Sonsbeck (NW) – In einer rund 600 Quadratmeter großen Lagerhalle im Ortsteil Hamb, Kreis Wesel, ist ein Radlader am Dienstag in Brand geraten. Das Feuer griff auf gelagerte Holzhackschnitzel über und beschäftigte die Feuerwehr bis zum frühen Mittwochmorgen. Verletzt wurde niemand.
Die Kameraden bringen Löschwasser über den Wasserwerfer eines Tanklöschfahrzeugs in den Brandbereich ein. (Bild: Feuerwehr)
Die Einheiten Sonsbeck und Hamb rückten um 11:43 Uhr zunächst mit dem Meldebild „B3 Lkw-Brand“ zu einem Betrieb aus. Noch während der Anfahrt erhöhte sich die Alarmstufe auf „B4 Gewerbebrand“. Weitere Anrufer hatten gemeldet, dass der Radlader innerhalb einer Lagerhalle brannte und sich das Feuer ausbreitete.
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Daraufhin kamen zusätzlich die Einheit Labbeck, Kräfte der Feuerwehr Alpen, der Einsatzleitwagen ELW 2 des Kreises und ein Rettungswagen zur Einsatzstelle. Aus Alpen rückten die Einheit Veen und die Drehleiter an.
Beim Eintreffen hatte das Feuer bereits auf die Holzhackschnitzelhaufen in der Halle übergegriffen. An das Gebäude grenzte ein weiteres Hackschnitzellager im Freien. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz mit C-Rohren gegen den brennenden Radlader vor und versuchten zugleich, eine weitere Ausbreitung im Lagergut zu verhindern.
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Wie die Feuerwehr am Donnerstag mitteilte, setzten die Einsatzkräfte aus Alpen zur Erkundung eine Drohne ein. Die Beobachtung aus der Luft lieferte der Einsatzleitung Informationen über die Brandstelle. Auf dem Hallendach hatte die Brandeinwirkung eine dort installierte Photovoltaikanlage an einer Stelle erheblich beschädigt. Einsatzkräfte der Einheit Alpen-Veen brachten deshalb über den Wasserwerfer ihres Tanklöschfahrzeugs (TLF) Löschwasser in den Brandbereich ein.
Nachdem die Feuerwehr den ausgebrannten Radlader aus der Halle geborgen hatte, trugen die Kräfte die betroffenen Holzhackschnitzel ab und löschten sie. Mit Wärmebildkameras suchten sie nach einzelnen Glutnestern, legten diese frei und kühlten sie ab. Für die Arbeiten unter Atemschutz forderte die Einsatzleitung zusätzlich den Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Moers an.
Der ausgebrannte Radlader zwischen den gelagerten Holzhackschnitzeln in der Halle. (Bild: Feuerwehr)
Die Einheit Hamb setzte die Glutnestersuche zunächst bis 16:30 Uhr fort. Weitere geplante Nachlöscharbeiten folgten um 19 Uhr und um Mitternacht. Um 3:02 Uhr wurde die Einheit erneut mit dem Meldebild „B1 Gelöschtes Feuer“ alarmiert. Die Kräfte legten weitere Glutnester frei und löschten sie ab.
Um 4:30 Uhr endete der Einsatz schließlich. In der Spitze waren mehr als 50 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort.