Dienstag, 25. Juli 2017

Der Logistiker der Feuerwehr Röthenbach

Röthenbach (BY) – Als Ersatz für einen VW LT 28 aus dem Jahr 1991 konnte die FF Röthenbach an der Pegnitz (Kreis Nürnberger Land) einen GW- L1 beschaffen. Während im Vorgänger nur ein Trupp Platz hatte, besteht die Besatzung des GW-L1 nun aus einer Staffel. Auch die Zuladung ist jetzt höher. Sein zulässiges Gesamtgewicht liegt bei 7,49 t. Fahrgestell ist ein Iveco Daily 70-170 mit Automatikgetriebe und einer Leistung von 170 PS. Über Schleuderketten und eine Rückfahrkamera verfügt der Daily ebenfalls.

 Der neue GW-L1 der FF Röthenbach an der Pegnitz basiert auf einem Iveco Daily 70-170 und wurde von der Firma Roth ausgebaut. Foto: Alexander Müller

Der neue GW-L1 der FF Röthenbach an der Pegnitz basiert auf einem Iveco Daily 70-170 und wurde von der Firma Roth ausgebaut. Foto: Alexander Müller

Eine Aufgabe für das Fahrzeug wird künftig der Transport von Sondermaterial an die Einsatzstelle sein. „Für diesen Zweck haben wir Rollcontainer und Gitterboxen beschafft“, erklärt Klaus Keim, Kommandant der Feuerwehr Röthenbach. Folgende Komponenten sind vorgesehen: Ölbindemittel, Ölspurbeseitigung, Auffangbehältnisse, Wasserschaden, Ölunfall, Dekontamination, Sandsäcke und Ölsperre. Vorerst, denn das System kann bei Bedarf jederzeit ausgebaut werden. Selbstverständlich werden verschiedenen Gerätschaften zum Sichern der Ladung auf dem GW-L mitgeführt.

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Mit dem GW-L ersetzt die Feuerwehr einen VW LT 28 aus dem Jahr 1991. Foto: Alexander Müller

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Um die Ausrüstung zügig be- und entladen zu können, ist das Fahrzeug mit einer Ladebordwand von Dautel ausgestattet. Diese hat eine Tragkraft von 1.000 kg. Sie kann auch per Fußtaster bedienst werden. Um Einklemmungen zu vermeiden, ist mit roter Farbe deutlich markiert, wie die Einsatzkraft stehen muss. Sobald die Ladebordwand in Betrieb genommen wird, fährt beidseitig an der Hinterachse eine Abstützung aus. Auf der Ladefläche werden fünf Boxen immer mitgeführt. Hier und in den beiden seitlichen Gerätefächern werden unter anderem zwei Handsprechfunkgeräte ein Öltiger für Ölspurbeseitigung, Feuerlöscher, Verkehrsleitkegel, Brechwerkzeug, Bügelsäge, Mehrzweckleinen, Bolzenschneider, Spaten und Handscheinwerfer verlastet.

Gefertigt hat den Aufbau die Firma Karosserie- und Fahrzeugbau Roth aus Feucht. „Uns war wichtig, dass die Wege zu der ausführenden Firma kurz sind“, erklärt Kommandant Keim. Der Aufbau ist mit einer Umfeldbeleuchtung versehen. Oberhalb der Ladebordwand ist eine schwenkbare Klappe montiert. Hierin sind eine Umfeldbeleuchtung und eine Heckwarneinrichtung mit vier gelben LED integriert. Die Sondersignalanlage besteht aus einem Blaulichtbalken von Sigtech mit zwei Frontspots und vier blauen, in den Kühlergrill integrierten LED sowie einem Martin-Kompressor mit vier Schalltrichtern. (ID 178)

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