Wasserrettung

Feuerwehrtaucher retten Jugendliche aus versunkenem Pkw

Frankfurt am Main (HE) – Ein mit fünf jungen Menschen besetzter Pkw ist im Frankfurter Osthafen am späten Freitagabend in ein Hafenbecken gestürzt. Drei Insassen konnten sich selbst retten, zwei weitere befreiten Taucher der Feuerwehr aus dem versunkenen Fahrzeug. Ein 18-Jähriger verstarb später im Krankenhaus.

Die Feuerwehr Frankfurt barg den in das Hafenbecken gestürzten Pkw aus dem Osthafen. Zuvor hatten Feuerwehrtaucher zwei eingeschlossene Insassen aus dem Fahrzeug gerettet. Die weiteren drei Insassen konnten sich selbst befreien. (Bild: 5Vision.News)

Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst rückte nach Alarmierung in das Frankfurter Ostend aus, nachdem ein Pkw in das Nordbecken des Osthafens gestürzt war. Als die Einsatzkräfte eintrafen, lag das Fahrzeug bereits auf dem Grund des Hafenbeckens.

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Während sich drei Insassen selbst aus dem Wagen retten konnten, mussten Feuerwehrtaucher zwei weitere Jugendliche aus dem Fahrzeug befreien. Rettungskräfte brachten alle fünf Verletzten in Krankenhäuser. Ein 18-Jähriger starb später an seinen Verletzungen, eine 17-Jährige befand sich weiter in kritischem Zustand.

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Für die Bergung markierten Taucher den versunkenen Pkw, anschließend zog die Feuerwehr diesen mit einem Feuerwehrkran aus dem Wasser. Nach Angaben der Tagesschau waren rund 85 Einsatzkräfte mit 30 Fahrzeugen vor Ort. Zudem kamen Aufnahmen einer Unterwasser-Drohne der DLRG zum Einsatz.

Warum der Pkw das Schutzgitter an der Kaimauer durchbrach und ins Hafenbecken stürzte, ist Gegenstand der Ermittlungen. Ein Gutachter nahm noch in der Nacht die Arbeit auf.

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