US-Hubschrauber in Bayern notgelandet

Apache-Kampfhubschrauber reißt Stromleitung ab und schafft Notlandung

Windelsbach (BY) – Aufregung am Dienstagabend, 24. September 2019, in Linden bei Windelsbach (Kreis Ansbach). Ein Kampfhubschrauber der US-Army touchiert eine Hochspannungsleitung mit 20 Kilovolt und reißt das Stahlseil ab. Danach schafft es der Pilot, einen Absturz zu verhindern und schafft eine Notlandung. Jedoch ist der Apache deutlich an der Front beschädigt.

Einsatz
Ein notgelandeter Apache-Kampfhubschrauber wird von der Flugehafenfeuerwehr mit einem FLF abgesichert. Foto: News5/Merzbach

Nach aktuellen polizeilichen Informationen blieben beide Insassen des Apache unverletzt. Die Flughafenfeuerwehr aus dem zirka 15 Kilometer entfernten Illesheim sichert mit einem Flughafenlöschfahrzeug der US-Army den Brandschutz an dem Hubschrauber. Durch Einheiten der Militärpolizei und der Feldjäger wurde die Absturzstelle als militärische Sperrzone erklärt und weiträumig abgesperrt. Laut Anwohnern und Augenzeugen gab es einen lauten Knall, als der Kampfhubschrauber den Spannungsmasten umreißt. 

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Der Schaden, welcher durch die Kollision mit der Überlandleitung entstanden ist, ist noch nicht vollständig ersichtlich. Ersten Schätzungen zufolge soll er im siebenstelligen Bereich liegen. Wie es jetzt jedoch weitergeht, ist noch nicht bekannt. Im schlimmsten Fall muss der Energieversorger ein ganzes Dorf stromlos schalten, das mit dieser Leitung versorgt wird.

Aufgrund von Sicherungsmaßnahmen an der defekten Freileitung musste zudem kurz nach Mitternacht die A 7 zwischen den Anschlussstellen Rothenburg ob der Tauber und Bad Windsheim für den Verkehr komplett gesperrt werden. 

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Die weiteren Sicherungs- und Bergungsmaßnahmen werden durch die US- Streitkräfte koordiniert. Ein Gutachter des Energieversorgers sichtet die entstandenen Schäden.”Wir klären gerade, ob weitere Strommasten einsturzgefährdet sind”, berichtet Kreisbrandmeister Johannes Hofmann. “Momentan besteht das Hauptgefahrenpotential durch das weitere Umknicken von Spannungsmasten.” Der Bereich rund um die Unglücksstelle ist weiträumig gesperrt und wird streng bewacht. 

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