Netphen (NW) – Für die Einheit Oberes Siegtal der FF Netphen, Kreis Siegen-Wittgenstein, wurde ein TLF 3000 beschafft. Laut Brandschutzbedarfsplan dient die Neubeschaffung aus 2024 überwiegend für die Löschwasserversorgung in abgelegenen Gebieten.
Das TLF 3000 der Einheit Oberes Siegtal der FF Netphen wurde von Magirus auf einem Iveco Eurocargo 150-320 4×4 aufgebaut. (Bild: Schneider)
Magirus baute das Fahrzeug auf einem einzelbereiften Iveco-Fahrgestell vom Typ Eurocargo 150-320 4×4 auf. Das TLF verfügt über ein automatisiertes Schaltgetriebe, eine zulässige Gesamtmasse von 15.000 kg und einen Radstand von 3.690 mm. In der langen Kabine (Besatzung 1:2) sind drei Handfunksprechgeräte, zwei Knickkopflampen und Stauraum für die PSA untergebracht. Als Feuerlöschkreiselpumpe ist eine FPN 10-2000 eingebaut.
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Das Fahrzeug führt 120 Liter Mehrbereichsschaummittel in Kanistern und 4.000 Liter Löschwasser mit. Intern bezeichnet die Feuerwehr es deshalb auch als „TLF 4000“. Im Geräteraum G1 ist ein akkubetriebenes Kombigerät vom Typ Weber SPS 400 verlastet. Im Geräteraum G2 befinden sich ein tragbarer Stromerzeuger mit 9 kVA, ein Beleuchtungssatz, eine Abwassertauchpumpe „Chiemsee“, ein Notfallrucksack und eine Akkuleuchte. Im Geräteraum G4 lagert ein tragbarer Schaum-/Wasserwerfer mit einem maximalen Durchfluss von 1.990 l/min. Am Heck sind eine rot-weiße Warnbeklebung, eine Rückfahrkamera sowie eine Verkehrswarnanlage montiert.
Die noch relativ neu gebildete Einheit „Oberes Siegtal“ der FF Netphen besteht aus den bisherigen Löschgruppen Grissenbach und Nenkersdorf, die auch in einem gemeinsamen Standort zusammengelegt werden sollen.
Grüß Dich. Stimmt voll. Es gibt ja hier nur diese 2 kurzen technischen Bezeichnungen, ohne auf notwendige Gerätesätze etc,. einzugehen. Wie da nach einsatztaktischen Grundlagen entschieden u. ausgewählt wurde, ist in Frage zu stellen. Die Beschreibung zur Gesamtbeladung ist auch etwas laienhaft, siehe Beladungsdetails Führerhaus. Aber eben auch: Jede Feuerwehr meint, sie müsse sich eine gewisse Sonder – u. Zusatzgerät beschaffen. So auch auf Sonderaufgaben vorweisen. Die Gerätekoffer sind ja sonst auch nur teilbefüllt. Schaut man dazu dann aber auf die Entwicklung der Norm und Beladelisten, taktische Grundlagen. Weiters auch auf Fahrzeugkonstruktionen, mit Gewichten, Motorleistungen, Größen, dann auch noch Beschaffungskosten, stellt man sehr große Unterschiede in wenigen Jahren fest. Aber auch ehrlich :Sind auch nicht vollständig mit den immer noch gültigen taktischen Grundlagen identisch.
Zu Chris !
Vollkomen richtig zur Grundlage derTaktik u.techn.Ausrüstung dieses Fahrzeugs beschrieben u. die Gegensätze in Frage gestellt. Leider werden ja seit einigen Jahren die Fahrzeuge über die eigentlichen Normvorgaben mehr u. mehr mit irgendwelchen,Sonderausrüstungen ausgestattet, beladen. Sehr oft auch ohne dazu notwendiger weiterer Ausrüstung. (eben die 2 hier genannten Gerätschaften). Personalumfang dafür auch nicht bei Einsatz vor Ort. Notwendig somit :weiteres Fahrzeug. Diese Sonderwünsche an Ausrüstungen und besondere Techniken im Fahrzeug, sowie auch stetige Steigerung an Motorleistung und auch Gewicht, ergeben auch Probleme für die Hersteller. Insbesondere dann auch Kostenerhöhung. Hierüber scghimpfen dann die Feuerwehren selber und natürlich die Beschaffungsstellen. A b e r so auch : Selber Schuld. Man braucht ja noch überall dies u. jenes Gerät, sowie Sonderkonstruktionen.
Zitat: „…ein tragbarer Schaum-/Wasserwerfer mit einem maximalen Durchfluss von 1,99 l/min.“
Mhh…,
entweder Fehlerteufel oder vorzeitiger Aprilscherz?
-Oder, besonders Sparsam für die vegetationsbrandbekämpfung auf dem Mond, da dort die Wasserversorgung sehr stark eingeschränkt ist.- Ironie aus.
Grüß Dich. Stimmt voll. Es gibt ja hier nur diese 2 kurzen technischen Bezeichnungen, ohne auf notwendige Gerätesätze etc,. einzugehen. Wie da nach einsatztaktischen Grundlagen entschieden u. ausgewählt wurde, ist in Frage zu stellen. Die Beschreibung zur Gesamtbeladung ist auch etwas laienhaft, siehe Beladungsdetails Führerhaus. Aber eben auch: Jede Feuerwehr meint, sie müsse sich eine gewisse Sonder – u. Zusatzgerät beschaffen. So auch auf Sonderaufgaben vorweisen. Die Gerätekoffer sind ja sonst auch nur teilbefüllt. Schaut man dazu dann aber auf die Entwicklung der Norm und Beladelisten, taktische Grundlagen. Weiters auch auf Fahrzeugkonstruktionen, mit Gewichten, Motorleistungen, Größen, dann auch noch Beschaffungskosten, stellt man sehr große Unterschiede in wenigen Jahren fest. Aber auch ehrlich :Sind auch nicht vollständig mit den immer noch gültigen taktischen Grundlagen identisch.
Zu Chris !
Vollkomen richtig zur Grundlage derTaktik u.techn.Ausrüstung dieses Fahrzeugs beschrieben u. die Gegensätze in Frage gestellt. Leider werden ja seit einigen Jahren die Fahrzeuge über die eigentlichen Normvorgaben mehr u. mehr mit irgendwelchen,Sonderausrüstungen ausgestattet, beladen. Sehr oft auch ohne dazu notwendiger weiterer Ausrüstung. (eben die 2 hier genannten Gerätschaften). Personalumfang dafür auch nicht bei Einsatz vor Ort. Notwendig somit :weiteres Fahrzeug. Diese Sonderwünsche an Ausrüstungen und besondere Techniken im Fahrzeug, sowie auch stetige Steigerung an Motorleistung und auch Gewicht, ergeben auch Probleme für die Hersteller. Insbesondere dann auch Kostenerhöhung. Hierüber scghimpfen dann die Feuerwehren selber und natürlich die Beschaffungsstellen. A b e r so auch : Selber Schuld. Man braucht ja noch überall dies u. jenes Gerät, sowie Sonderkonstruktionen.
Man sollte schon richtig lesen 😉 es gibt einen unterschied zwischen “Chemiepumpe” und Chiemsee Pumpe.
Und ein Kombigerät macht ein TLF noch lange nicht zu einem HLF. (Ob man das auf dem Fahrzeug wirklich braucht, sein mal dahingestellt)
Zudem hier ja auch nur ne 3 Personen drauf sitzen und keine Staffel.
Und mehr steht über die Beladung ja auch nicht.
Mhhh, wenn ich die Beladelist eines Norm TLF im Kopf habe gehört dort Keine Chemiepumpe und Kombigerät drauf ..
das ist ein HLF mit größerem Tank
Schönes Fabrik, vor allem die große Kabine wwo man seine PSA und zusätzliche Ausrüstung verstauen kann!
Hallo! Kein Aprilscherz, dafür aber der Fehlerteufel. Vielen Dank für die Anmerkung!
Liebe Grüße aus dem FM-Team
Michelle
Zitat: „…ein tragbarer Schaum-/Wasserwerfer mit einem maximalen Durchfluss von 1,99 l/min.“
Mhh…,
entweder Fehlerteufel oder vorzeitiger Aprilscherz?
-Oder, besonders Sparsam für die vegetationsbrandbekämpfung auf dem Mond, da dort die Wasserversorgung sehr stark eingeschränkt ist.- Ironie aus.