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Krank zum Feuerwehreinsatz - was ist erlaubt?

Kohlenmonoxid: Gefahr zufällig entdeckt

Düsseldorf (NW) – Dem Zufall ist es zu Verdanken, dass am Mittwoch in Düsseldorf mehrere Menschen einer Vergiftung durch Kohlenmonoxid (CO) entgangen sind. Bei einem Rettungsdiensteinsatz in einer Freizeithalle sprang bei der Behandlung einer Kopfplatzwunde unerwartet ein Warngerät des Rettungsdienstes an. Die Halle wurde umgehend geräumt. Ein aufwändiger Messeinsatz der Feuerwehr brachte die unglaubliche Ursache an Licht.

Gasmessung. Symbolfoto: Thomas Weege
Gasmessung. Symbolfoto: Thomas Weege

Der Einsatz begann mit einem Routineauftrag – Kopfplatzwunde in einer Sporthalle. Der Rettungsdienst der Feuerwehr rückte aus und versorgte die Verletzung des männlichen Patienten. Bei der Behandlung in der Halle schlug plötzlich der CO-Warner am EKG-Gerät Alarm. Die Rettungswagenbesatzung veranlasste umgehend die Räumung und forderte bei der Leitstelle Unterstützung an. Diese kam von der Wache 4 und der Umweltwache aus der unmittelbaren Nachbarschaft der Mehrzweckhalle. 50 Personen mussten das Gebäude verlassen.

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Die von der Feuerwehr durchgeführten Messungen bestätigten den CO-Gehalt in der Halle. Die Einsatzkräfte machten Gasheizstrahler an der Hallendecke als Ursachenquelle ausfindig. Durch Absperrung der Gaszufuhr wurde die Heizung außer Betrieb genommen und die weitere Entstehung von Kohlenmonoxid unterbunden.

Wie sich im Laufe des Einsatzes herausstellte, waren die Heizstrahler tags zuvor auf ein anderes Brenngas umgestellt worden. Laut der Feuerwehr, hat die damit beauftragte Fachfirma jedoch die hierfür dringend benötigte Umrüstung der Brennerdüsen nicht durchgeführt. Mit dem Belüften des Gebäudes und anschließender Kontrollmessung war der Einsatz beendet. 

Text: Thomas Weege

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