Hannover (NI) – Auf der INTERSCHUTZ steht nicht nur neue Technik im Mittelpunkt. Mehrere internationale Feuerwehrverbände haben die Weltleitmesse genutzt, um gemeinsame Themen zu beraten und den grenzüberschreitenden Austausch auszubauen.
Besuch des Bundesinnenministers und der niedersächsischen Landesinnenministerin. (Bild: M. Oestreicher | DFV)
Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) hat während der Messe in Hannover verschiedene Gremientreffen mit internationaler Ausrichtung organisiert. Im Mittelpunkt standen die Zusammenarbeit von Feuerwehrorganisationen in Europa sowie der Austausch von Erfahrungen und Lösungsansätzen zwischen den Mitgliedsverbänden.
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Erstmals seit seiner Gründung vor einem Jahr in Berlin kam der Verband der Feuerwehren der Europäischen Union (EUFFAS) zu einer Tagung zusammen. Nach Angaben des DFV standen dabei sowohl die unterschiedlichen Schwerpunkte der Mitgliedsorganisationen als auch gemeinsame Ziele zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Feuerwehrangehörigen in der Europäischen Union im Fokus.
Parallel dazu traf sich die Delegiertenversammlung des Weltfeuerwehrverbandes CTIF. DFV-Vizepräsident Dr. Christoph Weltecke nahm als Delegierter teil. Er verwies darauf, dass sich Feuerwehrorganisationen verschiedener Länder regelmäßig über bewährte Lösungen austauschen und dabei auch deutsche Konzepte auf internationales Interesse stoßen.
Der internationale Charakter der Messe zeigt sich auch am DFV-Gemeinschaftsstand in Halle 27. Dort stehen Vertreterinnen und Vertreter von CTIF und EUFFAS für Gespräche mit Feuerwehrangehörigen zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch einen Hubschraubersimulator der Feuerwehrschule Marseille, an dem Besucher die Vegetationsbrandbekämpfung trainieren können.
Die Veranstaltungen unterstreichen die Rolle der Interschutz als Plattform für Vernetzung und Wissenstransfer innerhalb der internationalen Feuerwehrgemeinschaft.