Vorsorge des Krisenstabs

Coronavirus: 30 Einsatzkräfte der FF Gangelt unter Quarantäne

Gangelt (NW) – Die Kleinstadt Gangelt (Kreis Heinsberg) ist wegen der ersten beiden Coronavirus-Fälle in Nordrhein-Westfalen deutschlandweit in die Schlagzeilen geraten. Zu den zirka 400 Personen, die in der Gemeinde für 14 Tage unter Quarantäne gestellt wurden, zählen auch 30 Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehr.

Wegen Kontakt mit Infizierten: In Gangelt befinden sich 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr in häuslicher Quarantäne (Symbolbild: ISO-Warnzeichen Biogefährdung).

Wie die Feuerwehr in einer Pressemitteilung schreibt, stammen fünf an COVID-19 erkrankte Personen aus Gangelt. Aus Vorsorgegründen seien daher diejenigen Aktiven der FF vom Krisenstab des Kreises Heinsberg unter häusliche Quarantäne gestellt worden, die mit einer mit dem SARS-CoV-2 (Coronavirus) infizierten Person Kontakt hatten.

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Insgesamt verfügt die FF Gangelt nach eigenen Angaben über 213 Einsatzkräfte. Für die Quarantänezeit änderte der Leiter der Feuerwehr Günter Paulzen die Alarm- und Ausrückeordnung (AAO): Andere Einheiten der Gemeinde unterstützen in den besonders betroffenen Ortschaften Langbroich und Breberen.

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„Die Feuerwehr Gangelt bleibt jedoch einsatzbereit und ist auch weiterhin für die Sicherheit der Bevölkerung bestens gerüstet“, betont die FF.

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