eines größeren Investitionsprogramms. Insgesamt umfasst das Investitionssofortprogramm des Senats 112 Maßnahmen mit einem Volumen von rund 354 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt vollständig aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität. Bremen erhält daraus insgesamt 940,85 Millionen Euro.

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Innensenatorin Dr. Eva Högl erklärte, das Programm solle die Handlungsfähigkeit von Polizei und Feuerwehr stärken und dringende Bedarfe decken.

Der Schwerpunkt der Feuerwehr-Mittel liegt auf Fahrzeugen und Ersatzbeschaffungen. Damit adressiert das Paket vor allem konkrete Ausstattungsbedarfe. Mit der vorgesehenen Digitalisierung und den Planungsmitteln für Standorte setzt der Senat zusätzlich strukturelle Akzente.

Die Umsetzung der Maßnahmen ist für die Jahre 2026 und 2027 vorgesehen. Vier weitere Projekte – darunter ein Drohnenabwehrsystem, eine Führungs- und Lagesoftware für den Bevölkerungsschutz sowie Infrastruktur für das Krisenmanagement – befinden sich laut Senat noch in Vorbereitung.

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