Kirchhundem (NW) – In Böminghausen im Kreis Olpe hat am Sonntagmorgen ein Feuer auf dem Gelände eines Land- und Forstmaschinenbetriebs einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Drei Großfahrzeuge sowie eine Hackschnitzelheizungsanlage mit zugehörigem Bunker standen in Vollbrand. Rund 125 Einsatzkräfte waren in der Spitze im Einsatz. Durch eine Riegelstellung verhinderten sie, dass die Flammen auf weitere Gebäudeteile übergriffen.
Bei dem Großbrand in Kirchhundem-Böminghausen (NW) standen drei Großfahrzeuge sowie eine Hackschnitzelheizungsanlage mit Bunker in Flammen. (Bild: Feuerwehr Lennestadt | Grobbel)
Gegen 6:20 Uhr erfolgte die Alarmierung mit dem Stichwort „Feuer 3 Industriebrand“. Bereits während der Anfahrt forderte die örtliche Feuerwehreinheit aufgrund der bekannten Gegebenheiten zusätzliche Kräfte an. Im weiteren Verlauf wurde das Einsatzstichwort auf „Feuer 4“ erhöht.
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Auf dem Betriebsgelände brannten drei Großfahrzeuge auf einer Freifläche. Auch die Hackschnitzelheizungsanlage und der dazugehörige Hackschnitzelbunker standen vollständig in Flammen. Die Feuerwehr leitete einen umfangreichen Löschangriff ein und baute eine Riegelstellung auf. Damit gelang es den Einsatzkräften, weitere Gebäudeteile vor dem Feuer zu schützen.
Eine besondere Herausforderung stellte die abgelegene Lage des Betriebs dar. Um die Wasserversorgung sicherzustellen und genügend Personal für die Brandbekämpfung bereitzuhalten, waren zahlreiche Kräfte erforderlich. Im Verlauf des Einsatzes setzte die Feuerwehr insgesamt 14 Trupps unter schwerem Atemschutz ein.
Beteiligt waren sämtliche Einheiten der Feuerwehr Kirchhundem sowie Kräfte der Feuerwehr Lennestadt und weiterer Feuerwehren aus dem Kreis Olpe. Hinzu kamen der Rettungsdienst des Kreises Olpe, das DRK aus Attendorn, Lennestadt und Kirchhundem sowie die Polizei Olpe. Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Schadens liegen bislang keine Angaben vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.