Donnerstag, 19. Januar 2017

Heftige Kritik an Feuerwehrübung

25. Mai 2016 von  

Hohendubrau (SN) – Eine Übung der Feuerwehren aus Hohendubrau (Kreis Görlitz) sorgt in der Gemeinde gegenwärtig für schlechte Stimmung. Mehrere Einwohner sehen den Umfang der Übung als unverhältnismäßig an. Wie die „Sächsische Zeitung“ berichtet, sind bei der Übung ein Stapel mit Reifen sowie zwei Pkw angezündet worden. Die Übung diente dem Zweck ein neues Löschmittel zu testen, das künftig bei der Brandbekämpfung zum Einsatz kommen soll. Wie die Zeitung weiter schreibt, ist die Gemeinde wegen der Übung von einem Bürger bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises angezeigt worden. Dennoch mache sich der Bürgermeister über eine Strafe keine Sorgen und verteidigt das Vorgehen. Die Übung der Feuerwehr wurde mit dem zuständigen Kreisbrandmeister abgestimmt.

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Hier geht’s zum Orginalbeitrag: „Einwohner kritisieren die Feuerwehr“ (25. Mai 2016, Sächsische Zeitung)

Feuerwehr_Übung_Brand_Einsatz_AGT

War die Übung zu groß angelegt? Symbolfoto: T. Jann

Kommentare

4 Kommentare zu “Heftige Kritik an Feuerwehrübung”
  1. Thomas sagt:

    Leider, sterben die Leute nicht aus die alles besser wissen und nur an die sogenannte Umwelt denken. Wie schon so oft was ist los wenn es bei Ihnen brennt ?
    Die Kameraden müssen wissen wie das neue Verfahren reagiert und ohne Üben geht da nicht.

  2. Was war hier los?? Ein neues Löschmittel sollte getestet werden… Für eine Feuerwehr nicht unerheblich zu wissen, wie es sich real verhält, wenn es in Echt brennt. Dieses kann man nun mal nur herausfinden, wenn es ein richtiges Feuer gibt! Ein warten auf einen realen Einsatz hilft da nicht, hier muss im Rahmen einer Übung das Verhalten des neuen Löschzusatzes herausgefunden werden und es sollten möglichst alle Kameraden daran teilnehmen!! Daher ist ein praktischer Versuch unter Realbedingungen doch das beste Mittel, dieses herauszufinden und zu lernen!! Hierbei ist es auch mal notwendig, das der Umweltgedanke ein wenig zurück stehen sollte, aber nicht völlig außer Acht gelassen werden darf.
    Ich sage immer: Lernen schaft Wissen, Wissen schaft Sicherheit, Sicherheit rettet Leben….

  3. Wilhelm sagt:

    Hallo,
    und warum kann man Übungen nicht unter kontrollierten Bedingungen machen? Es gibt doch Möglichkeiten mit Hallen, die mit Rauchabzügen arbeiten. Und der Hersteller des neuen Löschmittels hätte sicherlich auch weiterhelfen können. Die dürfen doch sicherlich ihre Mittel nicht beim Osterfeuer ausprobieren, oder?
    Aber das wäre ja mit einem gewissen Aufwand verbunden.

  4. Uli sagt:

    Und wozu gibt es dazu zentrale Einrichtungen, Ausbildungsstätten?
    Mitder angeführten Argumentation könnte man sogar das Anzünden von Häusern rechtfertigen!
    Dann sollte also jede Feuerwehr für sich testen, herausfinden, üben? Ich verstehe es nicht.

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