Ardorf (NI) – Bei der Eröffnung des Kreiszeltlagers der Jugendfeuerwehren im Kreis Wittmund sind drei Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr Ardorf ausgezeichnet worden. Die Ehrung würdigte ihren jahrzehntelangen Einsatz für die Nachwuchsarbeit und erinnerte an die Gründung der ersten Jugendfeuerwehr im Kreis Wittmund im Oktober 1966.
Ortsbrandmeister Heiko Onken, Regierungsbrandmeister Erwin Reiners, Erster Hauptfeuerwehrmann Heinz Redelf Schoon, Erster Hauptbrandmeister Ewald Broßonn, Oberbrandinspektor Theo Tobias und Kreisbrandmeister Friedhelm Tannen. (Bild: Rolf Claußen)
Geehrt wurden Oberbrandinspektor Theo Tobias, Erster Hauptbrandmeister Ewald Broßonn und Erster Hauptfeuerwehrmann Heinz Redelf Schoon. Sie gehörten zu den Mitgliedern, die den Grundstein für die weitere Entwicklung der Jugendfeuerwehr Ardorf legten. Gegründet wurde die Nachwuchsabteilung im Oktober 1966 durch den damaligen Gemeindebrandmeister der Gemeinde Ardorf, Werner Rohde, und den ersten Jugendfeuerwehrwart Harro Schoon. In den umliegenden Kreisen bestanden zu diesem Zeitpunkt bereits Jugendfeuerwehren. Für den Kreis Wittmund war die Gründung in Ardorf dagegen eine Premiere. Zum Start schlossen sich 18 Jugendliche der neuen Abteilung an.
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Die räumlichen und organisatorischen Bedingungen unterschieden sich deutlich von der heutigen Jugendarbeit. Das damalige Spritzenhaus stand am Ortseingang an der Hohebarger Straße. An dieser Stelle entsteht derzeit das neue Feuerwehrhaus. Für den Unterricht nutzte die Jugendfeuerwehr die alte Schule in Collrunge, deren Gebäude erst vor wenigen Wochen abgerissen wurde.
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Auch die ersten Zeltlager waren vergleichsweise einfach ausgestattet. Die Jugendlichen übernachteten in kleinen Zelten, während die Organisation aus dem Wohnwagen des damaligen Kreisjugendfeuerwehrwartes Harro Schoon erfolgte. Bereits in den Anfangsjahren gehörten zudem gemeinsame Ausflüge zum Programm. Ein Ziel war unter anderem der Harz. Nach der Gemeinde- und Gebietsreform wurde Ardorf Teil der Stadt Wittmund. Im Jahr 1970 bezog die Feuerwehr den Standort, den sie bis heute nutzt. Für Kontinuität in der Nachwuchsarbeit spricht auch die geringe Zahl der Führungswechsel: In den vergangenen 60 Jahren standen lediglich sechs Jugendfeuerwehrwarte an der Spitze der Jugendfeuerwehr Ardorf.