Bart ab

“Rasiert Euch”: Brandinspektorin appelliert erneut an AGT

Bad Hersfeld (HE) – “Bart ab”: Eine Kreisbrandinspektorin aus Bad Hersfeld (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) hat Feuerwehrmänner erneut zur Rasur aufgefordert. Wie Tanja Dittmar gegenüber “hessenschau.de” mitteilte, habe sich seit ihrem ersten Appell im Januar 2017 (wir berichteten) inzwischen der Schlendrian eingeschlichen – obwohl Bärte im Atemschutzeinsatz lebensgefährlich für die Einsatzkräfte sein können.

Insbesondere sogenannte Hipsterbärte stellen für Atemschutzgeräteträger eine Gefahr dar, weil sie die Dichte der Masken verringern. rostov / fotolia.com

Dabei habe der erste Aufruf von Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar zunächst Beachtung unter den hessischen Feuerwehrmännern gefunden (wir berichteten), erzählte sie “hessenschau.de”.  Doch mittlerweile sollten die Männer wieder mehr Disziplin walten lassen und sich regelmäßiger rasieren.

Ein Bart ist für Atemschutzgeräteträger nicht ungefährlich: Denn der Bartwuchs verringert die Dichtigkeit der Masken.

In der Feuerwehr-Dienstvorschrift 7 “Atemschutz” steht:
“Einsatzkräfte mit Bart oder Koteletten im Bereich der Dichtlinie von Atemanschlüssen sind für das Tragen von Atemschutzgeräten ungeeignet.”

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Brandinspektorin: Hipsterbärte gefährden die Einsatzbereitschaft

Bad Hersfeld (HE) – Die Brandinspektorin des Kreises Hersfeld-Rotenburg Tanja Dittmar hat die Männer der Feuerwehren Ende Januar 2017 zur Rasur aufgerufen.

Der Grund: Es mangelt an Trägern von Atemschutzgeräten. Tanja Dittmar betonte im Interview mit “hessenschau.de“, dass besonders tagsüber die Träger von Atemschutzgeräten rar seien. Darum hätte sie bei der Jahreshauptversammlung die Bartträger dazu aufgerufen, sich in Form einer Rasur wieder einsatzbereit zu machen.

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Im Kreis würden bei Übungen Atemschutzgeräteträger mit Bart wieder nach Hause geschickt werden.

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Atemschutzunfälle können die Folge von Bärten unter der Maske sein. Symbolfoto: Timo Jann

Auch die Experten von atemschutzunfaelle.eu diskutieren regelmäßig über das Thema Barterlass.

Kommando “Bart ab!” hat funktioniert

Bad Hersfeld (HE) – Ende Januar 2017 erregte Tanja Dittmar mit ihrem Aufruf zur Rasur in Feuerwehrkreisen großes Aufsehen. Wie hessenschau.de am 7. März 2017 berichtet, trägt der damalige Appel der obersten Feuerwehrfrau im Kreis Hersfeld-Rotenburg nun erste Früchte.

Der Trend gehe demnach wieder zur Glattrasur bei Hessens Feuerwehrmännern. Grund dafür ist laut Dittmar die angestoßene Diskussion – schließlich berichteten viele Medien darüber. Auch dass bei Übungen Atemschutzgeräteträger mit Bart wieder nach Hause geschickt wurden, sei bei vielen Kameraden ein entscheidender Grund für den Griff zum Rasierer gewesen.

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Bart, kein pruffung oder AGT in die Niederlande

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