Sieben Feuerwehren plus Taucher ausgerückt

Bootsunglück auf der Donau

Abwinden (Österreich) – Ein mit zwei Personen besetztes Motorboot berührte am Mittwoch gegen 20.15 Uhr mit der Schraube und dem Rumpf im Bereich des Donaukraftwerkes Abwinden-Asten östlich von Linz (Oberösterreich) ein Betonteil unterhalb der Wasseroberfläche. Das Boot trieb daraufhin nicht mehr steuerbar auf dem Fluss.  

Ein nicht mehr steuerbares Boot musste die Feuerwehr aus der Donau im Bereich des Kraftwerkes Abwinden-Asten bergen. Foto: Team Fotokerschi.at

Fischer am Ufer hatten das Unglück beobachtet. Sie wählten den Notruf und setzten damit die Rettungskette in Gang. Bei dem Aufprall hatten sich die Bootsinsassen nach den Berichten der Augenzeugen auch verletzt. Da anfangs nicht sicher war, ob vielleicht auch Personen über Bord gegangen waren, rückten insgesamt sieben Feuerwehren und auch Taucher aus.

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Noch bevor die ersten Rettungskräfte an der Einsatzstelle eintrafen, konnten die Fischer das Sportboot am Ufer sichern. Die Befragung der Bootsbesatzung ergab, dass außer dem 32-jährigen Schiffsführer und seiner 43-jährigen Begleiterin niemand an Bord gewesen war. Die Taucher mussten also nicht in die Donau steigen.

Das Sportboot schwer beschädigte und nicht mehr schwimmfähige Boot hoben es die Feuerwehrleute mit Hilfe eines Krans der Feuerwehr Enns aus dem Fluss. Es wurde zu einem nahegelegenen Abstellplatz gebracht. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort brachte der Rettungsdienst den Schiffsführer in ein Krankenhaus.       

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