Jeder kann sich beteiligen, jeder kann mitbauen!

Futura: die sichere Stadt der Zukunft

Berlin – Es gibt Projekte, die lassen sich nur ganz schwer beschreiben. Die muss man/frau selbst erleben. Futura, die sichere Stadt der Zukunft gehört in diese Kategorie. Bei diesem völlig neuartigen Projekt der Firma hhp aus Berlin geht es im Prinzip darum, wie eine sichere Stadt für die Zukunft geschaffen werden kann. Wer sich als Bürger von Futura registriert, kann schon jetzt einen Blick auf die Stadt im Netz werfen. Und in Kürze können sich die “Bürger” dann selbst einbringen. Offene Schnittstellen machen es möglich. Die Teilnahme ist kostenlos! 

So sieht Futura derzeit aus, die Stadt der Zukunft. Jeder kann sich einbringen, damit die Bürger dort sicher leben und arbeiten können. Ziel der Stadtgründer ist es, dass Experten aus der ganzen Welt in Futura gemeinsam an Lösungen für drängende Sicherheitsfragen arbeiten. Grafik: hhpberlin

Die Herausforderungen sind gewaltig: Klimawandel, Digitalisierung, Demographie, Mobilität, New Work – die aktuellen Megatrends wirken sich wesentlich auf das Leben, Wohnen und Arbeiten aus. Dazu kommen spezifische Stadt-Themen wie Verdichtung, innovative Bauweisen, ressourcenschonende Materialien (Stichwort: Hochhäuser aus Holz), hybride Nutzungskonzepte. Städte müssen sich auf neue und veränderte Bedrohungsszenarien einstellen – hierzu gehören Brände mit vielen Betroffenen, die Auswirkungen von Wetter- und Naturereignissen, der Ausfall kritischer Infrastrukturen, Amok- und Terrorlagen oder Pandemien. 

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„Die Herausforderungen, vor denen Städte weltweit in Sachen Sicherheit stehen, lassen sich nur gemeinschaftlich lösen“, sagt Stefan Truthän, Geschäftsführer von hhpberlin und Gründer von Futura/matchbox. „Wir haben hier die große Chance, Experten aller Disziplinen zu versammeln, zu einem gemeinsamen Verständnis zu kommen und damit die Voraussetzung für ein gemeinsames Handeln zu schaffen. In Futura passiert das ohne Angst und ohne Druck, weil Fehler keinen Schaden anrichten, sondern uns lernen und besser werden lassen.“

Stefan Truthän von hhpberlin ist einer der führenden Köpfe hinter Futura: “In unserer virtuellen Stadt können sicherheitsrelevante Dinge ausprobiert werden, ohne die Folgen ertragen zu müssen. Im Prinzip ist eine Spielweise der unbegrenzten Möglichkeiten.” Foto: hhp

Mit Futura möchte die Berliner Firma eine Plattform schaffen, auf der sich Experten aus aller Welt austauschen und gemeinsam arbeiten können. Wobei der Begriff “Experte” vielleicht etwas zu hochgestochen ist. Nach Auskunft von Truthän kann sich wirklich jeder einbringen: von Studierenden bis zum Branddirektor. Einzige Bedingung: jeder Teilnehmer muss bereit sein, das eigene Wissen mit anderen zu teilen.  

Seine Motivation umschreibt Truthän so: “Die Frage ist doch, vor welchen Herausforderungen stehen wir in der öffentlichen Sicherheit? Wie machen wir die Megatrends sichtbar für die Akteure weltweit?” Dafür hat hhpberlin eine Erlebniswelt geschaffen, die alles sichtbar, alles erlebbar macht. “Es muss uns gelingen, dass die Beteiligten sich angstfrei mit der Zukunft beschäftigen”, sagt Truthän. “In Futura können Dinge erprobt werden, ohne die Folgen ertragen zu müssen.” Letztlich geht es auch darum, Forschungsprojekte weltweit zu vernetzten und im Zusammenspiel auszuprobieren. “Vielleicht gelingt es uns gemeinsam, Sicherheitsstandards für Städte weltweit zu entwickeln”, hofft Truthän.    

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Futura sieht auf den ersten Blick aus wie ein Videospiel. Tatsächlich ist es eine virtuelle Kulisse, eine Art digitaler Zwilling einer realen Stadt – mit Wohn- und Geschäftshäusern, Parks und Straßen. Futura wird zum virtuellen Anwendungsfall für Ideen, die sonst nicht ausprobierbar sind. „Wir operieren hier sozusagen mit virtuellen Daten“, erklärt Truthän. „Wenn wir wollen, dass durch eine Straße in einer bestimmten Frequenz Autos fahren oder Fußgänger gehen, dann stellen wir das so ein. Wir brauchen uns in den Experimenten nicht an Gegebenheiten oder Datenschutz zu halten. Unsere Daten sind nicht real, aber wichtig ist: Sie könnten real sein.“ Damit ermöglicht Futura die Chance, Ideen und Szenarien virtuell zu testen bevor aufwändige Versuche in der Realität gestartet werden.

Am Beispiel Feuerwehr:

  • automatisierte Drohnen-Flugrouten
  • Grünphasen-Optimierung für schnellere Eintreffzeiten
  • Notruf-Annahme mit Hilfe künstlicher Intelligenz
  • digitale Drehleiter-Stellproben
  • nonverbale Einsatzkommunikation
  • die Harmonisierung von Einsatztechnik
  • die Auswirkungen einer alternden Bevölkerung in Zusammenhang mit verdichtetem Wohnen auf Gefahrenvorbeugung und Gefahrenabwehr
  • Kompensation des Trinkwasser-Hydrantennetzes durch Nutzung lokaler Regenwassersammelbehälter als Löschwasserquelle
  • organisatorische und technische Veränderungen zur Aufrechterhaltung der ehrenamtlich gestützten Einheiten der Gefahrenabwehr in Stadt und Land.

Am Beispiel Vorbeugender Brandschutz/Gefahrenabwehr:

  • die Verwendung nachhaltiger, aber brennbarer Baustoffe in der Gebäudesubstanz
  • digitale Anwesenheitserfassung und interaktive Fluchtleitsysteme bei tageszeitabhängig veränderter Gebäudenutzung.
  • bauliche und anlagentechnische Brandschutzmaßnahmen zur Vermeidung einer personalintensiven Räumung dicht belegter Wohngebäude im Brandfall
  • regulative Eingriffe in die individuelle private Wohngebäudenutzung zur organisatorischen Kompensation von Brandschutzrisiken
  • neue Aufgaben in der Gefahrenabwehr bei Ausfall oder Störung von digitalen Vernetzungsprozessen in der Industrie 4.0
  • automatisierter Abgleich von Planungs- und Istzuständen bei Gefahrenabwehrmaßnahmen und Einleitung temporärer Kompensationsmaßnahmen zur Gefahrenvorbeugung.

Alle wichtigen Infos und Termine rund um Futura stehen auf der Website. Wer mitmachen will, um die sichere und lebenswerte Stadt der Zukunft zu gestalten, der kann sich dort direkt als Bürger registrieren und einen ersten Blick in die Stadt werfen: futura.town

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