Vegetationsbrand trotz Unwetter

Stromleitung reißt: Feuerwehr löscht Brand im Regen

Drebkau (BB) – Während eines Starkregenereignisses ist es im Kreis Spree-Neiße am Sonntag zu einem Vegetationsbrand gekommen. Eine gerissene Stromleitung entzündete den Waldboden, sodass die Feuerwehr erst nach Freischaltung mit den Löscharbeiten beginnen konnte.

Mit einem C-Rohr löscht die Feuerwehr einen Vegetationsbrand im Wald bei Drebkau, nachdem eine gerissene Stromleitung den Boden entzündet hatte. (Bild: 7aktuell.de | Woitow)

Um 18:27 Uhr alarmierte die Leitstelle Lausitz Einsatzkräfte zu einem gemeldeten Flächenbrand im Ortsteil Illmersdorf. Beim Eintreffen zeigte sich die Ursache: Eine 20-kV-Leitung war gerissen und auf dem Waldboden aufgekommen. Durch den weiterhin anliegenden Strom entzündete sich eine Fläche von rund 20 Quadratmetern.

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Trotz anhaltenden Starkregens breitete sich das Feuer aus. Solange die Leitung unter Spannung stand, konnten die Einsatzkräfte jedoch keinen direkten Löschangriff durchführen. Erst nachdem der zuständige Netzbetreiber die Leitung stromlos geschaltet hatte (etwa 45 Minuten nach Alarmierung) begann die Feuerwehr mit der Brandbekämpfung.

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Mit einem C-Rohr löschten die Kräfte die betroffene Fläche und kontrollierten den Bereich anschließend systematisch. Insgesamt waren rund 20 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen im Einsatz. Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz beendet.

Der Vorfall gilt unter den Beteiligten als ungewöhnlich, da sich der Brand trotz intensiver Niederschläge entwickelte. In Teilen der Lausitz waren zeitweise mehr als 10 bis 15 Liter Regen pro Quadratmeter und Stunde gefallen.

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