Passant warnt Bewohner

Müllbehälter-Brand greift auf Fassade über

Untergrombach (BW) – Mehrere brennende Müllbehälter haben in der Nacht zu Mittwoch einen Feuerwehreinsatz in der Franz-Liszt-Straße ausgelöst. Ein Passant warnte die Bewohner eines Gebäudes rechtzeitig vor eindringendem Brandrauch. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf das Dach und das Innere des Gebäudes.

Unter Atemschutz bekämpfen Einsatzkräfte der Feuerwehr Bruchsal den Brand mehrerer Müllbehälter in einem Unterstand vor dem Gebäude. Die Flammen hatten bereits auf die Fassade übergegriffen. (Bild: Feuerwehr Bruchsal)

Als die ersten Einsatzkräfte nach der Alarmierung um 23:26 Uhr eintrafen, standen mehrere Müllbehälter in einem Unterstand vor einem Gebäude in Vollbrand. Das Feuer hatte bereits die Fassade erreicht. Das Gebäude wird sowohl als Kinderkrippe als auch zu Wohnzwecken genutzt.

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Durch die Hitzeeinwirkung platzten Fensterscheiben. Dadurch gelangte Brandrauch in den Kellerbereich und in die Kinderkrippe im Erdgeschoss. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatte ein Passant die Bewohner auf die Gefahr aufmerksam gemacht. Sie konnten das Gebäude selbstständig verlassen.

Unter Atemschutz begann die Feuerwehr unmittelbar mit den Löscharbeiten. Den Einsatzkräften gelang es, ein Eindringen der Flammen in das Gebäude sowie einen Brandüberschlag auf das Dach zu verhindern.

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Während Rettungsdienst und die Bereitschaft des DRK Untergrombach die Bewohner betreuten, stellten Einsatzkräfte bei einem Kind eine Rauchgasinhalation fest. Das Kind kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Da Keller und Kinderkrippe stark verraucht waren, setzte die Feuerwehr mehrere Überdrucklüfter zur Entrauchung ein. Die Kinderkrippe bleibt aufgrund der Rauchschäden bis auf Weiteres unbenutzbar. Der benachbarte katholische Kindergarten St. Wendelinus war von dem Brand nicht betroffen.

Ausgebrannte Müllbehälter und verrußte Fassadenbereiche zeigen das Ausmaß des nächtlichen Brandes an dem Gebäude in der Franz-Liszt-Straße. Die Feuerwehr kontrollierte die betroffenen Bereiche anschließend unter anderem mit einer Wärmebildkamera. (Bild: Feuerwehr Bruchsal)

Über die Drehleiter kontrollierten die Einsatzkräfte die Fassade mit einer Wärmebildkamera. Bereiche mit erhöhten Temperaturen öffneten sie, kühlten sie ab und löschten verbliebene Glutnester. Die Belüftungs- und Nachlöscharbeiten dauerten bis nach 1 Uhr an.

Unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor war die Feuerwehr Bruchsal bis 01:44 Uhr im Einsatz. Anschließend übergaben die Einsatzkräfte die Einsatzstelle an die Polizei und einen Verantwortlichen des Gebäudes.

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