Lauchhammer (BB) – Ein Mädchen hat am Donnerstagabend (5. November 2026) in Lauchhammer im Kreis Oberspreewald-Lausitz einen Brand in einem Mehrfamilienhaus entdeckt und seine Mutter gewarnt. Die Feuerwehr brachte eine Frau, zwei Kinder und mehrere Tiere in Sicherheit. Rund 60 Einsatzkräfte bekämpften das Feuer, das den Dachbereich erheblich beschädigte. Ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarte Stadtpassage konnten sie verhindern. Teile des Wohngebäudes sind vorerst unbewohnbar.
Bei einem Großbrand in einem Mehrfamilienhaus in Lauchhammer (BB) waren rund 60 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Eine Frau, zwei Kinder und mehrere Tiere wurden in Sicherheit gebracht. (Bild: brandenburg.media | Hillner)
Gegen 20:09 Uhr wurden die Feuerwehren der Stadt Lauchhammer mit dem Einsatzstichwort „Gebäudebrand“, Alarmstufe „Groß“, zum Dietrich-Heßmer-Platz gerufen. Das Feuer war in einer Wohnung des Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Dachbereich.
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Entdeckt hatte den Brand ein Mädchen, das umgehend seine Mutter darauf aufmerksam machte. Die betroffene Familie war erst Anfang November in das Gebäude eingezogen.
Feuerwehr verhindert Brandausbreitung
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden weitere Feuerwehren nachalarmiert. Insgesamt waren nach Angaben der Feuerwehr rund 60 Kräfte an der Einsatzstelle.
Während der Brandbekämpfung bestand zeitweise die Gefahr, dass sich die Flammen auf die angrenzende Stadtpassage ausbreiten könnten. Die Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen und brachten den Brand zügig unter Kontrolle.
Eine Frau, zwei Kinder und mehrere Tiere wurden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht.
Zwei Hauseingänge vorerst unbewohnbar
Der Brand richtete erhebliche Schäden im Dachbereich des Mehrfamilienhauses an. Nach Angaben der Polizeidirektion Süd sind zwei Hauseingänge und damit mindestens zwei Wohnungen vorerst nicht mehr bewohnbar.
Die betroffenen Bewohner kamen privat unter. Den entstandenen Sachschaden bezifferte Polizeisprecher Miersch auf mindestens einen fünfstelligen Betrag.
Am Freitagvormittag (6. November) nahmen Brandursachenermittler die Untersuchungen am Gebäude auf.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand zieht die Polizei eine Fehlfunktion im Kamin als mögliche Brandursache in Betracht. Eine abschließende Klärung steht noch aus.