Sonntag, 20. August 2017

Wasserretter im Pech: DLRG-Fahrzeug versenkt

4. April 2011 von  

Lünen (NW) – Und plötzlich brauchten die Wasserretter selbst Rettung: Ein VW T4 der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ging am Samstagabend im Datteln-Hamm-Kanal in Lünen sehr unfreiwillig auf Tauchfahrt. Eigentlich sollte der Bulli ein Boot der DLRG an einer Slipanlage nahe der Brücke Bebelstraße aus dem Wasser ziehen. Doch offensichtlich verlor der Transporter auf dem glitschigen Untergrund den Halt.

Samt Anhänger versank der Volkswagen bis über das Blaulicht im Kanal. Die Feuerwehr Lünen, die Feuerwehrtaucher aus Hamm sowie die Feuerwehr Dortmund mit einem Kran rückten an.  Aus Unna wurde außerdem ein Spezialfahrzeug für Ölunfälle angefordert, um auslaufenden Treibstoff auf dem Kanal aufzufangen. Der Großeinsatz dauerte mehrere Stunden, bis Fahrzeug und Anhänger wieder an Land standen. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. (Text: Magda)

DLRG-Fahrzeug versenkt: Langsam taucht der VW T4 wieder an der Wasseroberfläche auf, als er per Seilwinde aus dem Datteln-Hamm-Kanal gezogen wird. Foto: Magda

DLRG-Fahrzeug versenkt: Langsam taucht der VW T4 wieder an der Wasseroberfläche auf, als er per Seilwinde aus dem Datteln-Hamm-Kanal gezogen wird. Foto: Magda

Kommentare

3 Kommentare zu “Wasserretter im Pech: DLRG-Fahrzeug versenkt”
  1. Den Rettern aus Lünen kann man nur wünschen, das die Schäden versichert sind. Denn alle DLRG Gliederung schaffen die Fahrzeuge und Boote aus eigenen Mitteln an. Mitgliederbeiträge, Spenden und viel viel Eigenleistung sind erforderlich um in DLRG Gliederungen Fahrzeuge und Boote zu betreiben.
    Leider ist die DLRG zwar Teil der Öffentlichen Gefahrenabwehr, wird aber nicht öffentlich finanziert.
    Die DLRG erhält aktuell in Nordrhein ca. 630 € pro Wasserrettungstrupp. Davon kann man jährlich einen Helfer mit PSA ausrüsten…

  2. Michael Seelen sagt:

    Es stehen bei so etwas viele dabei und lachen über diesen Anblick, obwohl es traurig ist, weil so etwas kann immer mal passieren. Ich bin selber DLRG Mitglied und war im Großeinsatz beim Hochwasser Lauenburg. Nur viele Gliederungen können sich glücklich schätzen wenn Ihre Gliederung im Katastrophenschutz mit eingebunden sind… Nur leider sind das die wenigsten. Und da taucht die Frage auf … Warum nicht ???
    DLRG ist die größte Wasserrettungsorganisation die ehrenamtlich tätig ist, es wird Zeit das selbst der Bund dafür mal Anerkennung ausspricht und sei es durch Absicherung Bundesweit durch Einbindung im Katastrophenschutz.

  3. TOM sagt:

    Es ist Traurig das soetwas passiert im Gegensatz zur Feuerwehr müssen wir uns Fahrzeuge etz komplett duch eigene Mittel Spenden etz kaufen

Kommentare

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