Verkürzte Ausbildung zum Helfer

Feuerwehr startet Crashkurs für 19 Quereinsteiger

Bubenreuth (BY) – Mit verschiedenen Info- und Werbeveranstaltungen hat die FF Bubenreuth (Kreis Erlangen-Höchstadt) seit einem Jahr Quereinsteiger gesucht, um die Schlagkraft der Feuerwehr auch künftig zu sichern. Jetzt begann ein erster Crashkurs für 19 Interessenten.

Die Feuerwehr Bubenreuth hat per Videokonferenz einen Crashkurs für Quereinsteiger gestartet.

Die Teilnehmer erhalten nach Angaben der FF eine auf 40 Stunden verkürzte Feuerwehrgrundausbildung. In dieser sollten sie in die Arbeit der Feuerwehr hineinschnuppern können. Damit sei es „den angehenden ‚Azubis‘ möglich, Feuerwehrmann- bzw. Feuerwehrfrauhelfer zu werden“, so die FF.

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Der Lehrgangsstart erfolgte digital per Zoom-Videokonferenz. Nach einer kurzen Einleitung und Vorstellungsrunde begann Kommandant Heinrich Herzog die Ausbildung mit den Themen „Organisation in der Feuerwehr“ und „Rechte und Pflichten eines Feuerwehrdienstleistenden“.

Erfreulich sei, dass besonders viele Frauen Interesse an dem Crashkurs zeigten, so die FF. „Falls der Teilnehmer oder die Teilnehmerin Gefallen an den Aufgaben und der Kameradschaft der Feuerwehr findet, besteht im Anschluss die Möglichkeit, die Feuerwehrgrundausbildung abzuschließen und somit ein vollwertiges Mitglied der aktiven Mannschaft zu werden“, sagt Jochen Schuster von der Pressestelle der FF.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Genau so ist es. Man muss das Rad nicht neu erfinden. Es sind Anwärter. Alles andere sind Wortklaubereien.

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  2. Guten Morgen,

    Wenn ich schon lese, ob das richtig gegendert ist, dann frage ich mich ernsthaft, was ist los in dieser Gesellschaft. Da hat jemand eine vernünftige Idee gefunden Mitglieder für ein wichtiges Ehrenamt zu finden und euch fällt nur ein über die Bezeichnung zu philosophieren. Armes Deutschland. Ich finde den Weg der dort beschritten wurde Spitze und wünsche mir persönlich, daß mehr Leute Probleme unserer Gesellschaft angehen, anstatt drüber zu diskutieren.

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  3. Hängt euch bitte nicht an diesen Begriff auf. Das Kind musste einfach einen Namen bekommen. Wir können auch Hilfsfeuerwehrleute oder Feuerwehrmannanwärter sagen, wobei wir das gar nicht möchten, da diese Menschen bereits jetzt den Mut bewiesen haben und etwas für die Allgemeinheit tun. Diese Menschen leisten mit Sicherheit in Zukunft eine sehr Wertvolle Arbeit für unsere Wehr und ein Großteil absolviert mit Sicherheit auch das MTA Basismodul. Wir sind einfach überglücklich durch diese Aktion soviel motivierte Quereinsteiger für die Freiwillige Feuerwehr begeistern zu können. Und somit unsere Schlagkraft auch in Zukunft für die Bürgerinnen und Bürger in Notsituationen sicherstellen zu können. Für unseren Ort ist diese Aktion auf jeden Fall bisher ein sehr sehr großer Erfolg.

    Viele Grüße aus Bubenreuth!
    Jochen Schuster

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  4. Ich verstehe sowieso nicht weshalb man da einen neuen Namen für benötigt, es gibt bereits einen Dienstgrad für Mitglieder die noch vor dem Grundlehrgang stehen, nämlich die Feuerwehrmannanwärter respektive Feuerwehrfrauanwärterin.

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  5. In Anlehnung an die Dienstgrade, bei denen die Position „Ober, Haupt, o.ä.“ vor „Feuerwehr“ steht, bietet sich HilfsfeuerwehrM/-F eher an, als das gewählte Konstrukt. Das gibt es zumindest schon, bspw. bei der Hilfspolizei.

    Der Feuerwehrmannhelfer klingt, als würde diese Position einem Feuerwehrmann helfen bzw. die Feuerwehrfrauhelferin einer Feuerwehrfrau. Dann müsste es ja auch die Feuerwehrmannhelferin und den Feuerwehrfrauhelfer geben …

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  6. Also bei aller Liebe !?
    Ernsthaft? Is das korrekt gegendert?
    Feuerwehrmannhelfer.
    Feuerwehrfrauhelfer? müsste das nicht konsequenter Weise Feuerwehrfrauhelferin heißen?
    Ich glaube da ist es auch notwendig sich bei den Freiwilligen mal über diese Funktionsbezeichnungen gedanken zu mach.
    Ich meine das ist einfach kein schönes Deutsch.

    Ansonsten. Vielen Dank für Eure Arbeit. Lese immer wieder gerne.

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