Samstag, 3. Dezember 2016

Daimler spendet THW drei Unimog

9. Dezember 2014 von  

Stuttgart (BW) – Das Technische Hilfswerk hat drei neue Unimog U 5023 erhalten. Diese wurden allerdings nicht gekauft, sondern von der Daimler AG gespendet. Fahrzeugspenden für den Katastrophenschutz haben bei dem Automobilkonzern seit einigen Jahren bereits Tradition.

„Ob im unwegsamen Gelände, in Hochwassergebieten oder auf verschneiter Straße – der Unimog ist schon lange ein wichtiger Teil des THW-Alltags“. Das waren die Worte von THW-Präsident Albrecht Broemme bei der Fahrzeugübergabe im Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart. Damit hob das THW-Oberhaupt auch gleich die positiven Eigenschaften des Unimog hervor. Für den Präsidenten hat neben dem Know-How seiner Einsatzkräfte auch die Zuverlässigkeit des Fuhrparks hohe Priorität.

Spende-Daimler-THW-groß- 09-12-2014

Im Gelände unschlagbar. Für den Katastrophenschutz spendet die Daimler AG dem THW drei Unimog U 5023. Die Fahrzeuge werden schwerpunktmäßig im Hochwasserschutz eingesetzt. Fotos: Daimler AG

Anerkennung für alle Hilfsorganisationen

Im Sommer 2013 hatte der Automobilriese spontan beschlossen, ein Sonderbudget von einer Million Euro für die Fluthilfe in Deutschland nach der Hochwasserkatastrophe zur Verfügung zu stellen. Noch während der damals andauernden Katastrophe hatte Daimler den Kontakt zu seinen Niederlassungen und den Hilfsorganisationen gesucht, um ein entsprechendes Hilfspaket schnüren zu können. Die Fahrzeugspende ist Bestandteil dieses Paketes.

Die Daimler AG übergab eine Spende von drei hochgeländegängigen  Unimog U 5023 an das Technische Hilfswerk für die Hochwasserbekämp- fung. Dr. Wolfgang Bernhard (links), Vorstand für das weltweite Truck- und  Busgeschäft, überreichte die Zündschlüssel an den Präsidenten des  Technischen Hilfswerks, Albrecht Broemme (rechts). Daimler-Vorstand Dr. Wolfgang Bernhard überreichte Broemme und weiteren Vertretern des Technischen Hilfswerks persönlich die Zündschlüssel für die drei Unimog. „Für Daimler gehören unternehmerisches Handeln und gesellschaftliche Verantwortung untrennbar zusammen“, so der Vorstandschef. Die Spende für das THW soll stellvertretend die Arbeit alle Hilfsorganisationen honorieren.

Katastrophenhilfe weltweit

Nicht zum ersten Mal spendet die Daimler AG Fahrzeuge für den Katastrophenschutz. Ob Bürgerkriegs-Flüchtlingslager an der syrischen Grenze und in Afghanistan oder das japanische Tsunami-Katastrophengebiet um die Region Fukushima sowie vom Erdbeben zerstörte Gebiete auf Haiti – überall stellte der Konzern geländegängige Fahrzeuge mit Stern zur Verfügung. Dabei spielte das weltweit agierende Großunternehmen seine internationale Vernetzung aus.

Vielseitiges Einsatzfahrzeug

Diesmal profitieren von der Großzügigkeit die drei am meisten durch Hochwasser betroffenen Landesverbände. Sie erhalten die geländegängigen Unimog U 5023 mit Euro VI-Motoren und 230 PS Leistung. Ihr Einsatz ist bei den Fachgruppen „Wasserschaden/ Pumpen und Logistik“, speziell für den Hochwasserschutz, geplant. Mit seiner Bereifung 395/85 R 20 und seinen Portalachsen verfügt das Einsatzfahrzeug über eine Watfähigkeit bis zu 1,20 m. Der verkürzte Pritschenaufbau misst 2,60 m Länge. Am Heck ist ein Atlas-Ladekran AT 96.2 mit einer Reichweite von bis zu zehn Metern aufgebaut.

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Kommentare

6 Kommentare zu “Daimler spendet THW drei Unimog”
  1. Michael sagt:

    na klar so muß das sein, wo schon viel ist kommt auch noch viel hin. Die kleinen Vereine kennt oder will Daimler ja gar nicht kennen. Auch kleinere Vereine leisten ihre Arbeit.
    Wenn ich das schon lese „im Namen der anderen Hilfsorganisationen“, die großen haben doch auch schon genug.

  2. Rokko Ahamadis sagt:

    Klasse, dass die Mercedes Jungs für den Katastrophenschutz in unserem Land spenden! Das motiviert bestimmt die freiwilligen Helfer, die ihre Freizeit zum Wohle anderer opfern. Der Unimog sollte wieder viel mehr bei Feuerwehren oder bei uns an der Küste zur Rettung eingesetzt werden. Robuste und zuverlässige Technik mit durchdachten Details. Leider werden vermehrt diese Iveco Kisten gekauft, wo nach einem halben Jahr die Innenverkleidungen abfallen.
    Wer billig kauft, kauft eben 2mal. Das sollten auch unsere Baschaffer mal merken. Unser Unimog ist 25 Jahre alt und läuft und läuft und läuft…..

  3. Kevin sagt:

    Klasse! 3 Unimogs sind besser als gar keiner ;)..

    @Michael: Ich habe den folgenden Link habe ich gerade gefunden.

    http://www.daimler.igm.de/procent/

  4. Felix Künneke sagt:

    daimler gibt 3 thw.

  5. Markus sagt:

    @Michael:
    Noch ganz Gesund?
    Informier dich mal über das Durchschnittsalter der Fahrzeuge beim THW!
    So manch „kleiner Verein“ im Bevölkerungsschutz ist da besser aufgestellt!

  6. JoJo sagt:

    @Michael: Mann muss auf die Fahrzeuge unterhalten können und Personal haben die damit umgehen und es bedienen können. Einfach draufsetzten und losfahren ist nicht. Der Unterhalt eines dieser Fahrzeuge mit allen Prüfungen und Ausbildungen kann für manchen der „armen“ kleinen schon an den Rand des Ruins bringen. Ausserdem bekommen die „kleinen“ auch ihre Spenden, nur stehen sie nicht im Rampenlicht weil sie „nur“ Regional sind. Ich bin auf Artikel gestoßen wo Wärmebildkameras, Pumpen und Bargeld gespendet wurde, nur stand es in Zeitungen die in dem Einzugsgebiet der Wehr erscheinen. Und das Einsatzgebiet des THW ist nicht auf ein Landkreis beschränkt, sondern ist Deutschland weit bzw in mittlerweilen vielen Fällen auch Weltweit.

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