Einsatz in Kastilien und León

NRW-Waldbrandmodul beendet Einsatz in Spanien

Vega de Espinareda (Spanien) – Rund 55 Stunden nach der Abfahrt in Deutschland hat das NRW-Waldbrandmodul seinen Einsatz in der Region Kastilien und León aufgenommen. Unmittelbar nach der Ankunft unterstützte ein Teil der 56 Kräfte spanische Einheiten bei einem Waldbrand in einem Naturschutzgebiet. Update: Inzwischen ist der Einsatz beendet.

Einsatzkräfte der Brandbekämpfungskomponente während einer Besprechung im Einsatzraum. Im Hintergrund ist ein Teil des Fahrzeugverbands des NRW-Waldbrandmoduls zu sehen. (Bild: Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn)

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Update vom 3. August 2026

Die Waldbrandsituation in der Einsatzregion hat sich weiter beruhigt. Nach Angaben der Feuerwehr Düsseldorf entließen die spanischen Behörden das NRW-Waldbrandmodul deshalb aus dem Einsatz. Laut Feuerwehr Bonn sind die Feuer eingedämmt und so weit unter Kontrolle, dass keine weitere Unterstützung durch die Einsatzkräfte aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen erforderlich ist. Das Modul verließ den Einsatzraum am Montagvormittag und trat die Heimreise an. Die 56 Kräfte werden voraussichtlich am Mittwoch an ihren Heimatstandorten erwartet.

Am Sonntag waren die beiden Teams noch in zwei Schichten mit Nachlösch- und Kontrollmaßnahmen nahe San Martín de Moreda beschäftigt. Ein Brandherd hatte sich dem Dorf von Westen her angenähert. Die Einsatzkräfte sollten dort ein Wiederaufflammen verhindern.

Parallel unterstützte ein geländegängiges Löschfahrzeug ein serbisches Feuerwehrteam und stellte in dem unwegsamen Gelände Löschwasser bereit. Während die letzten Arbeiten liefen, begann bereits der Abbau der Base of Operations. Nach der Rückkehr nach Bonn soll die Ausstattung vollständig hergerichtet und die Einsatzbereitschaft des Moduls wiederhergestellt werden.


Nach knapp 2.000 Kilometern erreichte der Verband am Samstagnachmittag den Einsatzraum. Anschließend teilte sich das Team in zwei Gruppen: Während ein Teil die Unterkunft als Base of Operations vorbereitete, rückte eine Brandbekämpfungseinheit direkt zum ersten Einsatz aus.

Als Basis dient den Einsatzkräften ein ehemaliges Kloster in Vega de Espinareda. Dort stehen Schlafsäle, eine Großküche und sanitäre Anlagen zur Verfügung. Die mitgeführten Zelte mussten deshalb nicht aufgebaut werden.

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Am Sonntagmorgen setzte das NRW-Waldbrandmodul die Arbeiten fort. Rund vier Kilometer von der Unterkunft entfernt kontrollierten die Einsatzkräfte den zuletzt aktivsten Bereich eines Waldbrandes. Sie sicherten die Feuerfront gegen eine weitere Ausbreitung und spürten verbliebene Glutnester auf, um diese abzulöschen.

Nach Angaben der Feuerwehr Bonn unterstützen die örtlichen Behörden die deutschen Kräfte bei der Anfahrt und während der Löscharbeiten. Dadurch kann das Modul im Zwei-Schicht-System arbeiten.

Ankunft an der Base of Operations in Vega de Espinareda: Ein Fahrzeug der Feuerwehr Düsseldorf steht vor dem ehemaligen Kloster, das der Einheit als Unterkunft dient. (Bild: Feuerwehr Düsseldorf)

Die Einheit besteht aus 56 Personen und 21 Fahrzeugen. An dem Einsatz beteiligen sich Feuerwehren aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen sowie weitere Einsatzorganisationen. Die von der Feuerwehr Düsseldorf entsandten Kräfte sind nach Angaben der Feuerwehr ehrenamtliche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr.

Beim Einrichten der Base of Operations sichten Einsatzkräfte Material und Ausrüstung aus den Transportbehältern. Die Unterkunft in Vega de Espinareda dient dem Modul als Ausgangspunkt für den Einsatz. (Bild: Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn)

Das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe koordiniert den Einsatz gemeinsam mit der Feuerwehr Bonn und den europäischen Partnern. Spanien hatte am 29. Juli über den EU-Katastrophenschutzmechanismus Unterstützung durch bodengebundene Einheiten zur Vegetationsbrandbekämpfung angefordert.

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Angeblich waren die Einheiten nicht mal 2Tage dort und sind dann wieder abgerückt; obwohl noch genügend Brände in Spanien vorhanden waren.
    Außerdem wurden die Einheiten auch erst relativ spät alarmiert.
    Das ganze für 4000 Kilometer ….hin und zurück

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