Freitag, 24. März 2017

Feuerwehr Mitgliederwerbung: 13 Ideen, wie es funktioniert

24. November 2016 von  

Ehrenamtliche Mitgliederwerbung für die freiwillige Feuerwehr wird immer wichtiger. Es gelten dabei zwei Grundsätze bei der Mitgliederwerbung: Feuerwehr muss attraktiv „verkauft“ werden – und die freiwilligen Feuerwehren müssen vor allem selbst aktiv werden, egal ob mit oder ohne Hilfe. Wir haben an dieser Stelle 13 interessante Ideen zusammengetragen, wie für Ihre Feuerwehr Mitgliederwerbung betrieben werden kann – und welche Fehler bei den Konzepten besser vermieden werden sollten.

Das Wichtigste: Keine Idee sollte „zufällig mal eben so“ und zwischendurch umgesetzt werden. Besser ist es, wenn sich eine festgelegte Projektgruppe „Mitgliedergewinnung Feuerwehr“ (möglichst nicht größer als fünf Personen) um das Thema kümmert – und eine zeitlich begrenzte, nicht zu lange Kampagnen-Aktion durchführt (z. B. sechs bis zwölf Monate lang). Nur so lassen sich Erfolge messen und das Thema schläft weder bei den Initiatoren und ggf. Sponsoren, noch bei den potentiellen Adressaten und verbreitenden Medien ein. Falls erforderlich kann eine neue Kampagne mit einem neuen Ansatz gestartet werden – dann vielleicht auch mit neuem, engagierten Personal.

Die Branche hilft

Das Feuerwehrnetz in Deutschland wird immer dünner. Gleichzeitig sinkt die Tagesalarmsicherheit. Aus diesem Grund haben wir vom Feuerwehr-Magazin die Initiative „Die Branche hilft!“ ins Leben gerufen. Wir suchen und prämieren Kampagnen, die den Feuerwehren die Mitgliederfindung und -bindung erleichtern.

Hier findet Ihr weitere Infos zur Anmeldung!

Wichtig: Innerhalb dieser Projektgruppe sollten nicht nur die „üblichen Verdächtigen“ sitzen, die ohnehin schon viel Zeit für die Feuerwehr leisten. Empfehlenswert ist eher eine gute Mischung aus Führungspersonal (es muss nicht immer der Chef sein!) und einer gewissen Wehrstruktur (jüngere Mitglieder, ebenso wie ältere Mitglieder, Frauen und Männer). Außerdem denkbar und sinnvoll: der Einsatz externer Berater (vielleicht auch nur für das Brainstorming), wie etwa Journalisten, professionelle Pressesprecher oder ein Mitarbeiter einer Werbeagenture.

Ebenso wichtig: ein realistisch gestecktes Planungsziel. Niemand kann von einer freiwilligen Feuerwehr erwarten, innerhalb eines Jahres 25 neue Mitglieder aufzunehmen. Und: Vieles funktioniert nicht beim ersten Mal. Vielleicht wird bei Menschen zunächst Interesse geweckt, aber erst beim zweiten oder dritten Mal werden sie aktiv. Wiederholungen einzelner Aktionen sind deshalb unerlässlich!

Feuerwehr Mitgliederwerbung: Wie lassen sich Menschen für die Feuerwehr begeistern? Die Ansprache von technikbegeisterten Menschen - zum Beispiel mit dem Thema Atemschutz - kann eine Möglichkeit sein. Foto: Hegemann

Feuerwehr Mitgliederwerbung: Wie lassen sich Menschen für die Feuerwehr begeistern? Die Ansprache von technikbegeisterten Menschen – zum Beispiel mit dem Thema Atemschutz – kann eine Möglichkeit sein. Foto: Hegemann

Feuerwehr-Mitgliederwerbung: Was funktioniert, worauf sollte man achten:

  • Ein Mit-Mach-Tag für potentielle Interessenten: Unverbindlich vorbeischauen, sehen, staunen – aber vor allem: Mitmachen! (Bitte vorher mit der jeweiligen Unfallkasse abstimmen – welche Aktion ist erlaubt, was ist versichert?) Wichtig ist dabei ein hochattraktives, ansprechendes Programm. Action bieten – besonders interessantes Gerät (zum Beispiel Chemikalienschutzanzug, Wasserwerfer, etc.), eine Vorstellung der Fahrzeuge, nicht nur einen einfachen Stand!
  • Der „Tag der offenen Tür“ gilt oft als verstaubt und veraltet – zu Unrecht! Auch dabei lassen sich Menschen für die Feuerwehr begeistern. Vorausgesetzt, das Programm ist attraktiv genug. Niemand wird alleine durch eine Hüpfburg, ein paar Bierbänke und eine Erbsensuppe angelockt. Besser sind  z. B. diverse Schauübungen (evtl. sogar mit Stuntman und Feuerwerker). Lieber laufend viele kleine, als nur einmal eine große. Weitere Ideen: Fotoausstellung über Arbeit und Einsätze, Videoshow von Einsätzen, Modellbauausstellung, sowie ein attraktiver Rahmen – z. B. Sonderfahrzeuge aus dem Umland, Rettungsdienst, Polizei, usw. Auch hier sollte an Mitmachaktionen gedacht werden. Wichtig: Es muss einen extra Info-Stand für potentielle Mitglieder geben (besetzt mit redegewandten, kompetenten Kameradinnen/Kameraden) – sowie immer wieder (durch Moderation) der Hinweis, dass für die Freiwillige Feuerwehr neue Mitglieder gesucht werden.

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  • Feuerwehren sollten nicht nur einladen und auf das neue Mitglied warten – sondern selbst auch an anderen Stellen Präsenz zeigen – z. B. in der Fußgängerzone an einem verkaufsoffenen Sonntag, bei Kirchengemeinden und örtlichen Betrieben. Eher weniger gut kommt meist das „Abpassen“ von Passanten vor Supermärkten, Baumärkten oder ähnliches an. Nicht wenige Menschen, die eigentlich nur einkaufen möchten, fühlen sich durch so etwas belästigt. Und es kann sogar ein negativer, verzweifelt wirkender Schatten auf die Feuerwehr fallen.
Mitgliederwerbung Feuerwehr: Viel Platz an den Spindhaken? Am besten bilden sich in den Feuerwehren Projektgruppen, die örtlich ansprechende Kampagnen gestalten. Foto: Hegemann

Mitgliederwerbung Feuerwehr: Viel Platz an den Spindhaken? Am besten bilden sich in den Feuerwehren Projektgruppen, die örtlich ansprechende Kampagnen gestalten. Foto: Hegemann

  • Social Networks nutzen – Netzwerke wie Facebook, Google plus oder Twitter erreichen kostenneutral viele Menschen. Dabei gilt es zunächst, für die Feuerwehr zu begeistern. Jedes Posting will gut überlegt sein. Außerdem sollten nur Bilder guter Qualität eingestellt werden. Erwähnt man wirklich stolz, dass die Feuerwehr zehn Stunden bei einem Brand im Einsatz war – oder ist das vor dem Gedanken neue Mitglieder zu begeistern eher kontraproduktiv? Wiederholende Botschaften sind erlaubt, die Form sollte sich aber verändern. Beispiel: Einmal gibt es ein Posting, dass noch Plätze frei sind. Beim nächsten Mal berichtet z. B. die neu gewonnene Kameradin mit einem Satz und einem Foto, was ihr an der Feuerwehr so gut gefällt. Das alles funktioniert natürlich nur, wenn die Zahl der Fans einigermaßen hoch ist – und nicht nur die bestehende Mitgliederliste umfasst…
  • Werben um Doppelmitglieder – in einigen Bundesländern sind Doppelmitgliedschaften bei der freiwilligen Feuerwehr erlaubt bzw. ausdrücklich gewünscht. Gezielte Werbekampagnen für Kameraden, die tagsüber in der Stadt arbeiten und die Feuerwehr unterstützen könnten, sind oftmals zielführend.

Werbevideo der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren (BY):

  • Örtliche Medien begeistern: Eine Pressemitteilung „Wir brauchen Mitglieder!“ mag vielleicht einmal kurz abgedruckt werden. Doch das bietet selten Erfolg, schon gar keinen dauerhaften. Interessanter könnte z. B. eine Serie über die Feuerwehr sein. Eine gute Gelegenheit, um sich attraktiv zu verkaufen! Viele Zeitungen sind dankbar für professionelle Zuarbeit mit honorarfreien Bildern und Texten. Ganz besonders in der „Sauren-Gurken-Zeit“ während des Sommers. Und außer der Tageszeitung gibt es vielleicht noch mehr Medien im Umland? Lokale Radiostationen, Fernsehsender, Anzeigenblätter, Blogger… Wichtig: Sprechen Sie die Redaktionen individuell an – und nicht alle zur selben Zeit.
  • Eine Feuerwehr-AG in der Schule hat sich oftmals zu einem echten Treiber für die Mitgliederzahlen entwickelt. Je nach Klassenstufe meist erst als JF-Mitglieder, doch auch diese werden vielleicht später aktive Feuerwehrleute. Wenn es nicht gleich eine Feuerwehr AG sein soll – auch das Thema „Feuerwehr“ in Projektwochen kommt gut an und wird von vielen Schulen gerne gesehen. Bei vorhandenen Kinderfeuerwehren kann auch der Besuch im Kindergarten schon Sinn machen.
Mitgliederwerbung beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr? Das funktioniert vielfach - allerdings nur, wenn es sich um eine sehr attraktive Veranstaltung handelt. Foto: Klöpper

Mitgliederwerbung beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr? Das funktioniert vielfach – allerdings nur, wenn es sich um eine sehr attraktive Veranstaltung handelt. Foto: Klöpper

  • Bei der Brandschutzerziehung sollte das Thema Feuerwehr Mitgliederwerbung für die Jugendfeuerwehr nicht unter den Tisch fallen. Die ausführenden Kameradinnen und Kameraden sollten nachdrücklich und mehrfach erwähnen, dass auch für die Jugendfeuerwehr Nachwuchs gesucht wird. Entsprechendes Infomaterial, dass an die Kinder – und am besten auch an die Eltern – übergeben wird, ist obligatorisch!
  • Nichts funktioniert so gut wie Mundpropaganda von einem begeisterten Feuerwehrmann. Wichtig ist dabei auch die Zufriedenheit und Motivation bei den bestehenden Kräften. Ein Feuerwehrmann, der zu seinem Nachbarn sagt: „Komm doch mal mit zur Feuerwehr, das ist wirklich klasse da!“ wirkt um ein vielfaches besser, als jedes Plakat!

 

  • Infomaterial muss stets professionell gestaltet sein – niemand lässt sich mit einer schlechten schwarz-weiß-Kopie eines Flyers ansprechen. Das Drucken von Flyern ist heute günstiger denn je – da kann durchaus etwas Geld für eine Gestaltung von Werbeprofis in die Hand genommen werden. Wenn es keinen Fotografen und Grafiker in der eigenen Wehr gibt: Es muss nicht immer die Kameradschaftskasse bluten – auch der Bürgermeister hat ein Interesse an ausreichend Mitgliedern und dürfte den Druck der Flyer etwas unterstützen. Einfach mal bei der Stadt oder Gemeinde anfragen! Empfehlenswert sind übrigens insbesondere lokale Motive – für einen Wiedererkennungswert und ein Verbundenheitsgefühl. Aber: Plakate und Flyer können nur noch ein Begleitmedium sein. Allein durch die Verbreitung auf diesem Weg sind kaum neue Mitglieder zu gewinnen!
Um Feuerwehrmitglieder zu werben, können auch Mitmachtage veranstaltet werden. Aber: Die Verwendung von Gerät und Technik durch feuerwehfremde Personen sollte unbedingt mit den zuständigen Versicherungen abgeklärt werden. Foto: Hegemann

Um Feuerwehrmitglieder zu werben, können auch Mitmachtage veranstaltet werden. Aber: Die Verwendung von Gerät und Technik durch feuerwehfremde Personen sollte unbedingt mit den zuständigen Versicherungen abgeklärt werden. Foto: Hegemann

  • Wer neu in eine Stadt zieht, sucht vielleicht Anschluss und neue Freunde – das sollte die freiwillige Feuerwehr nutzen. Wer sich im Einwohnermeldeamt anmeldet, sollte gleich die passende Information, beispielsweise Ansprechpartner, von der Feuerwehr ausgehändigt bekommen.
  • Ein Werbespot für Web und das örtliche Kino sind eine tolle Sache – wer jedoch nicht die Möglichkeiten einer professionellen Umsetzung hat, sollte darauf lieber verzichten. Ganz wichtig: Für eine Viralität im Web (also eine automatische Verbreitung) muss das Video am besten witzig und überraschend sein – aber nicht lächerlich.
  • Jede Kampagne sollte individuell für eine bestimmte Zielgruppe ansprechend sein – nicht nur für Jugendliche oder junge Erwachsene. Auch ein 40-Jähriger kann eine tolle Verstärkung sein. Eine Definition der zu erreichenden Zielgruppe ist unerlässlich.

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Kommentare

6 Kommentare zu “Feuerwehr Mitgliederwerbung: 13 Ideen, wie es funktioniert”
  1. Rene sagt:

    Wir haben mitte diesen Monats einen Schulbesuch in der Grundschule nach dem „Böblinger Konzept“ durchgeführt. Bei der darauffolgenden Jugendfeuerwehrübung kamen dann 5 Kinder (von 45 beteiligten Kindern). Ob Sie bei der JFW dabei bleiben wird sich zeigen.
    Neben einer Publikation eines Berichtes über den Feuerwehrnachmittag auf unserer Website wurde dieser auch in der Tageszeitung publik gemacht:http://www.swp.de/crailsheim/lokales/landkreis_schwaebisch_hall/Im-Ernstfall-richtig-reagieren-Viertklaessler-loeschen-Brand;art5722,2506438
    Im Bericht sind unsere Ideen für einene interessanten Schulbesuch enthalten.

  2. Die Probleme werden größer und können lange nicht mehr allein mit Werbung gelöst werden. Es müssen Strukturänderungen her die in viele Bereiche eingreifen. Es gibt in fast allen Bundesländern entsprechende Strategiepapiere um die Sicherheit der Bevölkerung trotz dieser gefährlichen Entwicklungen zu gewährleisten. Es bedarf vor allem der Zusammenarbeit von Politikern und Fraktionen um nicht immer mehr Aufgaben an die Feuerwehren zu delegieren. Hier nur erwähnt die o.g. Schulbesuche oder zusätzlicher Aufbau einer Kinderfeuerwehr…..
    Sollte Feuerwehr nicht entlastet werden und sich auf die wesentlichen Aufgaben konzentrieren? Gern können wir unser Strategiepapier für Sachsen in allen Punkten vorstellen aber auch hier arbeiten die verschiedenen Institutionen und Politiker nicht zusammen. Der Brandschutz wird immer jeweils dem anderen zu geschoben. In Mecklenburg Vorpommern wurde ein Strategiepapier vom Städte- und Gemeindetag mit dem Innenministerium erstellt, dass sich sehen lassen kann! Wie kann Feuerwehr in Zukunft noch funktionieren? Der Schutz der Bürger ist im Grundrecht verankert, deshalb finden wir das Werbemaßnahmen der einzelnen Feuerwehren schon längst unzureichend sind um das System Brandschutz auf sichere Füße zu stellen. Deshalb sollten auch hier (an Redaktion) auch die entsprechenden Strategien der Bundesländer vorgestellt und zu Diskussion gestellt werden?

  3. Hauke sagt:

    Ein weiteres Problem ist, dass vielfach durch Berufsfeuerwehr vorgaben gemacht werden, die nicht erfüllt würden können. Es ist zwar schön, dass es die AGBF gibt, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass zu sehr aus „dem Bauch“ gehandelt wird. Damit meine ich, dass die es keine Nachhaltigkeit gibt. Es wird zwar vielfach erwartet, dass Hilfsfristen sowohl von Seiten der BF als auch von Seiten der FF eingehalten werden, aber das ist vielfach nicht machbar, z.B. eine nicht verfügbare Einsatzabteilung.
    Was genau so schlimm ist, dass überall gespart wird. ICh habe nun das Glück in einer Wehr zu sein, die ein Fahrzeug vom Bund gestellt bekommen hat. Aber nichtsdestotrotz fehlt es vielen Kameraden an Ausrüstung (z.B. PSA oder auch an Fahrzeugen).
    Ein weiteres Problem ist die „Nichtfreistellung durch den Arbeitgeber“. Laut Brandschutzgesetz ist der Arbeitgeber verpflichtet, seinem Mitarbeiter im Falle eines Alarm freizustellen. Doch viele machen das nicht. DAs geht sogar soweit, dass sich die Mitarbeiter nicht trauen, zu erzählen, dass sie Mitglied in einer Freiwilligen Feuerwehr sind. Ich habe es selber in der Firma, in der ich gearbeitet habe, erlebt.
    Ich fordere deshalb:
    1. Mehr Finanzen für den Brandschutz. Denn auch ihr, liebe Politiker, habt ein Zuhause und möchtet, dass euch geholfen wird, wenn ihr in Schwierigkeiten seid.
    2. Eine vernünftige und sichere Schutzausrüstung für jeden Angehörigen einer Freiwilligen Feuerwehr. Wir wollen alle wieder gesund nach Hause und das kann vielfach nur durch eine Schutzausrüstung gewährleistet werden.
    3. Unterstützung der Mitarbeiten von Seiten der Firma, die zusätzlich zu ihrem Beruf noch ehrenamtlich in einer Freiwilligen Feuerwehr tätig sind. Das gleiche gilt auch für euch, leibe Firmenchefs. Auch ihr habt eine Zuhause und vielfach eine Familie und wollt, das euch geholfen wird, wenn ihr in Gefahr seid.

  4. Jens sagt:

    Der Beitrag gefällt mir wirklich gut. Einige der Tipps haben wir in unserer Wehr bereits ausprobiert und hatten auch Erfolg damit. Besonders ansprechend ist die Mitmachaktion und kleine Schauübungen. Wenn dann noch eine gemütliche Ecke geschaffen wird in der die Besucher oder aber zukünftigen Kameraden sich weitere Information über die Feuerwehr, Rauchmelder uns sonstiges holen können ist die Kombination perfekt. Und nicht traurig sein wenn man nach der Durchführung einer solchen Aktion nicht einen neuen Kameraden begrüßen darf. Oftmals brauchen die Leute im Anschluss einfach nochmal 2 bis 3 Anläufe bis sie sich wagen zum Dienst zu kommen. Am besten ist es dann die Leute direkt anzusprechen “ Mensch du Freitag ist Übungsdienst komm doch einfach mal mit“

  5. Stubenviech sagt:

    Die Attraktivität des Dienstes könnte auch gesteigert werden, indem die Stadt Schwimmbäder etc. Angehörigen von Blaulichtorganisationen kostenlos für die Gesunderhaltung zur Verfügung stellen würde.

    Eventuell kann auch der Impfschutz (Hepatitis, etc.) von der Stadt ohne großen Aufwand übernommen werden.

    Bei der Übernahme von neu zugezogenen Interessierten, welche bereits in einer anderen Feuerwehr Dienst getan haben, muss die Anerkennung von Lehrgängen deutlich erleichtert werden, bzw. die Ausbildung generell harmonisiert werden. Betroffen sind hier vor allem die Führungskräfte.

  6. Mathias Fischer sagt:

    In Trier ( RLP) wurde die Brandschutzerziehung schon vor über 10 Jahren eingestellt. Grund: Die Stunden der BF-Leute durften nicht mehr aufs AZ-Konto.

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