Feuerwehrfrau gekündigt – zu sexy für den Job?

Evergreen (USA) – In Deutschland werden sie händeringend gesucht: Frauen bei der Feuerwehr. In Evergreen (Bundestaat Colorado) wurde Feuerwehrfrau Presley Pritchard  unlängst gekündigt. Sie hatte immer wieder in ihrer Uniform und auf der Feuerwache posiert und die Fotos auf ihrem Instagram-Account hochgeladen. Dem Arbeitgeber waren die Motive zu sexy, berichten amerikanische Medien. 

Auf Instagram posiert Feuerwehrfrau Presley Pritchard auf vielen Fotos in ihrer Feuerwehruniform. Da sie sich weigerte, die Bilder zu löschen, wurde ihr gekündigt. Foto: Instgram

Fünf Tage erhielt die 27-Jährige Berufsfeuerwehrfrau Zeit, die entsprechenden Fotos zu löschen. Als sie diese Frist verstreichen ließ, wurde sie gefeuert. Ihrem Vorgesetzten Chief Craig Williams zufolge habe Pritchard gleich gegen mehrere Vorschriften verstoßen. Es sei Arbeitnehmern nicht erlaubt, einer größeren Gruppe von Menschen den Arbeitgeber in einer Weise zu präsentieren, die ihn diskreditieren könnte. Außerdem dürfe Eigentum der Feuerwehr nicht dafür genutzt werden, sich für private Zwecke zu bereichern. Presley Pritchard ist auch Influencerin.

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Dem Arbeitgeber waren solche Motive angeblich zu sexy. Außerdem sei es verboten, Feuerwehrbekleidung und -ausrüstung für private Zwecke zu nutzen. Foto: Instagram

Gegen die Kündigung, die bereits im August vergangenen Jahres erfolgte, hat die 27-Jährige Klage im Januar eingereicht. Sie wird in der örtlichen Tageszeitung mit den Worten zitiert: “Das ist ein Witz. Viele meiner Kollegen haben Fotos in Uniform auf ihren Social-Media-Accounts, auch mit Feuerwehrautos im Hintergrund.“ Abgemahnt oder gekündigt sei aber keinem einzigen der männlichen Kollegen.

Auf Instagram findet ihr die Feuerwehrfrau unter presleykp.fit.

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Die Frau ist “Influencerin”, macht also Schleichwerbung für irgendwelche Produkte und, wie man auf den Fotos sieht, macht sie direkte Werbung für Tätowierungen. Das hat bei einer Feuerwehr nichts zu suchen und schon gar nicht, wenn bei ihren zum Zwecke der Werbung aufgenommenen und verbreiteten Fotos die Feuerwehr mit einbezogen wird.

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  2. mmh,
    hier könnte ja auch —- #me too —- folgen ;-))

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  3. Land der begrenzten Unmöglichkeiten!

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