Berlin – Die Nachwuchsarbeit der deutschen Feuerwehren trägt Früchte: 380.441 Kinder und Jugendliche engagierten sich 2025 in Jugendfeuerwehren und Kindergruppen – erneut mehr als im Vorjahr. Besonders stark entwickelten sich die Kindergruppen.
Die Deutsche Jugendfeuerwehr zählt bundesweit mehr als 380.000 Kinder und Jugendliche in Jugendfeuerwehren und Kindergruppen. (Bild: DJF | Hepner)
Von den 18.421 Jugendfeuerwehren bundesweit zählten die Jugendabteilungen insgesamt 274.763 Mitglieder, darunter 86.034 Mädchen. In den 6.308 Kindergruppen wurden 105.678 Kinder erfasst. Das entspricht einem Zuwachs von 6,11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 76.553 Jugendliche traten neu in die Jugendfeuerwehr ein, weitere 13.225 Kinder wechselten aus den Kindergruppen in die Jugendabteilungen.
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Für die Freiwilligen Feuerwehren zahlt sich das aus: 33.625 ehemalige Jugendfeuerwehrmitglieder nahmen 2025 den aktiven Dienst auf, darunter 10.245 weibliche Mitglieder. Die Jugendfeuerwehr bleibt damit ein wichtiger Nachwuchsweg für das Ehrenamt.
Möglich macht das der Einsatz von rund 127.000 Ehrenamtlichen. Jugendwartinnen und Jugendwarte, Betreuerinnen und Betreuer sowie Ausbilder investierten laut Deutscher Jugendfeuerwehr im vergangenen Jahr mehr als 4,5 Millionen Stunden in Gruppenstunden, Veranstaltungen und deren Vor- und Nachbereitung.
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Der stellvertretende Bundesjugendleiter Jörn-Hendrik Kuinke ordnet die Zahlen ein: Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermittle Werte und stärke den Zusammenhalt. Das Wachstum, vor allem in den Kindergruppen, sei dem Engagement der Ehrenamtlichen zu verdanken, die die Nachwuchsarbeit täglich mit Leben füllten.
Die Deutsche Jugendfeuerwehr (DJF) ist die Jugendorganisation im Deutschen Feuerwehrverband (DFV). Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung prägen Gemeinschaft, Mitbestimmung und ehrenamtliches Engagement die Arbeit in den Gruppen.